Aktualisiert 13.06.2014 13:08

Booth Babes 2014Das Spiel mit der nicht mehr so nackten Haut

Sie sind sexy, aber nicht mehr so freizügig wie früher. Und sie sind rar geworden: die Booth Babes der Gamemesse E3. Ein Sehvergnügen sind sie alleweil.

von
jag/Nicolas Akladios

Die Zeit der leicht bekleideten Standschönheiten, die die Besucher an Game-Messen wie der Electronic Entertainment Expo zum Standbesuch animieren, neigt sich dem Ende entgegen. Zumindest an der diesjährigen E3 in Los Angeles waren die sogenannten Booth Babes nur schwer auszumachen: Gerade mal acht Stände hatten sexy Schönheiten engagiert - oft traten sie zu zweit auf.

Die Booth Babes präsentierten sich zudem züchtiger denn je: Gegenüber den letzten Jahren zeigten sie dieses Mal weniger nackte Haut und weniger aufregende Stylings. Das Ende der grossen Booth-Babe-Zeiten dürfte nicht zuletzt einer Anfang des Jahres veröffentlichten inoffiziellen Studie geschuldet sein: Der amerikanische Marketingexperte Spencer Chen untersuchte in einem Experiment das Besucherverhalten an zwei Ständen. Vor dem einen Stand warben Booth Babes für den Besuch, der andere Stand war mit älteren, normalen Branchenprofis bestückt. Spencer stellte fest, dass der Stand mit den Booth Babes ein Drittel weniger Laufkundschaft anzog.

Sex sells no more

Booth Babes haben in letzter Zeit auch in der Game-Szene vermehrt zu Kontroversen geführt, denn die Game-Gemeinschaft hat sich verändert: Immer mehr Spielerinnen (und Spielentwicklerinnen) sind Teil der spielenden Bevölkerung. Viele Gamer sind zudem erwachsen geworden und glauben immer weniger daran, dass «Sex sells». Doch ein Auge voll nehmen auch sie immer noch gern (wie auch wir), und so präsentieren wir Ihnen die Booth Babes der diesjährigen E3 in Los Angeles in unserer Bildershow.

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