1,5 Mio Franken: «Das Überleben des FC Thun ist gesichert»

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1,5 Mio Franken«Das Überleben des FC Thun ist gesichert»

Nach diversen Sammelaktionen hat der Oberländer Fussballclub sein Minimalziel erreicht. Hinter den Spenden stehen das Stadtparlament, Fans, Privatpersonen und Firmen.

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mch
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Die Ungewissheit ist vorbei: Thuns Matteo Tosetti beist auf sein Trikot. (20. September 2016)

Die Ungewissheit ist vorbei: Thuns Matteo Tosetti beist auf sein Trikot. (20. September 2016)

Keystone/Peter Schneider
Gemäss Thun-Präsident Markus Lüthi klaffte in der Kasse ein Loch von rund 2 Millionen Franken.

Gemäss Thun-Präsident Markus Lüthi klaffte in der Kasse ein Loch von rund 2 Millionen Franken.

Keystone/Peter Schneider
Die Spieler dürfen sich freuen – «das Überleben des FC Thun ist gesichert», schreibt der Club in einer Medienmitteilung.

Die Spieler dürfen sich freuen – «das Überleben des FC Thun ist gesichert», schreibt der Club in einer Medienmitteilung.

Keystone/Peter Klaunzer

Der FC Thun hat auf dem Weg zur Lösung seiner finanziellen Probleme ein weiteres Ziel erreicht. Wie er mitteilte, hat er nach seinem Spendenaufruf von Anfang November das Ziel von 1,5 Millionen Franken erreicht. «Das Überleben des FC Thun Berner Oberland ist gesichert», titelt der Verein die Medienmitteilung. Um Nachhaltigkeit zu garantieren will der Club bis Ende Saison noch weitere 500'000 Franken sammeln.

Das Geld ist durch Sammelaktionen von Fans, Privatpersonen und Firmen zusammengekommen. Die 1,5 Millionen Franken seien «zwingend» notwendig gewesen, um das Überleben des Clubs zu garantieren.

2 Millionen als Ziel

Der FC Thun braucht bis zum Ende der Saison weitere 500'000 Franken, um zu überleben. Der Club hat sich zum Ziel gesetzt, bis im nächsten Sommer insgesamt 2 Millionen Franken zu sammeln. «Dies würde uns in der kommenden Saison etwas Luft verschaffen», erklärt Markus Lüthi, Präsident des FC Thun Berner Oberland.

Ein letztes Mal appelliert Lüthi deshalb an die Thun-Fans, an Sympathisanten und Firmen, einen Beitrag zur nachhaltigen Absicherung des Clubs zu leisten. «Doch dies reicht auch morgen noch. Heute wollen wir nun einfach einmal Danke sagen», so der Präsident.

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