Basel: Das steckt hinter dem mysteriösen Tatort

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BaselDas steckt hinter dem mysteriösen Tatort

Am Freitagmorgen schreckte ein vermeintlicher Tatort einen News-Scout auf. Die Polizei hatte damit nichts zu tun. Die 20-Minuten-Community hat mitgerätselt und schliesslich die Lösung gefunden.

von
Lukas Hausendorf
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Was ist hier geschehen? Hinter der Barfüsserkirche machte sich unter dem Vordach der alten Klostermauer am Freitagmorgen die Spurensicherung zu schaffen.

Was ist hier geschehen? Hinter der Barfüsserkirche machte sich unter dem Vordach der alten Klostermauer am Freitagmorgen die Spurensicherung zu schaffen.

News-Scout
Am Boden waren die Silhouette einer Person sowie eine Blutspur zu sehen. Aber etwas an diesem Tatort stimmt nicht.

Am Boden waren die Silhouette einer Person sowie eine Blutspur zu sehen. Aber etwas an diesem Tatort stimmt nicht.

News-Scout
Die Staatsanwaltschaft, in Basel zuständig für alle Verbrechen, war ahnungslos. Also kein Verbrechen. Aber wer steckt dann hinter diesem Tatort?

Die Staatsanwaltschaft, in Basel zuständig für alle Verbrechen, war ahnungslos. Also kein Verbrechen. Aber wer steckt dann hinter diesem Tatort?

News-Scout

Auf den ersten Blick hätte man tatsächlich annehmen können, dass hier ein Verbrechen geschehen ist. Davon ging der News-Scout auch aus, der sich am Freitag bei 20 Minuten meldete und von seiner Beobachtung hinter der Basler Barfüsserkirche berichtete. Nur: Die Staatsanwaltschaft wusste von nichts. Also war ein Verbrechen rasch ausgeschlossen. Und auch das Schweizer Fernsehen schied rasch aus, doch fest stand: Es muss sich um einen inszenierten Tatort handeln.  

Die 20-Minuten-Community hat ebenfalls mitgerätselt und einige kreative Szenarien ins Spiel gebracht. So vermutet etwa Leserin Silvi, es hätte eine Polizei-Übung gewesen sein können. Während Thomas meint, dass es sich dabei um eine «klassische Ausbildungssimulation für angehende Forensiker*innen» gehandelt haben müsse. Peter wittert derweil bereits eine Verschwörung. «Es war ein hoher Geistlicher, daher ist alles unter Verschluss», ist er sich sicher. Und eine anonyme Zuschrift vermutet dahinter eine politische Kampagne. Mit dem inszenierten Tatort solle die Bevölkerung sensibilisiert und dem Kanton Druck gemacht werden, um Verbrechens-Hotspots besser zu beleuchten.

Alles gute Vorschläge, aber alle sind sie falsch. Des Rätsels Lösung heisst Stadtkrimi. Der Tatort war Teil einer inszenierten Krimi-Schnitzeljagd. Im Rahmen eines Teamevents wurde der Fall am Freitag natürlich gelöst. Das interaktive Spiel ist beliebt für Firmen- und Gruppenanlässe. Die Binninger Firma The Same Productions bietet den Stadtkrimi inzwischen in allen grossen Deutschschweizer Städten an.

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