Grow up – Das sind die Gefahren beim Auto-Leasing
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Grow upDas sind die Gefahren beim Auto-Leasing

Dank Leasing-Verträgen ist es möglich, das Traumauto zu fahren, ohne es gleich kaufen zu müssen. Doch Vorsicht: Ein geleaster Wagen kann schnell zur Kostenfalle werden.

Leasing bietet einige Vorteile. Doch folgende Punkte solltest du unbedingt beachten, bevor du einen Leasing-Vertrag abschliesst:

Günstig ist Leasing leider nicht wirklich. Du musst aufgrund der zu bezahlenden Leasing-Raten zwar nicht den vollen Preis aufs Mal berappen, bezahlst aber während der gesamten Vertragsdauer einen Schuldzins. Ausserdem verlangen die meisten Verträge den Abschluss einer Vollkasko-Versicherung – ein geleastes Auto kostet dich so gesamthaft gerne mal zehn bis 15 Prozent mehr, als wenn du den Wagen kaufen würdest.

• Auch wenn du alle Leasing-Raten bezahlt hast, gehört der Wagen noch immer der Leasing-Gesellschaft – es sei denn, du hast vertraglich etwas anderes vereinbart.

• Flexibel ist ein Leasing-Vertrag leider überhaupt nicht. Mit den meisten Verträgen gehst du eine langjährige Verpflichtung ein.

Ein grosser Vorteil am Leasing ist die Planungssicherheit: dank fest definierten monatlichen Raten kannst du deine Kosten während des festgelegten Zeitraumes genau kalkulieren.

Für Unternehmen hat Leasing auch steuerliche Vorteile: Wenn die Firmenfahrzeuge geleast anstatt gekauft werden, können die monatlichen Leasingraten in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen werden.

• Achtung: Bei der Rückgabe kannst du für Mängel am Fahrzeug oder Kilometer-Nachzahlungen belangt werden. Dies sollte daher bei der Vertragsunterzeichnung möglichst genau definiert werden.

• Vorzeitige Vertragsauflösungen kommen dich in der Regel relativ teuer zu stehen.

• Im Schadensfall schnell zum Mechaniker deines Vertrauens? Leider nein – die freie Werkstattwahl ist in Leasing-Verträgen in der Regel ausgeschlossen.

• Möchtest du das geleaste Auto nach Auslauf des Vertrages allenfalls übernehmen, solltest du die Konditionen im Vertrag ausdrücklich mit der Leasinggesellschaft schriftlich vereinbaren.

• Achte darauf, dass eine realistische jährliche Kilometerzahl vereinbart wird. Diese liegt im Schnitt bei 15'000 Kilometern. Fährt man mehr oder weniger als die vereinbarten Kilometer, dann werden diese sogenannten Mehr- oder Minderkilometer am Ende des Leasing-Vertrags abgerechnet.

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