Das Spenderblut fliesst wieder
Aktualisiert

Das Spenderblut fliesst wieder

Nach dem Engpass zu Jahresbeginn verfügt die Schweiz wieder über genügend Blutreserven. Die Lage habe sich normalisiert, sagte Rudolf Schwabe, Direktor des Blutspendedienstes des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK). «Die Aufrufe vom Januar wirken nach.»

Ausserdem hätten sich auch Personen gemeldet, die zuvor wegen der Grippe als Spender nicht in Frage gekommen seien. Mit rund 9500 Blutbeuteln reicht der Vorrat wieder für acht Tage Spitalbetrieb und entspricht somit der notwendigen Reserve. Derzeit gibt es laut Schwabe keine Anzeichen, dass rasch wieder ein Mangel entstehen könnte. Aufgrund der knappen Blutreserven zum Jahreswechsel hatte das SRK zu Blutspenden aufgerufen, dem auch die Armee gefolgt war. Schwabe hatte zur Fasnachtszeit einen neuen Engpass befürchtet, da die Leute dann üblicherweise weniger Blut spenden. (dapd)

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