«Bart Aber Herzlich»: «Das wäre für mich der Tod gewesen»
Aktualisiert

«Bart Aber Herzlich»«Das wäre für mich der Tod gewesen»

Heute Freitag erscheint das neue Album vom Schweizer Pop-Superstar Bligg. Auf der Couch von 20 Minuten Online sprach der 34-Jährige über seine Gefühle, seine Operation und die Erwartungen an sein neues Album.

von
cap

«Let's Couch» Teil 2:

20 Minuten Online: Du hast dir anderthalb Jahre Zeit für die CD gelassen. Froh, dass sie nun draussen ist?

Bligg: Und wie! Ich bin durch die Hölle und zurück, um dieses Album zu produzieren.

Wegen des Drucks, der wegen des massiven Erfolgs von «0816» auf dir gelastet hat?

Klar. Ich hätte damals selbst nie erwartet, dass «0816» so einschlagen wird. Die neue CD ist daran angelehnt, aber trotzdem ein ganz neues Ding. Wir haben einfach drauflos musiziert. Und wollten uns an keine Vorgaben halten – so konnte ich auch mit dem Druck umgehen.

Mitten in der Produktion kam dann eine schlimme Diagnose.

Genau. Ich war immer heiser, ging dann zum Arzt. Die sagten mir, ich hätte einen Polypen auf den Stimmbändern und operierten. Zu diesem Zeitpunkt machte ich mir auch Gedanken über meine Karriere. Was wäre, wenn ich nie mehr Musik machen könnte? Mittlerweile ist es gut – es besteht aber die Gefahr, dass der Polyp zurückkommt.

Du bist aktuell der erfolgreichste Schweizer Musiker. Wie gehst du mit diesem Status um?

Einfach ist es nicht. Immer nett zu sein, selbst wenn ich einen Kater vom Vortag habe oder einfach schlecht drauf bin, fällt mir manchmal schwer. Ich bin auch nur ein Mensch und nicht nur der Musiker Bligg.

Merkst du das auch bei den Frauen. Du bist noch immer solo.

Naja, ich erlebe schon einiges. Und ich will nicht jede Frau gleich in die Öffentlichkeit zerren. Mit dieser Antwort kannst du jetzt machen, was du willst.

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