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Lichtsteiner«Das Tor von Inler war genial gemacht!»

Nach dem schwachen Auftritt gegen Costa Rica zeigte die Schweizer-Nati ihr schönes Gesicht und rang Weltmeister Italien ein 1:1-Remis ab. Lazio-Legionär Stephan Lichtsteiner wollte sogar noch mehr.

Inlers Tor zum 1:0 in der 10. Spielminute.

Stephan Lichtsteiner zeigte sich nach Spielschluss müde und abgekämpft, aber auch stolz auf das Remis: «Ich hätte gerne gewonnen, klar. Wir haben in Italien ja nicht eine so grosse Anerkennung. Wir haben heute gezeigt, dass wir den Ball laufen lassen können, nachdem wir spielerisch gegen Costa Rica nicht überzeugten. Wir hatten vor allem in der ersten Hälfte die besseren Chancen. Italien kam nicht zu vielen Möglichkeiten. Das Tor von Inler war genial gemacht. Ich mag es ihm sehr gönnen. Er bekam in den letzten Tagen ja einiges ab.»

Trainer Ottmar Hitzfeld war ebenfalls zufrieden mit der Leistung seiner Jungs: «Von der Organisation her haben wir einiges dazugelernt. Es war wichtig, auch mal die Italiener laufen zu lassen, den Ball zu halten. Wir liefen nicht nur vertikal, sondern auch horizontal. Gökhan zeigte die richtige Reaktion. Er ist zwar ein stiller Leader, aber er ist einer, der die Verantwortung an sich reissen kann. Wichtig war für uns, dass die Mannschaft belohnt worden ist für die harte Vorbereitung. Und wir nahmen ja keine Rücksicht auf die Testspiele, obschon die von der Presse schon fast wie WM-Spiele bewertet worden sind.»

Trotzdem plagen den Schweizer Coach nach dem Spiel noch Sorgen: «Ich hoffe, dass Valon Behrami keine Zerrung hat. Er wollte ja eigentlich weiterspielen. Der Arzt nahm ihn dann raus. Eine richtige Diagnose gibt es wohl erst morgen.»

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