Aktualisiert 05.11.2019 15:35

National LeagueDas Team der Stunde kommt aus Davos

Der HCD gewann zuletzt fünf Mal. Das macht auch Trainer Christian Wohlwend happy.

von
Kristian Kapp
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Der HC Davos, im Bild US-Stürmer Aaron Palushaj, gewann die letzten fünf Spiele.

Der HC Davos, im Bild US-Stürmer Aaron Palushaj, gewann die letzten fünf Spiele.

Keystone/Juergen Staiger
Der neue HCD-Coach Christian Wohlwend (l.) brachte das Team wieder auf die Erfolgsstrasse.

Der neue HCD-Coach Christian Wohlwend (l.) brachte das Team wieder auf die Erfolgsstrasse.

Keystone/Juergen Staiger
Am 5. November treten die Davoser erneut in Lausanne an, wo sie Ende September bereits 7:1 gewannen.

Am 5. November treten die Davoser erneut in Lausanne an, wo sie Ende September bereits 7:1 gewannen.

Keystone/Juergen Staiger

Es ist die erste Saison nach der Ära Del Curto. Und sie verläuft bislang erfreulich für den Rekordmeister. Bis zu sieben Spiele weniger auf dem Konto als die Konkurrenz wegen Bauarbeiten am Stadion – dennoch belegen die Bündner Rang 5. «Wir spielen bei 5-gegen-5-Hockey gut, auch im Powerplay – bloss im Unterzahlspiel springt der Puck nicht für uns», bilanziert ein zufriedener Trainer Christian Wohlwend.

Dass seine Mannschaft zuletzt gegen Rapperswil und Lausanne trotz 4:1-Führungen noch arg ins Zittern kam und «nur» 4:3 gewann, gefällt ihm zwar nicht – aber Wohlwend will dennoch das Positive herausstreichen: «Wenn du schaust, welch Talent im Lausanner Team steckt, dann ist das keine Überraschung. Umso schöner, dass wir dieses Team schon zwei Mal schlagen konnten.» Beim LHC siegte Davos Ende September 7:1 – am Dienstag reisen die Bündner erneut ins Waadtland.

Jeder Spieler hat seine Rolle

Auffällig beim Coaching Wohlwends: Es wird kein Spieler auch nur im Ansatz forciert, mit Claude Paschoud ist ein Defensiv-Verteidiger der Akteur mit der meisten Eiszeit pro Spiel – seine 18:58 Minuten sind bloss die Nummer 41 ligaweit, sie würden bei keinem anderen Team für Platz 1 reichen.

«Jedem eine Rolle geben», lautete Wohlwends Credo vor der Saison. Das setzt er konsequent um: Alle spielen entweder im Powerplay oder im Boxplay. Da akzeptiert Wohlwend auch, dass seine jungen Spieler im Boxplay noch relativ viele Gegentore kassieren. «Wir haben Vertrauen in sie, brechen die Übung nicht ab.»

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