Lockout: Das Warten auf eine Gegenofferte
Aktualisiert

LockoutDas Warten auf eine Gegenofferte

Die NHL-Stars Nash, Spezza, Laich und Co. könnten schon bald wieder vom Schweizer Eis verschwinden. Nachdem die Teambesitzer zu einem Zugeständnis bereit sind, arbeiten nun die Spieler an einer Gegenofferte.

von
mon/mal

Im Tarifstreit der NHL haben die Teambesitzer am Dienstag einen ersten Schritt in Richtung Spielergewerkschaft NHLPA gemacht. Bei einem Treffen in Toronto schlug Liga-Commissioner Gary Bettman bei der Aufteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von rund 3,3 Milliarden Dollar eine 50:50-Lösung vor.

Daraufhin haben sich rund 200 NHL-Cracks telefonisch untereinander abgesprochen. Die Spielergewerkschaft NHLPA will nun den Teambossen ihrerseits einen Gegenvorschlag unterbreiten. Über den Inhalt ist bisher noch nichts bekannt. Die beiden Seiten wollen sich am Donnerstag Ortszeit zu weiteren Gesprächen treffen.

Spielbeginn am 2. November?

«Wir hoffen, wir haben unser Bestes getan», sagte Gary Bettman am Dienstag nach der Präsentation des Vorschlages von Seiten der Liga. Er hob hervor, dass bei einer Einigung die NHL-Saison am 2. November beginnen würde und alle Spiele der regulären Saison absolviert werden könnten. Sollte dies der Fall sein, würden die in der NLA engagierten NHL-Akteure wohl alle bereits nächste Woche abreisen.

Bislang wurden 82 Begegnungen der ersten beiden Saisonwochen gestrichen. Ursprünglich sollte die Spielzeit 2012/13 am 11. Oktober beginnen. Der bisherige finanzielle Schaden wird auf rund 250 Millionen Dollar beziffert.

Bisher wollte die NHL den seit Mitte September ausgesperrten rund 700 Profis nur 48 Prozent statt bislang 57 Prozent der Gelder zukommen lassen. Die Akteure waren bereit, ihre Einnahmen auf 53,2 Prozent zu reduzieren. (mon/mal/si)

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