National League A: Davos schlägt Kloten – Bieler Lebenszeichen
Aktualisiert

National League ADavos schlägt Kloten – Bieler Lebenszeichen

Der HC Davos gewinnnt gegen den EHC Kloten 5:2. Biel schlägt im Spiel 1 nach der Entlassung von Trainer Kevin Schläpfer Servette 1:0.

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Die ZSC Lions kennen keine Gnade mit Lugano. Die Zürcher gewinnen im Tessin 5:2.

Die ZSC Lions kennen keine Gnade mit Lugano. Die Zürcher gewinnen im Tessin 5:2.

FreshFocus/Michela Locatelli
Lugano‚s Goalie Elvis Merzlikins macht hinter dem Tor die bessere Figur als im Kasten.

Lugano‚s Goalie Elvis Merzlikins macht hinter dem Tor die bessere Figur als im Kasten.

Keystone/Gabriele Putzu
Der HCD jubelt über den 5:2-Sieg gegen Kloten.

Der HCD jubelt über den 5:2-Sieg gegen Kloten.

Keystone/Gian Ehrenzeller

Davos hat in einer teilweise turbulenten Partie eine Nuance mehr zu bieten als Kloten. 5:2 besiegt der Rekordmeister den hartnäckigen Herausforderer.

Zwei 20-Jährige sorgten zu Beginn des letzten Drittels für die entscheidende Aktion des Abends: Tino Kessler betätigte sich als cleverer Vorarbeiter, Chris Egli markierte das 4:2 und ermöglichte dem HC Davos die erhoffte Schubkraft.

Mit der Konstanz haben sowohl der HCD als auch Kloten zu kämpfen. Beidseits ist das Leistungsrepertoire in der aktuellen Kampagne nur schwierig zu interpretieren. Highlights und Flops gehören zum profanen Programm. Davos hat nie öfter als dreimal in Folge gewonnen, beim EHC reicht die Spannweite vom Derbysieg gegen die topklassierten Lions bis zur Heimpleite gegen den Tabellenletzten Ambri-Piotta.

Doublette von Marc Wieser

Entsprechende Turbulenzen waren im Direktduell zumindest während 40 Minuten auszumachen. Die Bündner verschafften sich dank einer Doublette von Marc Wieser bis zur 33. einen 3:1-Vorteil. Die Zürcher liessen sich allerdings nicht ohne Gegenwehr abschütteln, im mittleren Abschnitt erkämpften sie sich ein Schussverhältnis von 20:10.

In jener Druckphase trug der seit dem NLA-Auftakt überzeugende Tommi Santala die Hoffnung mit einer gelungenen Aktion zurück; nach der finalen Tempoverschärfung der Einheimischen blieb eine weitere Zürcher Reaktion indes aus.

Hiller führt Biel zum Sieg in Genf

Biel verblüfft einen Tag nach der Entlassung von Kevin Schläpfer mit einem 1:0-Sieg bei Genève-Servette. Die Seeländer nähern sich damit bis auf einen Punkt zum Tabellenachten Lugano.

Jonas Hiller parierte 36 Schüsse für seinen ersten Shutout in der laufenden NLA-Saison. Fabian Lüthi erzielte für Biel den Gamewinner (26.). Die Vorarbeit dazu leistete Dave Sutter mit einem sehenswerten Einzelvorstoss. Mike McNamara (67), der kanadische Interims-Trainer von Biel, feierte damit einen erfolgreichen Einstand.

Biel beendet Negativserie

In einem insgesamt schwachen Spiel hätte Servette bereits nach fünf Minuten klar führen können. Doch die Genfer erwiesen sich als zu nachlässig im Abschluss. Und der Bieler Keeper Hiller blieb aufmerksam. Der Appenzeller parierte im ersten Drittel alle 21 Schüsse auf sein Gehäuse.

Das siegreiche Biel war mit einer Negativserie von neun Niederlagen aus zehn Spielen nach Genf gereist. Servette hatte vor der Heimniederlage gegen die Seeländer noch drei Erfolge in Serie gefeiert.

SCB siegt zum achten Mal in Serie

Der SC Bern gewinnt ein hart umkämpftes Duell gegen Fribourg-Gottéron 3:2 und baut seine Serie der Ungeschlagenheit weiter aus. Das Siegtor erzielt Simon Moser 114 Sekunden vor Schluss.

