Aktualisiert 20.06.2011 19:50

Thorsten Fink«Das Ziel ist klar der Titel-Hattrick»

Nach drei Wochen Pause startete Meister FC Basel seine Vorbereitung zur Saison 2011/12 – mit klaren Vorstellungen von Trainer Thorsten Fink.

von
Jonas Hoskyn
Basel-Trainer Thorsten Fink empfing gestern seine Meisterhelden zum ersten Training. (Keystone)

Basel-Trainer Thorsten Fink empfing gestern seine Meisterhelden zum ersten Training. (Keystone)

Herr Fink, Sie haben in zwei Jahren drei Titel gewonnen. Haben Sie noch nicht genug?

Überhaupt nicht. Unser Ziel ist klar, wir wollen die dritte Meisterschaft hintereinander gewinnen. Das hat der FCB noch nie geschafft.

Welche Ziele setzen Sie sich in der Champions League?

Wir wollen eine ähnliche Rolle spielen wie letztes Jahr, als wir eigentlich ganz gut mitgehalten haben. Und mit ein bisschen mehr Glück klappt es dieses Mal auch mit dem Weiterkommen.

Dieses Jahr ist mit dem FCB erstmals eine Mannschaft direkt für die Champions League qualifiziert ...

Dass die Qualifikationsspiele wegfallen, ist ein grosser Vorteil. Dieser Spagat zwischen nationalen und internationalen Spielen kostete uns letztes Jahr viel Substanz. Nun können und müssen wir von Anfang an in der Meisterschaft Gas geben.

Wie schätzen Sie Ihre Gegner ein?

Es wird sicherlich eine interessante Saison. Viele Klubs haben neue Trainer. Sicher wird mit YB zu rechnen sein – Christian Gross weiss ja, wie man Meister wird. Und auch Sion ist für eine Überraschung gut.

Wie siehts in Sachen Transfers aus? Tut sich da noch etwas?

Wir sind natürlich immer am Schauen. Der Fokus liegt auf einem zweiten linken Verteidiger und einer jungen Alternative im Sturm. Und wenn uns noch jemand verlässt, müssen wir den natürlich ersetzen.

Sprechen Sie jetzt von Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka, die mit der U21 gerade an der EM für viel Furore sorgen?

Als Trainer sieht man so etwas immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es ist klar, wenn Shaqiri so weiterspielt, wird schon der eine oder andere Klub Interesse haben. Andererseits kann ich auch nicht jedes Mal, wenn er ein Tor macht, stundenlang darüber grübeln, wie es nun weitergeht.

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