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Da Vincis «Salvator Mundi»Das teuerste Bild der Welt ist verschwunden

2017 für eine Rekordsumme von fast einer halben Milliarde Dollar versteigert und nun nicht mehr auffindbar: Von Da Vincis Meisterwerk fehlt jede Spur.

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Spurlos verschwunden: Da Vincis «Salvator Mundi».

Spurlos verschwunden: Da Vincis «Salvator Mundi».

epa/Andy Rain
Das Louvre in Abu Dhabi kündigte Ende 2017 via Twitter an, da Vincis Meisterwerk bald auszustellen. Doch diese Pläne wurden kurzfristig auf Eis gelegt. Seither gilt «Salvator Mundi» als verschwunden.

Das Louvre in Abu Dhabi kündigte Ende 2017 via Twitter an, da Vincis Meisterwerk bald auszustellen. Doch diese Pläne wurden kurzfristig auf Eis gelegt. Seither gilt «Salvator Mundi» als verschwunden.

epa/Peter Foley
Vor der Versteigerung durfte die Öffentlichkeit einen Blick auf das Bild werfen: Das Kunstwerk «Salvator Mundi» im Auktionshaus Christie's in New York. (15. November 2017)

Vor der Versteigerung durfte die Öffentlichkeit einen Blick auf das Bild werfen: Das Kunstwerk «Salvator Mundi» im Auktionshaus Christie's in New York. (15. November 2017)

Keystone/Justin Lane

Leonardo da Vincis Jesus-Bildnis «Salvator Mundi» ist das teuerste Gemälde der Welt. 2017 liess es der russische Milliardär Dmitri Rybolowlew über das New Yorker Auktionshaus Christies versteigern. Für die Rekordsumme von 450 Millionen US-Dollar wechselte es schliesslich seinen Besitzer.

Wohin der «Erlöser der Welt» verkauft wurde, weiss man nicht genau. Es gilt laut Medienberichten aber mittlerweile als gesichert, dass hinter dem anonymen Käufer der saudische Prinz Badr bin Abdullah steckt. Dieser soll im Auftrag von Kronprinz Mohammed bin Salman gehandelt haben.

Ausstellung wieder abgesagt

Nur wenige Wochen nach der Auktion kündigte das Louvre in Abu Dhabi via Twitter an, da Vincis Meisterwerk bald auszustellen. Doch diese Pläne wurden kurzfristig und ohne Angabe von Gründen auf Eis gelegt. Seither gilt «Salvator Mundi» als verschwunden.

Laut «New York Times» weiss man weder im Pariser Louvre noch in dessen Ableger in Abu Dhabi, wo sich das Bild derzeit befindet. Jetzt wird spekuliert: Hängt das teuerste Gemälde der Welt nun in den Privatgemächern des saudischen Kronprinzen? Oder wurde das Jesusbildnis gar zerstört? (20 Minuten)

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