Es brauchte ein Tor und eine Führung Fribourgs, um das Team der Stunde im Schlussdrittel so richtig aus der Reserve zu locken. Yannick Rathgeb hatte für das schlechteste Powerplay der Liga für einmal - nach nur fünf Sekunden mit einem Mann mehr. Die Berner reagierten auf das 1:2 jedoch heftig und glichen in der 48. Minute durch Thomas Rüfenacht, ebenfalls in Überzahl, aus.

Danach drückte der Schweizer Meister einige Minute vehement auf den Siegtreffer. 1:54 Minute vor Schluss entwischten bei einem Konter Rüfenacht und Simon Moser, der den Siegtreffer markierte. Das Ende war bitter für Fribourg, das durch den omnipräsenten Roman Cervenka und Julien Sprunger ebenfalls Chancen auf den Lucky Punch besessen hatte. Der SCB zeigte sich aber einmal mehr abgebrüht und gewann zum achten Mal hintereinander.

Ausgeglichene Partie

Von einem Klassenunterschied war zwischen dem Zweiten und dem Zweitletzten auch in den ersten zwei Abschnitten, die deutlich weniger intensiv geführt wurden, nichts zu sehen. Die Berner entwickelten zwar viel Druck, kamen dabei aber nicht zu den besseren Torchancen als die Freiburger.

Die gut 16'000 Fans in der PostFinance-Arena mussten sich allerdings bis zur 25. Minute gedulden, ehe es Tore zu sehen gab - und die gleich im Doppelpack. Erst konnte Simon Bodenmann in Überzahl nach einem feinen Pass von Eric Blum alleine auf Fribourg-Goalie Benjamin Conz ziehen und diesen elegant ausspielen. Nur 73 Sekunden später gelang Gottéron durch einen von Freund und Feind zweimal abgelenkten Schuss Marc Abplanalps der Ausgleich.

Pflichtsieg für den EVZ

Der EV Zug kam gegen Ambri-Piotta ohne grossen Aufwand zu einem 3:1-Pflichtsieg. Dieser stand bereits vor dem Schlussdrittel fest.

Ambri gewährte den Zentralschweizern zuviel Freiraum im eigenen Slot. Lino Martschini nutzte eine der ersten Chancen des EVZ mit seinem 21. Skorerpunkt im 22. NLA-Saisonspiel zum 1:0 (14.). Im Mitteldrittel erhöhte Dominic Lammer mit seinem ebenfalls neunten NLA-Saisontor auf 2:0. Es war bereits der Gamewinner, da Ambri zum zehnten Mal in der laufenden NLA-Saison lediglich einen einzigen Torerfolg verbuchte. Diesmal verbuchte Adam Hall das Ehrentor in Überzahl.

Nur drei Ausländer bei Ambri

Ambri-Piotta befindet sich nun unter Trainer Hans Kossmann im freien Fall. Das NLA-Schlusslicht kassierte die zehnte Niederlage aus den letzten elf Spielen. Zum bereits dritten Mal in der erst gut zwei Monate alten Saison reihte der Nordtessiner Dorfklub mindestens fünf Niederlagen aneinander.

Ambri trat wegen der Absenzen der verletzten Mikko Mäenpää und Matt D'Agostini nur mit drei Ausländern an. Zudem fehlte ein Vorkämpfer wie Captain Paolo Duca, der noch zwei Monate ausfallen wird, an allen Ecken und Enden. Mit Stürmer-Veteran Peter Guggisberg wird Ambri zumindest noch eine Woche auf einen weiteren wichtigen Schweizer Spieler verzichten müssen.

Tigers chancenlos gegen Lausanne

Lausanne stoppt die Niederlagenserie mit einem weitgehend problemlosen 3:1-Erfolg gegen die offensiv praktisch inexistenten SCL Tigers. Heinz Ehlers ist es innert nützlicher Frist gelungen, den Langnauer Scherbenhaufen einigermassen zu beseitigen. Der dänische Trainer hat die zu Beginn des Herbst in eine tiefe Depression gestürzten Emmentaler mit sieben Siegen in elf Partien stabilisiert. Doch ausgerechnet beim ersten Wiedersehen mit Lausanne, das ihn im Sommer trotz ausgezeichneter Ergebnisse und nach zwei Playoff-Teilnahmen innerhalb von drei Saisons freigestellt hatte, war für die neu strukturierten Tigers enttäuschend wenig auszurichten.

