Umsatzkönige: Das sind die grössten Unternehmen der Schweiz
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UmsatzkönigeDas sind die grössten Unternehmen der Schweiz

Die Liste der umsatzstärksten Schweizer Firmen wird von Rohstoffhändlern dominiert. Das erste traditionelle Schweizer Unternehmen folgt erst auf Platz 6.

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sda/lin
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Platz 25: Handelskonzern DKSH. Umsatz: 10 Milliarden Franken.

Platz 25: Handelskonzern DKSH. Umsatz: 10 Milliarden Franken.

KEYSTONE/DKHS/Handout
Platz 24: Telekomanbieter Swisscom. Umsatz: 11,6 Milliarden Franken.

Platz 24: Telekomanbieter Swisscom. Umsatz: 11,6 Milliarden Franken.

Keystone/Steffen Schmidt
Platz 23: Luxusgüterkonzern Richemont. Umsatz: 11,9 Milliarden Franken.

Platz 23: Luxusgüterkonzern Richemont. Umsatz: 11,9 Milliarden Franken.

Keystone/Martial Trezzini

Der Rohstoffkonzern Glencore bleibt an der Spitze der 100 umsatzstärksten Unternehmen der Schweiz. 2016 setzte Glencore 152,9 Milliarden Dollar um. Auch die Plätze danach sind wie in den Vorjahren von Rohstoffhändlern dominiert.

Das geht aus dem Unternehmenranking hervor, das die «Handelszeitung» veröffentlicht. Die Zeitung publiziert die Liste seit 1968 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B.

Die Schweiz ist einer der wichtigsten Handelsplätze für Rohstoffe aus aller Welt. Die Rohstofffirmen und ihre milliardenschweren Geschäfte haben massgeblichen Einfluss auf die Schweizer Wirtschaftsleistung. Der sogenannte Transithandel, der jeweils stark schwankt, macht rund 4 Prozent der Wertschöpfung in der Schweiz aus, aber nur 0,3 Prozent der Beschäftigung.

Nestlé auf Rang 6

Wie dem Firmenranking weiter zu entnehmen ist, kommt erst auf Platz 6 mit Nestlé das erste traditionelle Schweizer Unternehmen. Der Konzern setzte im vergangenen Jahr 89,5 Milliarden Franken um. Mit Umsätzen von 50,6 Milliarden respektive 49,5 Milliarden Franken schafften es auch noch die Pharmariesen Roche und Novartis in die Top Ten.

Mehr Bewegung als an der Spitze gibt es auf den hinteren Rängen: Neu gehört auch der Dorfladenbetreiber Volg zu den grössten Schweizer Unternehmen. Ebenfalls auf die Liste geschafft hat es der Schweizer Ableger des US-Bauzulieferers Belfor sowie der Immobilienkonzern Swiss Prime Site.

Pilatus und Microsoft fallen raus

Ganz oben auf der Gewinnerseite stehe aber der traditionsreiche Schliesstechnikkonzern Dormakaba, schreibt die «Handelszeitung». Durch die Fusion von Kaba mit ihrem deutschen Rivalen Dorma im September 2015 konnte der Konzern seinen Umsatz auf einen Schlag mehr als verdoppeln.

Zu den prominenten Absteigern in der Liste gehören der Detailhändler Landi, der Technologiekonzern OC Oerlikon und der weltgrösste Uhrenhersteller Swatch Group. Aus der Liste gefallen sind der Flugzeugbauer Pilatus, Microsoft Schweiz, der Textilmaschinenhersteller Rieter und das Basler Handelshaus Oettinger Davidoff, weil der Umsatz dieser Unternehmen unter eine Milliarde Franken gefallen ist.

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