National League A: Davos verliert erneut - Kloten siegt wieder
Aktualisiert

National League ADavos verliert erneut - Kloten siegt wieder

Der HC Davos startet mit zwei Niederlagen ins neue Jahr. Der Meister kann auch gegen die ZSC Lions nicht punkten. Wenig erfreulich verlief die 37. Runde auch für die Strichklubs.

Davos - ZSC Lions: Davos verliert erneut

Blaine Down glänzte in seinem ersten NLA-Spiel überhaupt für die ZSC Lions beim 3:1-Sieg in Davos. Der Kanadier erzielte das Führungstor und bereitete den Gamewinner von Alain Reist zum 2:0 in der 15. Minute vor.

Der ansonsten bei den GCK Lions engagierte Stürmer Blaine Down spielte mit den ZSC Lions bislang nur in der Champions League sowie zuletzt im Victoria Cup.

Peter Sejna verpasste in Davos in der 24. Minute mit einem Pfostenschuss den möglichen 3:0-Vorsprung und die vorzeitige Entscheidung. In der vorletzten Minute machte es der Slowake besser, als er eine Überzahl-Situation mit dem Treffer zum Endresultat krönte. Spengler-Cup-Finalist Davos wirkte insgesamt zu wenig spritzig, vorab im Boxplay gewährten die Bündner ihrem Gegner ungewohnt viel Spielraum.

Rapperswil-Jona - Kloten: Kloten Flyers ungefährdet

Die Kloten Flyers haben auch das zweite Auswärtsspiel in dieser Saison gegen die Rapperswil-Jona Lakers gewonnen. Die Zürcher Unterländer triumphierten 3:0.

Die Gäste, die den sechsten Sieg in den letzten sieben Partien feierten, setzten sich bis zur 24. Minute dank zwei Powerplay- Treffern vorentscheidend 3:0 ab. In der ersten Überzahl-Situation benötigten die Flyers nur 25 Sekunden, ehe Mark Bell das 2:0 (12.) gelang. Beim dritten Treffer profitierte Victor Stancescu von einer Fünfminuten-Strafe gegen den Lakers-Topskorer Christian Berglund (Stockend-Stich) - der Schwede musste frühzeitig unter die Dusche.

Während die Lakers im zweiten Heimspiel hintereinander ohne Torerfolg blieben, kam Klotens Keeper Ronnie Rüeger zu seinem ersten Shutout in dieser Saison und seinem 34. in der NLA insgesamt. Die Klotener waren das klare bessere Team. Sie gingen bereits nach 114 Sekunden in Führung; Marcel Jenni liess dem starken Lakers-Goalie Daniel Manzato nach einem schönen Pass von Roman Wick aus kurzer Distanz keine Chance. Für Jenni ging damit eine lange Durststrecke zu Ende, nachdem er zuvor während 17 Partien nicht getroffen hatte. Den zweiten Assist gab Michael Liniger, der seinen 200. Skorerpunkt in der NLA realisierte.

Lugano - Fribourg-Gottéron: Undisziplinierte Gottéron-Kanadier

Mit drei Powerplaytoren zu einem 6:3-Sieg bestrafte Lugano ein undiszipliniertes Fribourg-Gottéron. Bei den Romands sassen die kanadischen Leistungsträger Shawn Heins und Serge Aubin wiederholt auf der Strafbank.

Topskorer Serge Aubin kassierte wegen Reklamierens am Ende des Startdrittels eine zehnminütige Disziplinarstrafe. Und Gottérons kanadischer Abwehr-Haudegen Shawn Heins ermöglichte im Mitteldrittel mit einer Strafe wegen Spielverzögerung eine doppelte Überzahl-Situation der Tessiner. Lugano nutzte dies zum zweiten Powerplaytor und der Vorentscheidung aus, dem 3:2 durch Jeff Hamilton. Das dritte Überzahltor für die Tessiner erzielte Hnat Domenichelli bei einer weiteren Strafe gegen Heins.

Luganos Führungsspieler Petteri Nummelin wurde nach seiner gut zweiwöchigen Adduktoren-Verletzungspause wieder behutsam an sein Comeback herangeführt. Der finnische Verteidiger kam in Spezialsituationen sowie ab und zu als vierter Center zum Einsatz. Im Schlussdrittel verteidigte der für einmal ohne Skorerpunkt gebliebene Nummelin dann an der Seite von Alessandro Chiesa.

Langnau - Bern: Achter Berner Sieg in Serie gegen Langnau

Langnau muss weiter auf den ersten «Heimsieg» gegen Bern seit dem 21. November 2004 warten. Der Leader entschied die in der Berner PostFinance-Arena ausgetragene Partie nach einem 0:1- Rückstand mit 7:3 für sich.

Die Schlüsselszene ereignete sich fünf Sekunden vor der zweiten Pausensirene. Schiedsrichter Stephane Rochette gab zunächst Ivo Rüthemanns Treffer zum 4:2 nicht, ehe er nach einer Intervention des SCB doch noch die Fernsehbilder konsultierte und auf Tor entschied. Dies brachte Langnaus Torhüter Matthias Schoder derart in Rage, dass er auf Rochette losgehen wollte. In der Tat sah es nach einem Torraum-Offside aus.