Viel offensiver Aufwand bei Lausanne

Etienne Froidevaux stoppte die Tigers praktisch im Alleingang. Der Power-Stürmer erzwang mit dem 29. Schuss der Romands zur Spielmitte das kursweisende 2:0. 298 Sekunden später manövrierte der Ex-SCL-Absteiger Ehlers Auswahl mit seinem neunten Saisontor endgültig in eine aussichtslose Lage.

Die Waadtländer, nach einem beeindruckenden September-Hoch mit sieben Siegen und nur einem Fehltritt vorübergehend inmitten der NLA-Tenöre klassiert, zuletzt aber im schleichenden Sinkflug, reagierten auf ihre Tiefschläge der letzten drei Runden. Zum einen betrieben sie in der Offensive einen beträchtlichen Aufwand, andererseits überliess die konsequente Defensiv-Abteilung des Lausanne HC den ideenlosen Gästen kaum Spielraum.

ZSC auch in Lugano erfolgreich

Im elften Auswärtsspiel feiern die ZSC Lions den neunten Sieg. Lugano leistet dem Topteam der Liga beim 2:5 nur bescheidenen Widerstand. Die Brust der Lions schwillt weiter an, die Verfassung der Zürcher ist inzwischen sehr gut. Das System des schwedischen Trainers Hans Wallson sitzt immer besser. Spielt die in allen Linien überdurchschnittlich bestückte Equipe ihre Qualität aus, ist sie nur schwer zu stoppen.

In Lugano setzte der Leader früh zur Kür an. Die dezimierten Tessiner, die auf fünf verletzte Verteidiger verzichten mussten, liessen sich phasenweise vorführen. Nach 24 Minuten hatten die Lions alle Unabwägbarkeiten beseitigt, Ronalds Kenins erhöhte auf 4:0.

Lugano bleibt im Strichkampf

Bei den Lions sorgte einer mit dem 13. Skorerpunkt für den perfekten Start, der zuletzt konstant positiv aufgefallen war: Severin Blindenbacher, der 33-jährige Verteidiger, füllt seine Rolle als Leader seit Wochen nahezu perfekt aus. Gut vorstellbar, dass der intern sehr gut vernetzte Team-Player dereinst die Klub-Ikone Mathias Seger als Captain der Lions ablösen wird.

Bei den Bianconeri dürften sie sich momentan mit anderen Themen beschäftigen. Der Playoff-Finalist der letzten Saison kommt partout nicht auf Touren. Fortschritten folgen konstant Rückschläge. Doug Shedden dürfte etwas mehr als zwölf Monate nach seiner Ankunft im Sottoceneri unter Druck geraten, sollte eine Top-8-Klassierung auch im Winter ernsthaft zur Debatte stehen.

Davos - Kloten 5:2 (1:0, 2:2, 2:0)

3448 Zuschauer. SR Eichmann/Hebeisen, Kaderli/Obwegeser.

Tore: 18. Ambühl (Marc Wieser, Forster) 1:0. 28. Marc Wieser (Lindgren) 2:0. 31. Grassi (Sheppard) 2:1. 33. Marc Wieser 3:1. 39. Santala (Obrist, Sanguinetti) 3:2. 43. Egli (Kessler, Du Bois) 4:2. 57. Corvi 5:2.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 3mal 2 Minuten gegen Kloten.

PostFinance-Topskorer: Lindgren; Hollenstein.

Davos: Senn; Schneeberger, Forster; Du Bois, Jung; Heldner, Paschoud; Kindschi; Sciaroni, Kousal, Ambühl; Marc Wieser, Lindgren, Ruutu; Simion, Corvi, Dino Wieser; Kessler, Walser, Egli.

Kloten: Nyffeler; Sanguinetti, Frick; Stoop, Weber; Back, Harlacher; Bircher; Praplan, Santala, Hollenstein; Grassi, Shore, Sheppard; Lemm, Schlagenhauf, Kellenberger; Leone, Homberger, Obrist.

