Aktualisiert

National League ADavos und Servette weiterhin makellos

Nach der 3. NLA-Runde weisen nur noch Genève-Servette und Titelverteidiger HC Davos eine weisse Weste auf. Die Genfer bezwangen auswärts den zuvor ebenfalls noch verlustpunktlosen SC Bern 5:3, Davos siegte zu Hause gegen Lugano dank der besseren Chancenauswertung mit 3:1. Kloten konnte bei Ambri-Piotta den ersten Saisonsieg feiern.

von
pre/mon

Wie Bern kassierte auch der EV Zug die erste Saisonniederlage. Die Innerschweizer unterlagen auswärts Fribourg-Gottéron 1:5. Die Westschweizer korrigierten damit eindrücklich ihren Fehlstart. Auch der Playoff-Finalist Kloten Flyers eröffnete mit dem 2:1 bei Ambri-Piotta sein Punktekonto.

Der EHC Biel ist trotz eines 5:4-Sieges nach Penaltyschiessen gegen die SCL Tigers weiterhin Tabellenletzter. Die Seeländer holten einen 0:3-Rückstand auf; das 4:4 erzielte der Bieler Sébastien Bordeleau 13 Sekunden vor der Schlusssirene. Bereits am Samstag gegen Lugano hatten die Langnauer einen Dreitore-Vorsprung verspielt.

Bern - Servette: NHL-Rückkehrer Stephan als Matchwinner

Servette gewann den NLA-Spitzenkampf in der PostFinance-Arena auswärts gegen den grossen SC Bern 5:3. Einen solchen Saisonstart hatten wenige dem HC Genève-Servette zugetraut: 3 Auswärtsspiele, 3 Siege. Immer das gleiche Trio führt das Team von Coach Chris McSorley zum Sieg. NHL-Rückkehrer Tobias Stephan erweist sich als hervorragender Rückhalt; der junge Goalie kassierte erstmals mehr als zwei Gegentore, rettete mit 38 Paraden den Genfern aber dennoch den Sieg. In der Offensive glänzen der Finne Tony Salmelainen (6 Tore in 3 Spielen) und vor allem der Schweizer Internationale Thomas Déruns (schon 7 Assists!).

Salmelainen erzielte auch in Bern wieder die wichtigsten Goals. In der 30. Minute gelang ihm nach einem abgefälschten Querpass noch etwas glückhaft das 3:1. Und bloss 19 Sekunden nach dem 2:3 stellte Salmelainen den alten Abstand wieder her. Packend wurde die Partie im Finish nach Travis Roche' 3:4. Christin Dubé scheiterte in der 59. Minute in aussichtsreichster Position an Stephan; im Gegenzug realisierte Jonathan Mercier ins leere Tor das siegsichernde 5:3.

Davos - Lugano: Der Meister mit Effizienz

Obwohl der HC Davos auf diese Saison hin in der Offensive einige Substanz verloren hat, weist er auch nach drei Partien eine makellose Bilanz auf. Der Schweizer Meister siegte zu Hause gegen Lugano 3:1. Das 1:0 der Davoser war typisch für das hervorragende Transition- Game der Bündner. Petr Taticek lancierte Dario Bürgler mit einem herrlichen Pass, worauf der Stürmer alleine auf Luganos Goalie David Aebischer ziehen konnte und diesen herrlich ausspielte (12.). In der 25. Minute erhöhte Beat Forster nach einem Pully-Gewinn von Reto von Arx mit einem satten Schuss auf 2:0 - es war das zweite Saisontor für den Nationalverteidiger. Dieser Treffer fiel entgegen dem Spielverlauf; es war der erste Schuss des Heimteams im zweiten Drittel, gegenüber acht der Gäste.

Danach kontrollierte das Team von Arno Del Curto die Partie. Daran änderte auch nichts, dass Luganos Starensemble in der 49. Minute durch Julien Vauclair im Powerplay das 1:2 gelang. Nur 97 Sekunden später sorgte Marc Wieser für den 3:1-Endstand.

