Heimpleiten-Serie der SCL Tigers - Pascal Berger verrät das Problem
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«Das Team ist das Problem»8 Heimspiele, 0 Siege – so erklärt sich der Tigers-Captain die Horror-Serie

Die Langnauer haben in dieser Saison in acht Heimspielen noch nie gewonnen. Captain Pascal Berger ist der Meinung, das Team spiele zu kompliziert.

von
Adrian Hunziker
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Die SCL Tigers um Captain Pascal Berger konnten bisher zuhause nicht gewinnen. 

Die SCL Tigers um Captain Pascal Berger konnten bisher zuhause nicht gewinnen.

Martin Meienberger/freshfocus
Acht Heimspiele absolvierten die Emmentaler in der Ilfishalle, achtmal verloren sie. 

Acht Heimspiele absolvierten die Emmentaler in der Ilfishalle, achtmal verloren sie.

Marc Schumacher/freshfocus
Alle bisherigen Spiele der Tigers in dieser Saison, darunter die acht Heimpleiten. 

Alle bisherigen Spiele der Tigers in dieser Saison, darunter die acht Heimpleiten.

SIHF

Darum gehts

  • Die SCL Tigers konnten bisher noch nie zuhause gewinnen.

  • In acht Heimspielen setzte es acht Niederlagen ab.

  • Captain Pascal Berger sagt im Gespräch mit 20 Minuten, woran es hapert.

Acht Heimspiele, null Siege – so erschreckend liest sich die Heimbilanz der SCL Tigers. Weshalb es bei den Emmentalern in der Ilfishalle trotz guter Stimmung nicht läuft, sei schwierig zu sagen, meint Captain Pascal Berger. «Wir sind eigentlich immer gut gestartet, zeigten solide erste Drittel. Im Mitteldrittel fielen wir in ein Loch – meistens waren diese 20 Minuten entscheidend, dass wir letztlich verloren haben.» An den Fans liegt es aber sicher nicht. «Sie versuchen, uns zu pushen. Leider sind wir das Problem und nicht die Fans», sagt Berger.

Gut möglich, dass sich die Langnauer selbst zu viel Druck aufbürden. Denn das Team wolle seinen Heimfans ja auch etwas bieten, so Berger. Er denkt, wenn das Team unkomplizierter spielen wird und eine Partie über 60 Minuten durchziehen kann, wird sich der Erfolg schon noch einstellen – auch in der Ilfishalle. «Wir versuchen noch zu oft, den entscheidenden Pass zu suchen, statt direkt in den Abschluss zu gehen. Das sind so kleine Details, die entscheidend sind – und daran müssen wir arbeiten», gibt sich der 32-jährige Berger kämpferisch.

So sieht die aktuelle Tabellensituation aus. 

So sieht die aktuelle Tabellensituation aus.

SIHF

Der gebürtige Burgdorfer, der seit 2016 für die Tigers spielt und seit 2017 als Captain agiert , ist überzeugt, dass man den Spielern nicht vorwerfen könne, dass sie nicht alles geben würden. «Aber nur alles geben, bringt nichts, wir müssen auch mit Köpfchen spielen.» Das soll am Freitag gleich gegen den Aufsteiger HC Ajoie im neunten Versuch diese Saison geschehen. Gegen wen die Tigers in der Ilfishalle antreten, spielt aber keine Rolle. «Es ist egal, wer der Gegner ist. Wir müssen uns auf uns fokussieren – disziplinierter werden, wir kassierten zuletzt zu viele Strafen.» Und die Langnauer können sich ja noch damit motivieren: Jede Serie geht irgendeinmal zu Ende. Wenn es nach den Tigers geht, geschieht das bereits am Freitag.

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