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Queen regelt MegxitDas wird heute an der Krisensitzung besprochen

Heute wird auf Schloss Sandringham aufgegleist, wie es mit Meghan und Harry weitergehen soll. Was nebst dem Geld und Wohnsitz sonst noch Thema ist.

von
zen
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Am Sonntagmorgen wurde die Queen dabei gesichtet, wie sie den Gottesdienst in der St Mary Magdalene Church in Sandringham verliess. Am Montag wird sie auf Schloss Sandringham, ihrem Wohnsitz, eine Krisensitzung halten. Der Brennpunkt: Harrys und Meghans Rückzug als ranghohe Mitglieder der Königsfamilie.

Am Sonntagmorgen wurde die Queen dabei gesichtet, wie sie den Gottesdienst in der St Mary Magdalene Church in Sandringham verliess. Am Montag wird sie auf Schloss Sandringham, ihrem Wohnsitz, eine Krisensitzung halten. Der Brennpunkt: Harrys und Meghans Rückzug als ranghohe Mitglieder der Königsfamilie.

joe Giddens
Mit dabei sind selbstverständlich die Auslöser der Krise: Meghan und Harry. Die Herzogin ist zurzeit zusammen mit Söhnchen Archie in Kanada. Sie wird per Telefon dazugeschaltet.

Mit dabei sind selbstverständlich die Auslöser der Krise: Meghan und Harry. Die Herzogin ist zurzeit zusammen mit Söhnchen Archie in Kanada. Sie wird per Telefon dazugeschaltet.

Instagram/theroyalfamily
Auch  Prinz Charles und William werden teilnehmen.

Auch Prinz Charles und William werden teilnehmen.

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Nach dem ganzen Wirbel rund um Meghan (38) und Harrys (35) geplanten Rückzug als ranghohe Mitglieder der Königsfamilie soll eine Krisensitzung heute Klarheit bringen.

Nebst der Queen (93) im Meeting auf Schloss Sandringham mit dabei: die drei Prinzen Charles (71), William (37) und Harry. Herzogin Meghan, die sich bereits mit Söhnchen Archie nach Kanada zurückgezogen hat, wird angeblich per Telefon dazugeschaltet. Auch diverse Berater der Königsfamilie werden anwesend sein. Das Treffen soll um 15 Uhr stattfinden.

Diese Knackpunkte stehen heute auf der Agenda der Royals:

Die Geldfrage

In ihrem Statement letzte Woche teilten der Herzog und die Herzogin von Sussex mit, dass sie künftig finanziell unabhängig sein wollten. Damit verzichten sie auf die 2,5 Millionen Franken der Steuerzahler, die ihnen momentan aufgrund ihrer Position noch zustehen.

Anders sieht es mit der Unterstützung durch Prinz Charles aus: Er zahlte seinen Söhnen bisher einen Teil des Gewinns aus seinen Ländereien aus. Letztes Jahr waren das über sechs Millionen Franken. Die Sussexes erwarten, dass dies künftig weitergeführt wird. Ob Harrys Papa heute zustimmen wird?

Andere Möglichkeiten, Geld zu verdienen, haben Meghan und Harry – dank ihres Rücktritts – jedenfalls genug. So ist es ihnen nun erlaubt, Werbedeals abzuschliessen. Zudem soll Meghan etwa bereits einen Vertrag mit Disney abgeschlossen haben.

Die royalen Titel

Auf ihrer neuen Website hat das Paar bereits bekannt gegeben, dass es seine Adelstitel behalten möchte. Auch die neue Marke Sussex Royal, die Harry und Meghan kürzlich registrieren liessen, deutet darauf hin, dass die beiden den royalen Status nicht aufgeben wollen.

Laut «Daily Mail» sei es unwahrscheinlich, dass ihnen die Titel gegen ihren Willen entzogen würden. Die Zustimmung der Queen wird wohl dennoch nötig sein.

Der Wohnsitz

Die Sussexes schreiben in ihrem Statement, dass sie künftig zwei Länder ihr Zuhause nennen wollen. Es wird vermutet, dass die beiden einen Zweitwohnsitz in Kanada planen. Möglich wäre auch ein Zuhause in Los Angeles – allerdings erst, wenn Donald Trump (73) nicht mehr US-Präsident ist, so die «Daily Mail». Wie viel Zeit sie jährlich in Übersee verbringen werden, wird wohl heute einer der Knackpunkte sein.

Berichten vom letzten Monat zufolge soll Meghan jedoch die britische Staatsbürgerschaft beantragen. Diese würde voraussetzten, dass sie nicht mehr als 90 Tage pro Jahr im Ausland verbringt.

Das Cottage der Queen

Auch das englische Daheim von Meghan und Harry wird heute wohl heiss diskutiert werden. Zurzeit wohnen sie nämlich im Frogmore Cottage – das der Queen gehört. Sie liessen es erst kürzlich auf Kosten der Steuerzahler für drei Millionen Franken renovieren.

Umfragen haben laut «Daily Mail» ergeben, dass die Öffentlichkeit es nicht gut finden würde, wenn sie weiterhin dort lebten, auch wenn sie einen Grossteil ihrer Zeit im Ausland verbringen würden.

Die Adelspflichten

Die schwierigste Frage heute wird sein, inwiefern Meghan und Harry ihren royalen Plichten nachkommen müssen. In ihrem Schreiben vom letzten Mittwoch, gaben sie an, weiterhin ihre Pflichten gegenüber der Queen wahrnehmen zu wollen.

Laut «Daily Mail» fürchtet die Familie aber, dass es nicht funktionieren wird, wenn das Paar einen Fuss im britischen Königshaus und einen in der normalen Welt behält.

Prinz Harry soll letztes Jahr 201 royalen Einsätzen nachgekommen sein, Meghan 83. Dies wird sich künftig wohl drastisch verringern. Eine Möglichkeit wäre, dass Meghan und Harry lediglich grosse, wichtige Anlässe besuchen werden, etwa die jährliche Ehrenparade Trooping The Colour.

Ein weiterer Brennpunkt: Die Queen ernannte Meghan zur Vize-Präsidentin und Harry zum Präsidenten ihrer gemeinnützigen Organisation, dem Commonwealth Trust. Wird das Paar diese Mandate weiterführen können? Diese Fragen sind so komplex, dass eine Klärung noch mehrere Monate in Anspruch nehmen könnte.

Die Sicherheit

Als Royals steht den Sussexes rund um die Uhr staatlich finanzierte Security zur Verfügung, egal ob sie gerade königlichen Pflichten nachkommen oder Ferien machen. Meghan und Harry haben klargemacht, dass sie dies weiterhin angemessen finden.

Die Sicherheitskosten betragen rund 1,2 Millionen Franken pro Jahr. Der Metropolitan Police Service hat angegeben, dass sie die beiden weiterhin unterstützen wollen, aber keinen Check ausstellen können, wenn das royale Paar im Ausland lebt. Ein Kompromiss muss also her.

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