Bemerkungen: Davos ohne Axelsson, Jörg, Aeschlimann, Rahimi (alle verletzt), Kloten ohne Boltshauser, Bieber, Von Gunten, Ramholt (alle verletzt). 41. Pfostenschuss von Lindgren.

Genève-Servette - Biel 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

5656 Zuschauer. SR Staudenmann/Vinnerborg, Fluri/Kovacs.

Tor: 26. Fabian Lüthi (Dave Sutter) 0:1.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 2mal 2 Minuten gegen Biel.

PostFinance-Topskorer: Spaling; Earl.

Genève-Servette: Mayer; Loeffel, Kast; Jacquemet, Fransson; Mercier, Petschenig; Simek, Almond, Spaling; Riat, Romy, Gerbe; Jeremy Wick, Slater, Rod; Traber, Rubin, Impose; Schweri.

Biel: Hiller; Maurer, Wellinger; Dave Sutter, Fey; Jecker, Nicholas Steiner; Valentin Lüthi; Micflikier, Earl, Schmutz; Rajala, Gaëtan Haas, Horansky; Jan Neuenschwander, Pouliot, Rossi; Fabian Lüthi, Fabian Sutter, Wetzel.

Bemerkungen: Servette ohne Détraz, Eliot Antonietti, Vukovic, Douay (alle verletzt) sowie Ehrhardt (überzähliger Ausländer), Biel ohne Tschantré und Pedretti (beide verletzt), Lundin (überzähliger Ausländer) sowie Joggi (gesperrt). Servette von 58:00 bis 58:53 sowie ab 59:00 ohne Torhüter.

Bern - Fribourg-Gottéron 3:2 (0:0, 1:1, 2:1)

16'097 Zuschauer. SR Dipietro/Wiegand, Progin/Wüst.

Tore: 25. (24:37) Bodenmann (Blum/Ausschluss Chavaillaz) 1:0. 26. (25:50) Neukom (Abplanalp) 1:1 (Eigentor Krueger). 44. Rathgeb (Cervenka/Ausschluss Gerber) 1:2. 48. Rüfenacht (Lasch, Noreau/Ausschluss Mottet) 2:2. 59. Moser (Rüfenacht) 3:2.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg.

PostFinance-Topskorer: Arcobello; Sprunger.

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Noreau, Gerber; Krueger, Jobin; Kamerzin; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Hischier, Plüss, Scherwey; Lasch, Ebbett, Bodenmann; Berger, Reichert, Meyer.

Fribourg-Gottéron: Conz; Rathgeb, Leeger; Maret, Abplanalp; Stalder, Picard; Schilt, Chavaillaz; Sprunger, Cervenka, Birner; Neuenschwander, Bykow, Mottet; Neukom, Rivera, Schmutz; Fritsche, Gustafsson, Chiquet.

Bemerkungen: Bern ohne Macenauer (überzähliger Ausländer), Fribourg ohne Mauldin (krank), Ritola, und Kienzle. Fribourg ab 58:51 ohne Goalie. 59:48 Timeout Fribourg.

Zug - Ambri-Piotta 3:1 (1:0, 2:1, 0:0)

6057 Zuschauer. SR Fischer/Koch, Bürgi/Gnemmi.

Tore: 14. Martschini (Morant, Suri) 1:0. 27. Lammer (Peter) 2:0. 35. Immonen (Klingberg, Grossmann) 3:0. 40. (39:59) Hall (Ausschluss Diem) 3:1.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zug, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

PostFinance-Topskorer: Martschini; Emmerton.

Zug: Stephan; Diaz, Morant; Helbling, Grossmann; Schlumpf, Erni; Forhler, Simon Lüthi; Martschini, Holden, Suri; Klingberg, Immonen, Senteler; Zangger, McIntyre, Lammer; Peter, Nolan Diem, Schnyder.

Ambri-Piotta: Zurkichen; Fora, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Trunz, Collenberg; Sven Berger; Monnet, Emmerton, Janne Pesonen; Kostner, Hall, Lauper; Lhotak, Fuchs, Bastl; Berthon, Kamber, Bianchi.

