Aktualisiert 08.12.2011 21:12

Weltcup in Davos

Davos im Zeichen des Duells

Im verschneiten Davos setzen Dario Cologna und der Norweger Petter Northug ihr Duell im Langlauf-Weltcup fort. Es kommt zum Treffen der kompletten Weltelite.

von
ahu
Dario Cologna stand in dieser Saison bisher im Schatten von Weltcup-Leader Petter Northug. Foto: reuters

Dario Cologna stand in dieser Saison bisher im Schatten von Weltcup-Leader Petter Northug. Foto: reuters

Davos wird aus Sicht der Langläufer erneut zur Schweizer Hauptstadt. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Bündner einen Namen als ausgezeichnete Organisatoren geschaffen. Dass der Ort im Landwassertal auf noch grösseres Interesse stösst als je zuvor, hat aber einen ganz bestimmten Grund. Im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2014 in ­Sotschi gilt Davos wegen der gleichen Höhenlage als prädestiniertes Vorbereitungsgelände.

Noch stehen aber die vierten Weltcup-Wettkämpfe dieses Winters im Vordergrund. Aus nationaler Sicht sind die Augen in erster Linie auf den 15-km-Olympiasieger Cologna sowie auf Remo Fischer gerichtet. Cologna wird sein ­Duell mit Northug um den Gesamtweltcup fortsetzen. Und der Norweger hat grosse Ambitionen. Der Weltcup-Leader, der mit 335 Punkten 77 Zähler Vorsprung auf Cologna hat, erklärte nach seinem Triumph in der «Mini-Tour» in Kuusamo (Fi) vor Cologna, dass er – von den Resultaten her betrachtet – in Davos noch Nachholbedarf habe. Bei vier Teilnahmen stellt der letztjährige 13. Rang über 15 km klassisch das beste Ergebnis Northugs in Davos dar. Der Ausnahmeathlet (zwei Olympia-Goldmedaillen, sieben WM-Titel) steht bei den Norwegern, die mit 23 Athletinnen und Athleten antreten, einsam an der Spitze.

Nach den heftigen Schneefällen vom Mittwoch können die Rennen übrigens doch über die ursprünglich vorge­sehenen Distanzen stattfinden und müssen nicht wie Anfang Woche befürchtet, gekürzt werden.

«Die Organisatoren und Fernsehstationen zeigten sich sehr ­flexibel. Deshalb können wir das Programm nochmals ändern und zurückkehren zu den traditionellen Distanzen», freut sich Fis-Renndirektor Jürg ­Capol. (ahu/20 Minuten/si)

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