SCL Tigers - Biel: Seeländer im Penaltyschiessen

Biel hat in Langnau den ersten Saisonsieg errungen. Gegen die SCL Tigers siegten die Seeländer 5:4 nach Penaltyschiessen. Zum Matchwinner für Biel avancierte Sébastien Bordeleau. Erst drückte der ehemalige SCB-Stürmer 13 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit den Puck zum 4:4 über die Linie. Dann verwertete der Franco-Kanadier in der sechsten Serie als einziger Penaltyschütze seinen Versuch und sicherte dem neuen Klub die ersten Punkte in dieser Saison.

Langnau war im ersten Drittel durch Nick Naumenko, Roman Schild und Michel Zeiter 3:0 in Führung gegangen. Und wie bereits in Lugano am letzten Samstag brachten die Emmentaler den Dreitore- Vorsprung nicht über die Zeit. Die im ersten Abschnitt (zu) passiven Bieler legten zu und glichen bis zur 52. Minute durch Rico Fata, Marco Truttmann und Mathieu Tschantré wieder aus.

Auch auf das 4:3 durch den Kanadier Brendan Brooks vermochte Biel noch einmal zu reagieren, wenn auch in extremis: 13 Sekunden vor Spielende war es Bordeleau, der im Powerplay und mit einem zusätzlichen Feldspieler nach einem Gewühl vor dem Tor des starken Matthias Schoders zum - nach dem gesamten Spielverlauf gesehen völlig verdienten - Ausgleich traf.

Fribourg - Zug: Kantersieg für Gottéron

Im bereits dritten Heimspiel in der 3. Runde kam Fribourg endlich zum ersten Sieg: 5:1 gegen den EV Zug. In Überzahl spielte sich Gottéron zum Sieg. Shawn Heins (13.) und Witali Lachmatow (32.) nutzten zwei der ersten drei Powerplays zu den wegweisenden ersten Toren. Bis zum Schluss nützte Fribourg drei von fünf Überzahlchancen. Beim 2:0 machte der finnische Goalie Jussi Markkanen keine gute Figur: Er liess den Slapshot von Alain Birbaum aus dem Fandhandschuh fallen; Lachmatow schob daraufhin ein.

Markkanens Gegenüber Sébastien Caron zeigte eine tadellose Leistung (39 Paraden), obwohl ihm vier Minuten vor Schluss der erste Shutout vermiest wurde. Der Kanadier entschied das Duell zweier ausländischer Keeper klar zu seinen Gunsten. Zug, das in den ersten beiden Spielen neun Tore erzielt hatte, biss sich an Fribours Defensive und an Caron die Zähne aus. Robin Leblanc (erstes Tor für Gottéron) und Serge Aubin stellten im dritten Abschnitt mit den Treffern vom 2:0 zum 4:0 innerhalb von nur 78 Sekunden den ersten Saisonsieg sicher.

Ambri - Kloten: Flyers dank Shorthander

Seit der Saison 2004/2005 hatten die Kloten Flyers nie mehr zwei Spiele zum Saisonstart verloren, nun reagierte der Playoff-Finalist mit einem 2:1-Auswärtssieg gegen Ambri-Piotta. Wie bereits in den ersten beiden Spielen gingen die Flyers früh in Führung. Der Finne Kimmo Rintanen bezwang Ambris Goalie Thomas Bäumle in der 4. Minute mit einem Handgelenkschuss und erzielte seinen ersten Saisontreffer. Diesmal vermochten die Zürcher Unterländer den optimalen Start in Zählbares umzumünzen. Zwar kassierten sie in der 23. Minute den Ausgleich - Julien Walker verwertete einen Abpraller, nachdem er zuvor an Klotens starkem Keeper Ronnie Rüeger gescheitert war. Doch Marcel Jenni sicherte den Gästen mit einem Shorthander (30.) die ersten Punkte in dieser Saison.

Der 14. Sieg der Flyers in den letzten 16 Partien gegen Ambri war eher schmeichelhaft. In den ersten 40 Minuten hatten die Tessiner deutlich mehr vom Spiel, was das Schussverhältnis von 26:12 zu Gunsten des Heimteams verdeutlicht. Erst im letzten Drittel wurden die Gäste ihrer Reputation einigermassen gerecht.

