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Nati-Tour vor Heim-WMDas Turnier im Wallis ist so wichtig wie selten

Die Schweizer zeigen sich vor der Heim-WM erstmals dem eigenen Publikum. In einem brandneuen Stadion.

von
Philipp Muschg
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Patrick Fischer bei seiner WM-Premiere 2016 in Moskau: Er verpasst die Viertelfinals, landet mit der Nati auf Rang 11.

Patrick Fischer bei seiner WM-Premiere 2016 in Moskau: Er verpasst die Viertelfinals, landet mit der Nati auf Rang 11.

Keystone/Salvatore di Nolfi
Im letzten Spiel verliert die Nati gegen Tschechien 4:5 und wird nur Gruppensechster von acht Teams.

Im letzten Spiel verliert die Nati gegen Tschechien 4:5 und wird nur Gruppensechster von acht Teams.

Keystone/Salvatore di Nolfi
Patrick Fischer 2017 in Paris: Die Schweiz schafft als Gruppenzweiter die Viertelfinal-Qualifikation.

Patrick Fischer 2017 in Paris: Die Schweiz schafft als Gruppenzweiter die Viertelfinal-Qualifikation.

Keystone/Peter Schneider

Die Sponsorenlogos sind ausgewechselt, alles blitzt und blinkt. Wenn die Eishockey-Nati am Donnerstagabend gegen Norwegen ins vorweihnachtliche Heimturnier startet, ist die Kulisse bereit. Ob auch das Publikum den Anlass so würdigt, wie sich das nicht nur Trainer Patrick Fischer wünscht? Das ist die grosse Frage bei einem Turnier, das traditionell wenig Publikum anzieht. Und fünf Monate vor der Heim-WM doch wichtig ist wie selten.

Die Erinnerung an das letzte Jahr ist noch frisch. Da hatte das Team im Mai WM-Silber gewonnen – trotzdem wollten in Luzern nur 1900 Menschen das erste Heimspiel nach Kopenhagen sehen. In Visp soll es nun besser werden. Einerseits, weil das Heimturnier in der brandneuen Lonza-Arena stattfindet, die mit einer Kapazität von 5150 Zuschauern die perfekte Grösse hat. Andererseits, weil der Sport dank des Swiss-League-Clubs lokal stark verwurzelt ist. Ticketpreise ab 10 Franken sollen für volle Tribünen sorgen, bereits 6000 Tagestickets wurden bis Mittwoch verkauft.

Nur ein Debütant

Nicht wunschgemäss lief es dagegen beim Personal. Ursprünglich wollte Fischer mit dem bestmöglichen Team die Heim-WM proben. Doch weil Zug, Biel und Lausanne am Dienstag noch Champions League spielten, bot er keine Akteure dieser Clubs auf.

Vertraut ist das Team trotzdem, das gegen WM-Gruppengegner Norwegen antritt und am Freitag gegen die Slowakei oder das russische B-Team: Zehn Spieler aus dem letzten WM-Aufgebot sind dabei, ZSC-Verteidiger Dario Trutmann (27) ist der einzige Debütant.

Vom 8. bis am 24. Mai 2020 findet in der Schweiz die IIHF Eishockey-WM statt. 16 Teams messen sich an den Spielorten in Zürich und Lausanne.

Tickets und weitere Infos gibt es auf der Website der IIHF Eishockey-WM: 2020.iihfworlds.com

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