Aktualisiert 28.07.2016 14:43

Tourbillon in SittenDas wollten FCSG-Ultras ins Stadion schmuggeln

Vier FCSG-Anhänger versuchten am Sonntag verbotene Pyros ins Tourbillon in Sitten zu schmuggeln. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft verzeigt.

von
fej
Das wollten die FCSG-Anhänger ins Stadion schmuggeln und während des Spiels zünden.

Das wollten die FCSG-Anhänger ins Stadion schmuggeln und während des Spiels zünden.

Kein Anbieter/kapo vs

Gegen 4 Uhr morgens bemerkte eine Patrouille der Kantonspolizei Wallis ein Auto mit St. Galler Kennzeichen in der Nähe des Sittener Fussballstadions Tourbillon. Die Polizisten haben bei der Kontrolle der vier Fahrzeuginsassen und des Personenwagens 25 Notfackeln, 16 Rauchbomben, 25 Knallkörper, fünf Turbo-Leuchtfackeln und zwei Pfeffersprays entdeckt. Weiter wurden Gesichtsmasken und Handschuhe beschlagnahmt. Die Anhänger des FC St. Gallens gaben an, die Pyros in Frankreich gekauft zu haben. Die Männer beabsichtigten illegal ins Stadion einzudringen und das Material vor dem Spiel am 30. Juli, FC Sion-FC St. Gallen, im Gästesektor zu verstecken.

Wie es in der Mediemittelung der Kantonspolizei Wallis heisst, hinterlegte der FC Sion eine Klage wegen versuchten Hausfriedensbruch und unternahm weitere Massnahmen damit gegen die jungen Männer unverzüglich ein Stadionverbot im Tourbillon ausgesprochen wird. Die Kantonspolizei hat ein Verfahren für ein Rayonverbot für die Schweiz und zwar während mehreren Jahren gegen die vier Fans eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft ihrerseits hat eine Untersuchung wegen Verstoss gegen das Sprengstoff- und das Waffengesetz eingeleitet.

Zwei der vier Männer sind vorbestraft

Bei den Tätern handelt es sich um vier Schweizer im Alter von 18, 20, 20 und 21 Jahren. Drei sind im Kanton St. Gallen, einer der Angehaltenen im Kanton Appenzell-Ausserrhoden wohnhaft. Zwei von ihnen hatten bereits Vorstrafen, einer davon bereits wegen Hooliganismus.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.