National League A, 3. Runde

Davos - Lugano 3:1 (1:0,1:0,1:1)

Vaillant Arena. - 3636 Zuschauer. - SR Popovic, Wehrli/Zosso.

Tore: 12. Bürgler (Taticek, Jan von Arx) 1:0. 25. Forster (Reto von Arx) 2:0. 49. Julien Vauclair (Domenichelli, Robitaille/Ausschluss Bürgler) 2:1. 50. Marc Wieser 3:1.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 3mal 2 Minuten gegen Lugano.

Davos: Genoni; Untersander, Forster; Tim Ramholt, Back; Jan von Arx, Grossmann; Wellinger, Widing, Reto von Arx, Salmonsson; Guggisberg, Marha, Taticek; Dario Bürgler, Rizzi, Joggi; Marc Wieser, Lüssy, Donati; Sciaroni.

Lugano: Aebischer; Akerman, Julien Vauclair; Hirschi, Helbling; Nodari, Chiesa; Romano Lemm, Robitaille, Domenichelli; Hamilton, Romy, Murray; Schlagenhauf, Sannitz, Näser; Tristan Vauclair, Conne, Jörg.

Bemerkungen: Davos ohne Gianola, Stoop (beide verletzt), Dino Wieser (gesperrt) und Daigle (überzähliger Ausländer). Lugano ohne Nummelin (krank). - 34. Lattenschuss Taticek.

SCL Tigers - Biel 4:5 n.P. (3:0,0:1,1:3,0:0)

Ilfis. - 4517 Zuschauer. - SR Rochette, Niquille/Wirth.

Tore: 14. Naumenko (Zeiter) 1:0. 17. Schild (Setzinger) 2:0. 19. Zeiter (Setzinger, Brooks/Ausschluss Steinegger) 3:0. 39. Fata 3:1. 48. Truttmann (Brown) 3:2. 52. Tschantré (Steinegger, Ehrensperger) 3:3. 54. Brooks (Setzinger, Zeiter) 4:3. 60. (59:47) Bordeleau (Truttmann, Brown/Ausschluss Naumenko) 4:4. - Penaltyschiessen: Fabian Sutter -, Brown -; Zeiter -, Bordeleau -; Setzinger -, Tschantré -; Helfenstein -, Ehrensperger -; Naumenko -, Nüssli -; Bordeleau 0:1, Brooks -.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 5mal 2 Minuten gegen Biel.

SCL Tigers: Schoder; Murphy, Blum; Naumenko, Reber; Simon Lüthi, Gmür; Sandro Moggi, Camenzind, Claudio Moggi; Helfenstein, Fabian Sutter, Simon Moser; Brooks, Zeiter, Setzinger; Schild, Haas, Aurelio Lemm, Walser.

Biel: Berra; Fröhlicher, Gossweiler; Brown, Seydoux; Schneeberger, Steinegger; Trunz, Meyer; Ehrensperger, Peter, Tschantré; Truttmann, Bordeleau, Tschannen; Lötscher, Fata, Nüssli; Zigerli, Gloor, Beccarelli.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Bieber (verletzt), Biel ohne Jackman (gesperrt), Deny Bärtschi, Wetzel und Kparghai (alle verletzt). - Timeouts: SCL Tigers (52.); Biel (57.). - Lattenschuss Brown (57.). - Biel von 59:00 bis 59:47 ohne Torhüter.

Ambri - Kloten 1:2 (0:1,1:1,0:0)

Valascia. - 3053 Zuschauer. - SR Prugger, Kehrli/Kohler.

Tore: 4. Rintanen (Santala, Schulthess) 0:1. 23. Walker (Stirnimann, Christen) 1:1. 30. Jenni (Wick/Ausschluss Hamr!) 1:2.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen die Kloten Flyers.

Ambri-Piotta: Bäumle; Gautschi, Kutlak; Schneider, Kobach; Bundi, Fabian Stephan; Mattioli; Duca, Adrian Brunner, Demuth; Law, Westrum, Murovic; Bianchi, Stirnimann, Walker; Botta, Schönenberger, Grégory Christen.

