Herbsttrends 2021 - Was in der Mode kommt, was geht, was bleibt
Pullunder sind ein Trend, der uns noch eine Saison erhalten bleibt

Pullunder sind ein Trend, der uns noch eine Saison erhalten bleibt

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Publiziert

Das kommt, das bleibt, das gehtDas sind die wichtigsten Modetrends für den Herbst

Beim Saisonwechsel kann man schnell den Überblick verlieren, was gerade angesagt ist. Hier erfährst du, welche Trends kommen, bleiben und gehen.

von
Johanna Senn

Das kommt: Tote Bags fürs Büro

Gute Nachrichten für alle, die in ihrer Tasche am liebsten den ganzen Hausrat mitschleppen: Die kommende Saison sind grosse Taschen im Trend. Besonders wer zu denjenigen gehört, die sich nun vom Home- ins tatsächliche Office begeben, hat so eine ideale Begleiterin, in der Laptop & Co. problemlos Platz finden. Die «Vogue» nennt den Trend deshalb die «Back in Business»-Tote. Sie hatte unter anderem auf den Laufstegen von Marni, Hermès und Stand Studio einen Auftritt:

Das kommt: Durchsichtige Stoffe

Dior, Valentino, Simone Rocha, Gucci – sie alle zeigten für den kommenden Herbst Entwürfe mit durchsichtigen Stoffen. Meist in Schwarz gehalten, blitzten darunter Bodies und Höschen hervor:

Damit das Ganze tragbarer wird, empfiehlt sich darunter mindestens ein blickdichter Body oder ein etwas breiter geschnittenes Höschen und schon hast du ein Outfit für die nächste Party. Wer den durchsichtigen Look im Alltag tragen will kann sich zum Beispiel einfach auf ein Oberteil beschränken. Dieses kannst du dann unter anderen Kleidern, etwa einem Slipdress, hervorblitzen lassen.

Das kommt: Zarte Logos

Nein, die Logomania der 2000er kommt nicht zurück. Doch diesen Herbst könnte es gut möglich sein, dass man hie und da die Logos grosser Modehäuser auf Kleidungsstücken sieht. Auf den Runways für die kommende Saison sah man zum Beispiel bei Gucci in Kollaboration mit Balenciaga:

Und auch bei Givenchy setzt man – in einer leicht abgeschwächten Version – auf Logo-Prints:

Auch die französische Designerin Marine Serre ist für ihr ikonisches Halbmond-Logo bekannt. Dieses führt sie auch für ihre Herbst/Winter-Kollektion fort. So dürfte man auch diese Saison immer mal wieder Mode-Menschen im Halbmond-Look sehen.

Das geht: Skinny Jeans

Schon vergangenes Jahr stimmte sie ihren Schwanengesang an, jetzt ist sie endgültig raus. Skinny Jeans haben, gerade bei der Gen-Z, ein denkbar schlechtes Image. Immer mehr von ihnen orientieren sich lieber an den Styles der 90er und 2000er und tauschen die engen Hosen gegen weite Beinbekleidung ein. Meist wird das für den ultimativen Y2K-Look noch mit einem bauchfreien oder zumindest kurzen Top kombiniert.

Wer sich nicht als ahnungsloser Millennial outen möchte, greift zum Beispiel zur Bootcut oder gerade geschnittenen Jeans – aber auch Stoffhosen gehen prima. Und seien wir ehrlich: Spätestens nach einem reichhaltigen Mittagessen sind Skinny Jeans nicht so bequem, wie es über sie gerne gesagt wird. Ein so schmerzhaftes Zwicken würden uns Stoffhosen nie antun.

Das geht: Dad Sneakers

Sie waren lange Zeit ein treuer Begleiter, doch auch der Dad Sneaker wird für das kommende Jahr begraben. Das bestätigt auch Sergio Muster, Mitbegründer der Sneakerness, im Gespräch mit 20 Minuten Lifestyle: «Der Dad-Sneakers-Trend, von denen in den letzten Jahren fast jede Marke ihr eigenes Modell herausgebracht hat, ist vorbei.»

Für alle, die nicht auf ihre Dad Sneakers verzichten wollen, gibt es einen Lichtblick: «Die einzigen, die momentan noch gehen, sind New Balance.» Sie gelten quasi als der Vater der Dad Sneaker und haben darum auch nach wie vor ihre Daseinsberechtigung.

Das geht: Tennisröcke

Die Feeds von Instagram und Tiktok waren über die letzten Monate fast schon übersättigt mit Tennisröcken. Auf fast jedem Instagram-Grid findet sich ein Foto einer Frau (oder manchmal auch von Männern), die ihre Beine unter einem der Faltenröcke in Szene setzt. Auch dieser Trend hat langsam seinen Höhepunkt erreicht und dürfte im Herbst und wohl auch für das kommende Jahr im Schrank bleiben.

Das bleibt: Pullunder

Er war schon im letzten Herbst der heimliche Star vieler Outfits und ist auch für diese Saison nochmal gekommen, um zu bleiben. Der Pullunder lässt sich vielseitig stylen: Zu Hemd, T-Shirt oder nur mit BH drunter. Sogenannte Sweater Vests machen aus Jeans und T-Shirt im Handumdrehen einen Look:

Nebst all den Styling-Vorteilen ist der Pullunder auch ein guter Begleiter für den Herbstanfang mit wechselhaften Temperaturen.

Das bleibt: Strick

Im Sommer hatten leichte Strickteile ihren Auftritt. Der Strick-Trend folgt uns in die kommende Saison und war etwa auf den Runways von Acne Studios, Coach und Marni für den Herbst 2021 ein grosses Thema.

Die Trends auf dem Catwalk lassen sich nicht immer ganz einfach ins echte Leben übertragen. Doch für dieses Jahr bedeutet das, dass Strick gerne dramatisch und oversized sein darf, zum Beispiel so wie hier bei Khaite:

Das bleibt: Baguette Bags

Sie verhelfen dir sofort zum 90s-Look und sind ein idealer Begleiter für Tag und Nacht. Kein Wunder, dass die Baguette Bag auch für den kommenden Herbst angesagt bleibt. Zu ihrem Durchbruch verhalf ihr nicht zuletzt Carrie Bradshaw in «Sex and The City». Zum Serien Revival bleibt auch die ikonische Baguette Bag in der Rotation.

Nicht nur Serien-Protagonistinnen, auch Stars im echten Leben sind Fan von der Baguette Bag. Darunter zum Beispiel Model Bella Hadid.

Welchen Modetrend trägst du diesen Herbst? Und welchen kannst du nicht mehr sehen? Sag es uns in den Kommentaren.

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