Aktualisiert 09.02.2015 09:57

Schönes Wetter

«Das wird die perfekte Ski-Woche»

Das Warten auf das optimale Skiwetter ist laut Meteorologen vorbei: Auf den Pisten wird es sonnig, warm und klar.

von
ced
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Wer sich morgen in der Pistenbeiz einen Liegestuhl reserviert, kann nicht viel falsch machen.

Wer sich morgen in der Pistenbeiz einen Liegestuhl reserviert, kann nicht viel falsch machen.

Keystone/Alessandro Della Bella
Auch Skigebiete in tiefen Lagen, wie hier in Schindelberg BE, haben geöffnet.

Auch Skigebiete in tiefen Lagen, wie hier in Schindelberg BE, haben geöffnet.

meo
In Dietikon ZH muss man fürs Skifahren nicht hoch hinaus.

In Dietikon ZH muss man fürs Skifahren nicht hoch hinaus.

rom

Schönes Wetter, angenehme Temperaturen, uneingeschränkte Fernsicht — sie klingt utopisch, die perfekte Skiwoche. Doch in den nächsten Tagen könnte der Schneesportler-Traum wahr werden. «Wer frei hat, sollte diese Woche in die Berge gehen», empfiehlt Reto Vögeli von Meteonews. «Einen besseren Zeitpunkt gibt es wahrscheinlich nicht.»

Den Liegestuhl in der Pistenbeiz sollte man am besten auf morgen reservieren. «Wir erwarten am Dienstag auf 2000 Meter Werte von 4 Grad und viel Sonnenschein: Ein Hauch von Frühling, könnte man sagen», so Vögeli.

Skilifte geöffnet

Letztes Jahr ging bei vielen Skiliften um diese Zeit nichts. Wie 20 Minuten berichtete, fehlte der Schnee auf den Abfahrtshängen. Nun sieht das anders aus: Sogar im Flachland wie zum Beispiel in Dietikon ZH oder Langenbruck BL sind die Lifte in Betrieb.

Das könnte sich aber im Verlauf der Woche ändern. Laut Vögeli müssen Skigebiete aufgrund des sonnigen Wetters mit dem Schnee der letzten Tage zurechtkommen — mit Neuschnee wird nicht gerechnet.

Tage zum Sonnenbaden, Nächte zum Schlottern

Nicht nur in den Bergen, auch im Flachland sorgt ein kräftiges Hoch tagsüber für positive Temperaturen. Es werden lokale Nebelfelder erwartet. «Die Chancen, dass diese sich auflösen, stehen aber gut», sagt der Meteorologe.

Im groben Kontrast zu den Tagestemperaturen stehen die kalten Nächte. «In der Nacht auf Montag haben wir vielerorts Temperaturen im zweistelligen Minusbereich gemessen. Die Station in Ebnat-Kappel SG vermeldete -13,5 Grad, jene am Flughafen Zürich -10,8 Grad. Bei den Regionen über 800 Meter war es auf dem Ofenpass GR mit -18,4 Grad am kältesten. Der Winterrekord wurde aber nicht gebrochen», so Vögeli. Er rechnet damit, dass die Nächte auch nächste Woche frostig bleiben.

Rekordnacht

Obwohl es bei den Temperaturen nicht für einen Minusrekord gereicht habe, seien vergangene Nacht laut Vögeli lokale Höchstwerte gemessen worden — und zwar in Sachen Windgeschwindigkeiten. «Im Tessin wurde aufgrund eines heftigen Föhnsturms eine Windspitze von 111km/h registriert. Auch im Wallis und in den Südbündner Tälern blies der Wind mit bis zu 152km/h. Das kommt nur selten vor.»

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