Kloten: Rüeger; Schulthess, Hamr; von Gunten, Sidler; Steiner, Kellenberger; Yves Müller, Julien Bonnet; Wick, Santala, Rintanen; Jenni, Liniger, Stancescu; Rothen, Stevenson, Sven Lindemann; Jacquemet, Bodenmann, Füglister.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Horak, Marghitola, Juri (alle verletzt) und Clarke (überzähliger Ausländer). Kloten Flyers ohne Du Bois, Winkler, Welti, Hollenstein (alle verletzt) und Haakana (krank). - 48. Tor von Westrum annuliert (hoher Stock). - Timeout Ambri (59:00). - Ambri ab 59:05 ohne Torhüter.

Fribourg - Zug 5:1 (1:0,1:0,3:1)

St-Léonard. - 6500 Zuschauer. - SR Kurmann, Abegglen/Bürgi.

Tore: 13. Heins (Mowers, Leblanc/Ausschluss Duri Camichel) 1:0. 32. Lachmatow (Voisard, Benny Plüss/Ausschluss Patrick Fischer II) 2:0. 46. Leblanc (Jeannin, Marc Leuenberger) 3:0. 47. Aubin (Collenberg) 4:0. 54. Lachmatow (Voisard/Ausschluss Snell) 5:0. 56. Duri Camichel (Björn Christen, Di Pietro/Ausschluss Ngoy) 5:1.

Strafen: je 8mal 2 Minuten.

Fribourg: Caron; Marc Abplanalp, Collenberg; Heins, Birbaum; Lukas Gerber, Ngoy; Voisard, Marc Leuenberger; Leblanc, Jeannin, Casutt; Mowers, Aubin, Benny Plüss; Lachmatow, Bykow, Botter; Lauper, Wirz, Knoepfli.

Zug: Markkanen; Diaz, Patrick Fischer II; Dupont, Snell; Schefer, Blaser; Jannik Fischer; Damien Brunner, Holden, Fabian Schnyder; McTavish, Di Pietro, Duri Camichel; Lüthi, Oppliger, Björn Christen; Loichat, Steinmann, Rüfenacht.

Bemerkungen: Fribourg ohne Sprunger, Zug ohne Kress und Corsin Camichel (alle verletzt). - Pfostenschüsse: Benny Plüss (35.), Birbaum (44.).

Bern - Servette 3:5 (1:2,1:2,1:1)

PostFinance-Arena. - 14 021 Zuschauer. - SR Stricker, Dumoulin/Mauron.

Tore: 8. Goran Bezina (Savary, Déruns) 0:1. 12. Rüthemann (Martin Plüss, Hänni) 1:1. 20. (19:18) Rubin (Cadieux, Breitbach) 1:2. 30. Salmelainen (Mercier, Déruns) 1:3. 32. (31:54) Dubé (Gamache, Bartecko) 2:3. 33. (32:13) Salmelainen (Déruns, Savary) 2:4. 54. Roche (Reichert, Martin Plüss) 3:4. 59. Mercier (Déruns) 3:5 (ins leere Tor).

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 plus 10 Minuten (Rubin) gegen Genève-Servette.

Bern: Bührer; Josi, Roche; Hänni, Jobin; Beat Gerber, Stettler; Fey; Thomas Ziegler, Dubé, Bartecko; Rüthemann, Martin Plüss, Vigier; Reichert, Froidevaux, Neuenschwander; Trevor Meier, Gamache, Berger; Chatelain.

Genève-Servette: Tobias Stephan; Goran Bezina, Mercier; Maurer, Gobbi; Breitbach, Höhener; Schilt, Vukovic; Kolnik, Beech, Toms; Salmelainen, Savary, Déruns; Rubin, Trachsler, Cadieux; Suri, Florian Conz, Rivera.

Bemerkungen: Bern ohne Philippe Furrer, Daniel Meier, Dominic Meier und Rytz, Genève-Servette ohne Flurin Randegger, Hürlimann und Mona (alle verletzt). - Timeout Bern (58:12).

