Job-Wünsche: Das sind die Traumberufe der Schweizer

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Job-WünscheDas sind die Traumberufe der Schweizer

Viele Schweizer würden den Job wechseln, wenn sie dies ohne weiteres könnten. Und nur ein Viertel rät ihren Kindern, die gleiche Berufsrichtung einzuschlagen.

von
K. Wolfensberger
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Viele Schweizerinnen und Schweizer üben nicht ihren Traumberuf aus? Doch was würden sie gerne tun, wenn sie umsatteln könnten? Eine Studie von Xing gibt darüber Auskunft.

Viele Schweizerinnen und Schweizer üben nicht ihren Traumberuf aus? Doch was würden sie gerne tun, wenn sie umsatteln könnten? Eine Studie von Xing gibt darüber Auskunft.

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Bei den Frauen ist der drittbeliebteste Traumjob Psychologin: Eine Therapeutin behandelt einen Patienten.

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Auf Platz zwei folgt Ärztin: Ein Team von Gynäkologinnen bringt ein Baby im Zürcher Triemlispital auf die Welt.

Auf Platz zwei folgt Ärztin: Ein Team von Gynäkologinnen bringt ein Baby im Zürcher Triemlispital auf die Welt.

Keystone/Gaetan Bally

Zu lange Tage im Büro, zu viel Schweiss auf der Baustelle oder zu wenig Sinn bei der Arbeit: Mehr als zwei Drittel der Deutschschweizer würden gern ihre aktuelle Stelle gegen ihren Traumjob umtauschen, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Doch welche Jobs würden die Befragten gern ausüben?

Die Resultate: Frauen wären gern Tierpflegerin. Ganze 9 Prozent der Befragten wählten diesen Beruf auf die Spitzenposition. Auf den Rängen zwei und drei folgen Ärztin mit 7 Prozent und Psychologin mit 5 Prozent. Männer dagegen würden sich ihre Brötchen am liebsten als Profisportler (8 Prozent) verdienen. Auf den folgenden Rängen finden sich mit Pilot (6 Prozent) und Anwalt (5 Prozent) wieder eher klassische Berufe.

Unter 24-Jährige wollen Archäologe werden

Bei den Frauen kommt umgekehrt Schwitzen bei der Arbeit meist schlecht an: Weit abgeschlagen liegt dort die Profisportlerin auf Rang 16. Nur für ein Prozent der befragten Frauen ist es der Traumjob. Betrachtet man beide Geschlechter gemeinsam, so schafft es mit dem Archäologen auch ein eher exotischer Beruf auf einen Spitzenplatz. In der jüngsten Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen liegt er mit 5 Prozent auf Rang zwei. Bei den 60- bis 65-Jährigen schafft es der Schriftsteller an die Spitze der Rangliste.

Dass die Schweizer mit der eigenen Berufswahl nicht immer zufrieden sind, zeigt sich auch, wenn es um die berufliche Zukunft des eigenen Nachwuchses geht. Nur knapp ein Viertel würde den Kindern empfehlen, die gleiche Berufsrichtung einzuschlagen. Umgekehrt raten 42 Prozent ihren Sprösslingen explizit davon ab, denselben Beruf zu ergreifen.

Führungskräfte würden wieder selben Beruf wählen

Interessant ist diesbezüglich das Resultat bei Führungskräften. Diese würden mit 69 Prozent zwar relativ häufig für sich selbst wieder den gleichen Beruf aussuchen. Dafür ist in dieser Gruppe der Anteil derjenigen, die den Kindern zum gleichen Beruf raten, mit 22 Prozent am allertiefsten.

Dass ein Berufswechsel heutzutage nicht ein Wunschtraum bleiben muss, zeigt eine andere Erhebung des Personaldienstleisters Robert Half. Eine Mehrheit von 100 befragten HR-Managern im deutschsprachigen Raum stellt darin fest, dass in den vergangenen drei Jahren immer mehr Arbeitnehmer freiwillig den Job gewechselt haben. Die Zeiten seien vorbei, in denen man das ganze Arbeitsleben bei einem oder zwei Arbeitgebern verbracht habe, so die Autoren.

Über die Xing-Studie

KWO

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