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Nessie geortet?Das Ungeheuer von Loch Ness gibt Laut

Im schottischen Loch Ness wurden sehr seltsame Sonar-Echos geortet. Die frohe Kunde, dass Nessie vielleicht doch existiert, kommt praktischerweise rechtzeitig zur Ferien- und Reisezeit.

Während einer Fahrt über den sagenumwobenen Süsswassersee in den Highlands im Norden von Schottland zeichnete das Passagierschiff «Jacobite Queen» letzte Woche mit dem Bordsonar fünf ungewöhnliche Echos aus den Tiefen des Sees auf. Und es kommt noch besser: Von den Experten konnten sie bislang nicht zugeordnet werden und somit werden Spekulationen, ob es das Ungeheuer von Loch Ness vielleicht doch geben könnte, wieder laut. Praktischerweise für die Tourismusbranche rechtzeitig zu den Sommerferien.

Um Nessie aufzuspüren wurde die «Jacobite Queen» 2007 extra mit einem Sonargerät ausgestattet. (Im YouTube-Video unten sehen Sie es kurz im Bild, bevor dann Nessie auftaucht.)

Prompt gibt Nessie Laut

Wie freenet.de berichtete, wurden die ungewöhnlichen Signale laut der schottischen Zeitung Inverness Courier zwischen Dores und der Ruine von Urquart Castle, also im oberen Teil des langestreckten Loch Ness, geortet. Derzeit werden sie wissenschaftlich ausgewertet.

Laut Kapitän John Askew ist es das erste Mal in seinen 15 Jahren Berufserfahrung als Schiffer auf dem Loch Ness, dass er derartige Signale aus dem See aufgefangen habe.

Die Nessie-Experten melden sich

Natürlich ruft das die unermüdlichen Nessie-Experten auf den Plan. Zu ihnen zählt Adrian Shrine vom «The Loch Ness Project». Er zeigt sich erstaunt: «Die Aufzeichnung weist alle Eigenschaften eines authentischen Sonarkontakts auf, nicht zuletzt, weil es sich um fünf Echos handelt. Einzelne können immer mal wieder auftauchen.»

Eine der vielen Nessie-Sichtungen:

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