LIVE-TICKER

mit Philipp Reich

60. Das Spiel ist zu Ende! Der HC Davos gewinnt auch das dritte Spiel der noch jungen Saison und führt die Tabelle damit weiterhin an. Lugano hielt mit dem Meister zwar gut mit, zum Schluss entschied aber die Chancenauswertung zugunsten der Bündner.

59. Davos mit einem guten Powerplay, aber ohne wirkliche Torchance. Lugano kommt aber nicht mehr hinten raus und Aebischer muss im Tor bleiben.

58. Nach seiner Chance muss Dominichelli wegen einem Haken gleich auf die Strafbank. Ärgerlich für den HC Lugano, der in den letzten Minuten einem weiteren Treffer immer näher gekommen ist.

58. Salmonsson erzielt mit einem verdeckten Schuss beinahe den vierten Treffer für den HCD. Im Gegenzug scheitert wieder Dominichelli an Genoni.

56. Für einmal entwischt Dominichelli der Davoser Abwehr. Doch der Tessiner scheitert mit seinem Abschlussversuch an Genoni, der heute wirklich fehlerlos spielt.

55. Die Tessiner nehmen nun viel Risiko und entblössen mehr und mehr die Abwehr. Davos hält aber mit viel Engagement dagegen und hält die Scheibe vom Tor von Genoni fern.

53. Lugano kann nach dem dritten Gegentreffer nicht reagieren. Davos kontrolliert das Spiel, ohne ernsthaft in Gefahr zu geraten.

52. Nach einem Konter über Forster scheitert Taticek an Aebischer. Sein Schuss kam aber auch genau auf den Lugano-Torhüter.

52. Wieder geht es hin und her. Zunächst scheitert Robitaille an Genoni, dann kann Davos eine optimale Kontersituation wegen einem Offside nicht ausnutzen.

50. Tor für den HC Davos! Marc Wieser stellt nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Der Davoser überrascht Aebischer mit einem verdeckten Handgelenksschuss.

50. Bürgler zieht hinter dem Tor durch und versucht, Aebischer aus spitzem Winkel zu bezwingen. Der Lugano-Torhüter hat aber aufgepasst und den Pfosten zugemacht.

49. Tor für den HC Lugano! Vauclair erzielt den längst überfälligen Anschlusstreffer für die Luganesi. Nach einem Zuspiel von Dominichelli lässt er Genoni keine Abwehrchance.

49. Akermann wagt einen Schuss von der blauen Linie. Wieder ist bei Genoni aber Endstation.

49. Strafe gegen den HCD: Ein Wechselfehler beschert dem Meister eine zweiminütige Unterzahlsituation.

48. Lugano nahe am Anschlusstreffer! Nach einem Schuss von Dominichelli rutscht Genoni die Scheibe zwischen den Schonern durch. Der Davos-Keeper kann die Scheibe aber noch vor der Linie blockieren.

47. Das Spiel gestaltet sich momentan sehr zerfahren. Lugano probiert zwar vors Tor von Genoni zu kommen. Davos steht in der Verteidigung aber ausgezeichnet.

44. Die Tessiner in Überzahl rat- und ideenlos. Das starke Davoser Boxplay gesteht den Luganesi keine Chance zu. Die Bündner wieder komplett.

42. Strafe gegen den HCD: Lussy muss in die Kühlbox und Lugano hat nun zwei Minuten Zeit, den Anschlusstreffer zu erzielen.

41. Ramholt rammt den Linienrichter um. Natürlich gibt es für diese unglückliche Aktion aber keine Strafe.

41. Wieder geht es flott los in Davos. Salmonsson scheitert mit einem Handgelenkschuss an Aebischer, der gut aufgepasst hat.

41. Das Schlussdrittel hat begonnen! Lugano gewinnt das Bully und sucht sofort den Weg in die Offensive.

- Lugano macht beim Meister vieles richtig, nur im Abschluss scheitern die Tessiner immer wieder an Davos-Keeper Genoni, der eine tadellose Leistung abliefert. Der HCD ist vor allem dann gefährlich, wenn's schnell geht. Wie auch beim 2:0 durch Forster nach einem Bully.

