Dauerkampf gegen Schnee
Aktualisiert

Dauerkampf gegen Schnee

Väterchen Frost hat Bern im Griff. Die Winter-Equipen im ganzen Kanton sind im Dauerstress. Bereits sind neue Schneefälle angesagt.

Entspannung gestern Mittag im Berner Oberland: Die Strasse Frutigen–Kandersteg kann wieder ohne Einschränkungen befahren werden. Die Lawinengefahr ist vorerst gebannt – rechtzeitig zum erwarteten Wochenend-Ansturm in den Skigebieten.

Damit es auf den Strassen kein Chaos gibt, sind die Salz-Equipen unermüdlich im Einsatz. Auch in der Stadt Bern: «Rund 200 Leute stehen täglich im Einsatz», sagt Heinz Wyss, Leiter Winterdienst. Mit acht Salzlastwagen à je 12 Tonnen Salz werden in den frühen Morgenstunden jeweils die Strassen für den Arbeitsverkehr flott gemacht. «Ab vier Uhr in der Früh salzen wir das Bus- und Tramnetz», sagt Wyss. Insgesamt seien 250 Kilometer Fahrspuren zu präparieren. Dazu kommen die Nebenstrassen und rund 650 Kilometer Trottoir. Wyss: «Neben Salz brauchen wir pro Tag rund 130 Tonnen Kies.»

Die Winter-Equipen werden auch in den kommenden Tagen im Dauereinsatz bleiben: «Es bleibt sehr kalt», sagt Jonas Bhend von Meteotest. «Erst Anfang nächster Woche wird es tagsüber wieder ein bisschen wärmer.» Am Montag ist aber wieder Schneeschippen angesagt: «Wir erwarten nochmals Schnefälle bis ins Flachland.»

(meo/pp)

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