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Das teuerste Pflaster der Welt

Die New Yorker Fifth Avenue ist die teuerste Einkaufsstrasse der Welt - mehr als drei Mal so teuer wie Zürichs Bahnhofstrasse.

Diese Einkaufsmeile in der Limmatstadt bleibt das begehrteste Pflaster in der Schweiz.

An der Bahnhofstrasse beträgt die Spitzenmiete 351 600 Euro (559 375 Fr.) pro Jahr, wie der Immobiliendienstleister Cushman & Wakefield am Mittwoch mitteilte. Damit landet die Einkaufstrasse im Herzen Zürichs weltweit auf dem siebten Rang. Gelistet wird jeweils die teuerste Strasse aus einem Land.

Knapp 1,14 Mio. Euro brutto kostet die Jahresmiete für ein 100 Quadratmeter grosses Geschäft auf dem begehrtesten Abschnitt der Fifth Avenue nahe der Kreuzung mit der 57. Strasse.

Top-Lage aus Prestigegründen

Nach der Fifth Avenue folgen der Causeway Bay in Hongkong, wo 795 Euro pro Monat hingeblättert werden müssen. Die berühmte Avenue des Champs Elysées in der französischen Hauptstadt Paris folgt bereits mit einem deutlichem Abstand beim Mietpreis (565 Euro). Auf dem vierten Platz hat sich wieder die Londoner New Bond Street (472 Euro) gereiht.

Platz fünf wird von der japanischen Hauptstadt Tokio belegt. Der teuerste Detailhandelsstandort ist die Tokioter Ginza mit einer Bruttomonatsmiete von 457 Euro je Quadratmeter. Es folgt die Grafton Street (375 Euro) in Dublin. Ebenfalls unter den Top Ten ranigeren die Pitt Street Mall in Sydney, die Myeongdong in Seoul und die Kaufingerstrasse in München.

Untersucht wurden 233 Einkaufsstrassen in 47 Ländern im Zeitraum Juli 2005 bis Juni 2006. «Den Top-Detailhändlern geht es in den besten Lagen nicht so sehr um den Umsatz, sondern vielmehr um den Beitrag, den ein solcher Standort zur Steigerung des Markenwertes leisten kann», erläuterte Inga Schwarz von Cushman & Wakefield.

Aufsteiger Neu Delhi

Aufsteiger des Jahres ist der Khan Market in Neu Delhi, der um 17 Plätze nach oben auf Rang 24 rückte. Auch die Rue Neuve (130 Euro) in Brüssel hat sich um fünf Plätze auf Rang 23 deutlich verbessert, ebenso der Bulevardul Magheru (110 Euro) in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Er rangiert mittlerweile auf Platz 30 und hat sechs Plätze gut gemacht.

(sda)

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