20. Das zweite Drittel ist zu Ende! Lugano war in diesem Abschnitt eigentlich die bessere Mannschaft, scheiterte aber immer wieder am hervorragenden Genoni. Davos nutzte wie schon im ersten Drittel die erste Chance gleich aus.

38. Robitaille mit einem herrlichne Solo. Wieder ist Davos-Keeper Genoni aber Endstation für den wirbligen Lugano-Flügel.

38. Lugano übersteht diese Strafe dank einem starken Boxplay unbeschadet. Davos mit zu vielen Scheibenverlusten im Spielaufbau.

36. Der HCD setzt sich sofort im Tessiner Drittel fest und zieht das Powerplay gekonnt auf. Marha scheitert mit dem ersten Abschlussversuch aber an Aebischer.

36. Strafe gegen den HC Lugano: Akerman muss für Halten zwei Minuten auf die Strafbank.

35. Bei Lugano macht sich langsam aber sicher der Frust breit. Conne scheitert mit seinem Schuss wieder an Genoni. Vauclair verpasst den Abpraller und provoziert eine kleine Keilerei.

34. Riesenchance für den HCD! Wieder kontert Davos. Nach einer 2:1-Situation trifft Taticek aber nur den Pfosten. Oder doch nicht? Schiedsrichter Popovic schaut sich das Video an, entscheidet aber auf kein Tor.

33. Davos lanciert einen Konter über von Arx. Aebischer kann aber gerade noch eingreifen und den dritten Gegentreffer verhindern.

33. Vauclair versucht Genoni mit einem Schuss aus spitzem Winkel zu überlisten. Der Davos-Keeper bleibt aber einmal mehr Sieger dieses Duells.

31. Davos wieder komplett. Lugano kann auch die dritte Überzahl-Situation nicht ausnutzen.

29. Vauclair versucht's nach einem zerfahrenen Powerplay von der blauen Linie. Genoni lenkt den Puck aber gerade noch um den Pfosten.

28. Strafe gegen den HCD: Wieder ist es Wieser, der für zwei Minuten raus muss.

27. Die Luganesi drücken nun vehment aufs Tempo. Murray schlägt alleine vor Genoni aber über die Scheibe.

26. Lugano reagiert sofort und Hirschi kommt zu einer guten Abschlussmöglichkeit. Wieder ist es Genoni, der den Davoser Kasten rein hält.

25. Tor für den HC Davos! Beat Forster erzielt mit einem herrlichen Slapshot nach einem gewonnen Bully ins hohe Eck den zweiten Treffer für die Bündner. Aebischer im Lugano-Tor chancenlos.

23. Noch einmal rettet Genoni nach einem Schuss von Hirschi die Davoser Führung. Von Arx kehrt aufs Eis zurück, der Meister übersteht diese heikle Phase.

22. Lugano mit einem überzeugenden Powerplay. Robitaille und Lemm scheiteren an Genoni, der zweimal hervorragend reagiert.

21. Strafe für den HCD: Reto von Arx muss für zwei Minuten in die Kühlbox.

21. Das Spiel läuft wieder! Robitaille taucht nach einem groben Fehler in der Davoser Hintermannschaft schon nach wenigen Sekunden vor Genoni auf.

- Der Unterschied zwischen dem HCD und Lugano lag im ersten Drittel in der Chancenauswertung. In der Offensive agierten die Tessiner etwas unglücklich, Hamilton liess gleich mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt. Im Gegenzug nutzte der HCD die erste grosse Tormöglichkeit eiskalt aus.

20. Das erste Drittel ist zu Ende! Davos führt nach äusserst unterhaltsamen ersten 20 Minuten verdient mit 1:0. Lugano vor allem nach dem Treffer von Bürgler mit viel Druck aufs Tor von Leonardo Genoni.

19. Lemm bringt Dominichelli in Abschlussposition. Der Lugano-Stürmer scheitert aber an Genoni und sich selbst.

17. Back mit einem haarsträubenden Fehlpass direkt auf den Stock von Hamilton. Dieser scheitert aber zum wiederholten Mal am starken Genoni.