Bemerkungen: Zug ohne Alatalo (verletzt), Ambri ohne Gautschi, D'Agostini, Mäenpää, Guggisberg und Duca (alle verletzt). Ambri ab 57:56 ohne Torhüter.

Lausanne - SCL Tigers 3:1 (1:0, 2:0, 0:1)

5773 Zuschauer. SR Erard/Massy, Küng/Ströbel.

Tore: 17. Miéville (Déruns, Gobbi) 1:0. 31. Froidevaux (Walsky/Ausschluss Shinnimin) 2:0. 36. Froidevaux (Walsky) 3:0. 42. Elo (Shinnimin) 3:1.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lausanne, 6mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers.

PostFinance-Topskorer: Genazzi; DiDomenico.

Lausanne: Huet; Nodari, Genazzi; Junland, Trutmann; Gobbi, Fischer; Borlat; Walsky, Froidevaux, Pesonen; Danielsson, Jeffrey, Ryser; Schelling, Miéville, Déruns; Antonietti, In-Albon, Herren; Kneubühler.

SCL Tigers: Ciaccio; Seydoux, Currit; Zryd, Randegger; Weisskopf, Müller; Adrian Gerber; Elo, Shinnimin, Nils Berger; DiDomenico, Albrecht, Moggi; Kuonen, Pascal Berger, Lindemann; Roland Gerber, Schirjajew, Wyss.

Bemerkungen: Lausanne ohne Ledin (überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne Schremp, Haas, Stettler, Nüssli, Blaser.

Lugano - ZSC Lions 2:5 (0:3, 0:1, 2:1)

5710 Zuschauer. SR Kurmann/Mandioni, Castelli/Rebetez.

Tore: 9. Blindenbacher 0:1. 15. Cunti (Nilsson, Baltisberger) 0:2. 19. Suter (Sjögren, Seger) 0:3. 23. Kenins (Pestoni) 0:4. 48. Hofmann (Zackrisson, Fazzini/Ausschluss Blindenbacher) 1:4. 58. (57:24) Cunti (Rundblad) 1:5. 59. (58:18) Gardner (Brunner, Sondell/Ausschluss Kenins) 2:5.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen den ZSC.

PostFinance-Topskorer: Klasen; Nilsson.

Lugano: Merzlikins; Chiesa, Elia; Sondell, Ronchetti; Vauclair, Sartori; Zackrisson, Martensson, Klasen; Hofmann, Sannitz, Brunner; Walker, Gardner, Reuille; Fazzini, Morini, Romanenghi.

ZSC Lions: Schlegel; Blindenbacher, Siegenthaler; Rundblad, Geering; Seger, Guerra; Marti; Thoresen, Sjögren, Suter; Chris Baltisberger, Cunti, Nilsson; Kenins, Schäppi, Pestoni; Bärtschi, Trachsler, Künzle.

Bemerkungen: Lugano ohne Hirschi, Fontana, Wilson, Kparghai, Ulmer, Bürgler (alle verletzt), ZSC ohne Shannon, Wick (beide verletzt), Hächler, Phil Baltisberger, Karrer (nicht im Aufgebot/GCK Lions), Herzog (gesperrt). 41. Merzlikins hält Penalty von Suter. (20 Minuten/sda)

Leuenberger sieht Biel siegen

Fast spannender als auf dem Eis in Genf war es am Dienstagabend in Sachen EHC Biel im TV-Studio des Teleclubs in Volketswil. Der Zufall wollte es, dass der Hockey-Abend dort ausgerechnet von Lars Leuenberger, der als Nachfolger von Kevin Schläpfer gehandelt wird, als Experte begleitet wurde. Der arbeitslose SCB-Meistertrainer bekräftigte dabei vor laufender Kamera nochmals sein Interesse: «Der EHC Biel ist eine sehr interessante Adresse.»

Auf die Frage, ob die Seeländer bereits Kontakt mit ihm aufgenommen hätten, wollte Leuenberger jedoch nicht eingehen und sagte: «Ich will mich heute Abend auf die Eishockeyspiele fokussieren.» Nun, wenn man weiss, dass sich Leuenberger und Biels Sportchef Martin Steinegger sehr gut kennen, muss man kein Prophet sein, um erahnen zu können, dass zumindest eine erste Annäherung stattgefunden haben dürfte. (mal)

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