Aktualisiert 05.02.2017 11:28

Städte im VergleichDas sind die teuersten Adressen der Schweiz

Genf, Zürich oder doch Basel? In welchem Schweizer Ort sich die teuerste Wohngegend befindet, zeigt ein neues Ranking.

von
kwo
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Wo sind die teuersten Wohnlagen der Schweiz? An fünfter Stelle eines Rankings der Immobilienfirma Engel & Völkers steht Basel.

Wo sind die teuersten Wohnlagen der Schweiz? An fünfter Stelle eines Rankings der Immobilienfirma Engel & Völkers steht Basel.

Keystone/Georgios Kefalas
Teuer sind die St.-Alban-Vorstadt, das Gellert oder der Vorort Riehen. Foto: Eine Frau besucht das Beyeler-Museum in Riehen.

Teuer sind die St.-Alban-Vorstadt, das Gellert oder der Vorort Riehen. Foto: Eine Frau besucht das Beyeler-Museum in Riehen.

Keystone/Patrick Straub
Diese Villa beispielsweise befindet sich in Riehen. Das Objekt im Kanton Basel-Stadt verfügt über ein parkähnliches Grundstück, eine Wohnfläche von circa 490 Quadratmetern sowie einen beheizten Infinity-Pool.

Diese Villa beispielsweise befindet sich in Riehen. Das Objekt im Kanton Basel-Stadt verfügt über ein parkähnliches Grundstück, eine Wohnfläche von circa 490 Quadratmetern sowie einen beheizten Infinity-Pool.

Engel & Völkers

Wer in der Genfer Altstadt residiert, der muss definitiv zur High Society gehören. Grund: Bis zu 70'000 Schweizer Franken pro Quadratmeter kosten Wohnungen dort. Die Stadt, in der sowohl internationale Organisationen wie die UNO als auch Banken ansässig sind, belegt damit den ersten Platz im Ranking der teuersten Wohnadressen in Schweizer Städten. Herausgegeben wird das Ranking von der Immobilienfirma Engel & Völkers.

Äusserst gefragte Top-Lagen fänden sich mit den Gemeinden Cologny (bis zu 45'000 Schweizer Franken pro Quadratmeter) und Bellevue (bis zu 35'000 Schweizer Franken pro Quadratmeter) auch ausserhalb von Genf, heisst es. In diesen Vorort-Gemeinden seien besonders Villen in Seenähe mit einer Wohnfläche ab 250 Quadratmetern und Pool begehrt.

An zweiter Stelle nach Genf folgt im Ranking Zürich. Bis zu 30'000 Schweizer Franken pro Quadratmeter bezahlen Reiche hier für ihre Villen oder Wohnungen. Zu den exklusivsten Adressen der Stadt gehören die Kurhausstrasse, die Aurorastrasse und die Susenbergstrasse am Zürichberg. Rund 25 Prozent der Transaktionen im Wohnimmobilienbereich würden dabei von Ausländern getätigt, wobei Deutsche, Franzosen und Briten die grössten Gruppen bildeten.

Steuerparadies Zug an dritter Stelle

Ebenfalls bis maximal 30'000 Schweizer Franken pro Quadratmeter werden im Steuerparadies Zug erzielt.

Neben den attraktiven Steuersätzen zählen auch die Seelage oder die gute Verkehrsanbindung nach Zürich zu den Gründen, weshalb Reiche sich hier niederlassen. Am teuersten ist dabei der Zugerberg mit Blick auf den Zugersee. Im Premium-Segment seien ausserdem ebenfalls Immobilien in den Ennetsee-Gemeinden, die nahe am See liegen oder über einen direkten Seezugang verfügen.

An vierter Stelle der Rangfolge steht Luzern. Bis zu 18'000 Schweizer Franken kostet hier der Quadratmeter, beispielsweise an der Bellerivestrasse. Viele der Käufer seien selbst aus aus der Zentralschweiz. Bevorzugt seien bei ihnen zum einen Penthouse-Apartments mit schöner Aussicht, zum anderen Stadthäuser mit Garten oder aber Villen, deren Grundstücke idealerweise über einen Seezugang verfügten.

Pharmastadt Basel auf Rang fünf

An letzter Stelle des Rankings steht schliesslich die Pharmastadt Basel. Bis zu 14'000 Schweizer Franken pro Quadratmeter kosten die exklusivsten Adressen, zum Beispiel in der St.-Alban-Vorstadt in Grossbasel. Basel besitzt das Flair einer Grossstadt, ist aber gleichzeitig verhältnismässig ruhig und verfügt über viele Grünflächen. Weitere begehrte Wohngegenden der Reichen seien das Gellertquartier mit Quadratmeterpreisen von bis zu 12'000 Schweizer Franken oder die baselstädtische Vorort-Gemeinde Riehen mit bis zu 10'000 Schweizer Franken pro Quadratmeter.

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