16. Davos wieder komplett. Das Powerplay der Tessiner zu harmlos, viel zu viele Abspielfehler in den Reihen der Luganesi.

14. Lugano kann sich schnell im Davoser Drittel festsetzen. Doch der letzte Pass kommt jeweils zu ungenau. Nur Hamilton kommt einmal ungefährlich zum Abschluss.

13. Erste Strafe für den HCD. Wieser muss für zwei Minuten in die Kühlbox.

12. Tor für den HC Davos! Dario Bürgler kann alleine auf Aebischer ziehen und umspielt den Lugano-Keeper nach einer wunderschönen Täuschung. Der Rest war Formsache.

12. Davos führt etwas die feinere Klinge und kommt deutlich mehr und gefährlicher vors gegnerische Tor, Lugano überzeugt vor allem kämpferisch

10. Nach der tollen Startphase haben beide Mannschaften etwas Tempo aus der Partie genommen. Trotzdem kommt in Davos aber keine Langeweile auf, nur die Tore fehlen noch.

7. Lugano übersteht die Strafe ohne Gegentor. Das Davoser Powerplay hat aber nicht schlecht funktioniert und sie sind einige Male gefährlich vor Aebischer aufgetaucht.

6. Bürgler mit der ersten Grosschance, doch Aebischer kann klären. Sannitz erzielt im Gegenzug beinahe den Shorthander.

5. Erste Strafe des Spiels: Lugano muss nach einem Halten von Julien Vauclair für zwei Minuten mit einem Mann weniger auskommen.

5. Donati sucht mit einem Buebetrickli den Erfolg. Aebischer hat aber aufgepasst.

4. Das Spiel wiegt schon in den ersten Minuten hin und her. Davos wie auch Lugano setzen voll auf die Offensive.

2. Auf der anderen Seite sucht Rizzi sofort den Abschluss. Sein Schuss fliegt nur knapp am linken Pfosten vorbei.

2. Lugano hält in der Anfangsphase dagegen. Hamilton profitiert Genoni, der mit dem Stock aber klären kann.

1. Davos legt los wie die Feuerwehr. David Aebischer muss schon nach wenigen Sekunden zum ersten Mal eingreifen.

1. Die Partie hat begonnen. Davos gewinnt das Bully und lanciert sogleich den ersten Angriff.

- Keinen optimalen Saisonstart hat der HC Lugano erwischt. Die Tessiner, die von vielen Experten als Titelfavorit eingschätzt wurden, haben das Tessiner Derby gegen Ambri verloren und gegen die SCL Tigers resultierte ein knapper Sieg nach Verlängerung. Bereits elfmal wurde Aebischer im Lugano-Tor dabei schon bezwungen.

- Der Meister Davos ist optimal in die neue Saison gestartet. Nach den ZSC Lions liess das Team von Trainer Arno del Curto auch den Kloten Flyers keine Chance. Alles läuft also rund beim Titelverteidiger.

20 Minuten Online berichtet ab 19.45 Uhr live von der Partie Davos gegen Lugano und hält Sie auch über die weiteren Resultate auf dem Laufenden.

Vor den Spielen

Obwohl HCD-Trainer Arno del Curto anfangs Saison immer tief stapelt, ist sein Team in den ersten beiden Partien der neuen Spielzeit erfolgreich gewesen. Gegen die Zürcher Vereine Kloten Flyers und ZSC Lions resultierten ein 5:3-Erfolg und ein 2:1-Sieg. Im Prestige-Duell gegen den HC Lugano möchte der HCD natürlich den dritten Sieg in Serie feiern, aber die Davoser sind gewarnt.

Die Tessiner wollten unter dem neuen Trainer und ehemaligen Meisterspieler Kent Johansson nämlich auch einen Saisonstart wie die Bündner hinlegen - haben aber nur im letzten Spiel gegen die SCL Tigers mit Ach und Krach mit 6:5 gewonnen. Beim Saisonauftakt gab es für die Bianconeri sogar eine empfindliche 3:6-Niederlage im Derby gegen Ambri-Piotta. (pre/mon/si)

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