Aktualisiert 31.12.2012 09:36

Astrologie-Fans

Das Sternzeichen als Beziehungskiller

Eine deutliche Mehrheit unserer Leser glaubt, dass Sternzeichen etwas über die eigene Persönlichkeit aussagen - und dass gewisse Zeichen einfach nicht zusammenpassen.

von
Viktoria Weber

Ob wir wollen oder nicht: Irgendwie beschäftigt uns das Thema Sternzeichen doch alle. Denn wir alle wurden schon mal irgendwann gefragt, in welchem Tierkreiszeichen wir geboren worden sind und jeder von uns hat auch mal ein Horoskop gelesen. Doch wie sehr interessieren sich die Leser von 20 Minuten Online für das Thema?

Laut einer nicht-repräsentativen Umfrage, an der 4258 Personen teilgenommen haben, wissen über 99 Prozent, in welchem Sternzeichen sie geboren sind. Und auch darüber hinaus scheint man sich mit dem Thema auszukennen: Über 40 Prozent wissen entweder ganz genau, welches Sternzeichen zu welchem Monat gehört, oder zumindest so in etwa. Weitere 50 Prozent wissen es grob von ein paar Sternzeichen. Nur eine ganz geringe Minderheit hat überhaupt keine Ahnung davon.

Die Mehrheit aller Befragten weiss zudem, was ihr eigener Aszendent ist und zusätzlich was dieser wiederum zu bedeuten hat - zumindest so in etwa. Auf Seiten der weiblichen Befragten ist das Interesse und damit das Wissen - wie erwartet - deutlich höher als bei den Männern: 64 Prozent der Frauen kennen ihren Aszendenten, 22 Prozent wissen ganz genau, was dieser zu bedeuten hat und weitere 42 Prozent haben zumindest eine ungefähre Ahnung.

Das Interesse ist gross, der Glaube noch grösser

Tatsächliches Interesse am Thema Astrologie bekundet ebenfalls eine deutliche Mehrheit aller Befragten: Während sich 8 Prozent sehr dafür begeistern können, geben 56 Prozente an, sich ein bisschen dafür zu interessieren. Absolutes Desinteresse herrscht lediglich bei etwas über einem Drittel aller Befragten, bei den Frauen sogar nur bei einem guten Fünftel.

Unter den Personen, die sich für Astrologie interessieren, richten zwar nur die wenigsten ihr Leben nach den Sternen aus (2 Prozent), doch ganz unberührt bleiben sie davon nicht. Gut jeder Zehnte gibt nämlich an, es zu spüren, wenn die Sternkonstellationen sich verändern. Weitere 73 Prozent können sich gut vorstellen, dass gewisse Personen es spüren, auch wenn sie die Erfahrung selbst noch nicht gemacht haben.

Dass Sternzeichen durchaus ihre Bedeutung und auch gewissen Wirkungen zeigen können, ist ebenfalls für einen Grossteil der Befragten sicher. 54 Prozent der Männer glauben, dass Sternzeichen etwas über die eigene Persönlichkeit aussagen. Bei den Frauen liegt dieser Wert sogar bei 77 Prozent. Entsprechend passen - aufgrund der Sternzeichen - auch nicht alle Personen gleich gut zueinander: Die Hälfte der Befragten glaubt nämlich, dass gewisse Sternzeichen besser zueinander passen als andere, auch wenn sie selber nicht wirklich darauf achten. Ein knappes Viertel will diese Erfahrung sogar schon explizit gemacht haben.

Horoskope dienen der Belustigung

Trotz aller Begeisterung für die Sternzeichenkunde, liest nur ein Drittel der Befragten mindestens einmal im Monat das eigene Horoskop, gerade mal 6 Prozent tun es täglich. Immerhin ein Viertel der weiblichen Befragten liest jedes Jahr das eigene Jahreshoroskop, bei den Männern tut dies nur jeder Zehnte. Mehr als die Hälfte aller Befragten liest Jahreshoroskope wenigstens sporadisch.

Doch an das, was dort geschrieben steht, glauben nur die Wenigsten. Ein Grossteil liest Horoskope lieber anschliessend, um dann sehen zu können, was gepasst hat und was nicht. Den meisten Befragten dienen Horoskope aber ohnehin nur zur eigenen Belustigung. Und danach richten tut man sich erst recht nicht: Gerade mal ein Prozent gibt an, nach dem Horoskop zu handeln. 34 Prozent würden es vielleicht tun, wenn da etwas geschrieben stünde, was gerade ganz besonders gut zur eigenen Lebenssituation passt.

Umfragedaten

An der nicht-repräsentativen Umfrage von 20 Minuten Online haben insgesamt 4258 Personen teilgenommen, davon 2476 Männer und 1781 Frauen. 8 Prozent der Befragten gaben an, sich sehr für das Thema Astrologie zu interessieren, weitere 56 Prozent interessiert es immerhin ein bisschen. Die Gesamten Ergebnisse finden Sie hier.

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