Danach war die Luft bei den Emmentalern draussen. In der 44. Minute erhöhte Simon Gamache auf 5:2. Zwar kamen die Gastgeber 73 Sekunden später durch Andreas Camenzind auf 3:5 heran, doch weniger als eine Minute danach stellte Trevor Meier im Powerplay den Dreitore-Vorsprung der Berner wieder her. Für den Schlusspunkt sorgte in der 60. Minute Dominic Meier, der zum ersten Mal in dieser Saison traf. Berns Topskorer Martin Plüss steuerte ein Tor und drei Assists zum achten Sieg in Serie gegen Langnau bei.

Genève-Servette - Ambri-Piotta: Rubins erster NLA-Hattrick

Genève-Servette festigte mit einem ungefährdeten Sieg über Schlusslicht Ambri-Piotta den dritten Rang. Matchwinner Daniel Rubin erzielte in seinem 136. NLA-Spiel den ersten Hattrick.

Der Genfer Verteidiger Daniel Vukovic erzielte zudem in seinem 79. NLA-Spiel mit dem Treffer zum 6:2 sein erstes NLA-Tor.

Ambri-Piotta glich zweimal aus, brach dann aber nach Christopher Riveras Treffer zum 3:2 (36.) noch ein. Im Schlussdrittel sorgten Rubin, Morris Trachsler und Daniel Vukovic noch für einen komfortablen Genfer Heimsieg. Dabei hatten die Leventiner noch gut begonnen und dem Gegner bis zur Spielmitte nur wenig Raum im eigenen Slot zugestanden.

Ambris letzter Sieg in Genf liegt nun schon 25 Monate zurück (6:5 am 7. Dezember 2007).

Biel - Zug: Glücklicher Zuger Sieg

Zug kam gegen Biel dank Torhüter Jussi Markkanen zu einem glücklichen 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen. Einzig Raphael Diaz verwandelte einen Penalty.

Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel, in dem die Gäste dank Björn Christen (5.) 1:0 in Führung gegangen waren, übernahmen die Bieler das Spieldiktat. In der 27. Minute gelang Gianni Ehrensperger der Ausgleich, doch trotz klarem Chancenplus lagen die Seeländer auch nach 40 Minuten zurück. Wesley Snell zog in der 36. Minute nach einem gewonnenen Bully direkt ab - Biels Torhüter Reto Berra muss diesen Gegentreffer allerdings auf seine Kappe nehmen.

Auch im letzten Drittel waren die Gastgeber deutlich überlegen, zu mehr als dem 2:2 durch Thomas Nüssli (56.), der im Powerplay reüssierte, reichte es allerdings nicht. Die Bieler verpassten somit den vierten Heimsieg in Serie. Für Zug war es der siebente Erfolg in den letzten acht Spielen; am Vortag hatten die Innerschweizer gegen Genève-Servette im Penaltyschiessen verloren.

National League A, 37. Runde

Davos - ZSC Lions 1:3 (0:2, 1:0, 0:1)

Eisstadion. - 5127 Zuschauer. - SR Kämpfer, Kehrli/Stäheli.

Tore: 7. Down (Bärtschi) 0:1. 15. Reist (Down, Gardner) 0:2. 32. Jan von Arx (Guggisberg/Strafe angezeigt) 1:2. 59. Sejna (Daniel Schnyder, Kienzle/Ausschluss Ramholt) 1:3.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.

PostFinance-Topskorer: Guggisberg; Alston.

Davos: Genoni; Guerra, Forster; Ramholt, Grossmann; Jan von Arx, Back; Wellinger; Guggisberg, Reto von Arx, Joggi; Sciaroni, Marha, Bürgler; Marc Wieser, Rizzi, Dino Wieser; Widing, Setzinger, Salmonsson.

ZSC Lions: Flüeler; Kienzle, Suchy; Seger, Daniel Schnyder; Stoffel, Reist; Müller; Gardner, Monnet, Trudel; Krutow, Alston, Bastl; Kostovic, Grauwiler, Pienitz; Bärtschi, Down, Sejna.

Bemerkungen: Davos ohne Stoop und Untersander (U20-WM), Taticek (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Pittis, Schelling, Schommer und Adrian Wichser (alle verletzt), Bühler (gesperrt), Geering (U20-WM) sowie Sulander (überzähliger Ausländer). - 24. Pfostenschuss Sejna. - 1. NLA-Spiel von GCK-Lions-Kanadier Blaine Down (spielte mit den ZSC Lions bislang nur in Champions League und Victoria Cup). 28. Timeout Davos. - 35. Suchy mit Verdacht auf Rippenbruch ausgeschieden.

Lugano - Fribourg-Gottéron 6:3 (2:1, 1:1, 3:1)

Resega. - 4164 Zuschauer. - SR Prugger, Bürgi/Kohler.

Tore: 3. Robitaille (Domenichelli, Akerman/Ausschluss Bykow) 1:0. 11. (10:15) Wirz (Heins) 1:1. 11. (10:33) Domenichelli (Hamilton, Robitaille) 2:1. 30. Casutt (Ngoy, Mowers) 2:2. 35. Hamilton (Akerman, Domenichelli/Ausschluss Birbaum, Heins) 3:2. 43. Sannitz (Romy, Murray) 4:2. 48. Domenichelli (Hamilton, Robitaille/Ausschluss Heins) 5:2. 52. Hasani (Sprunger) 5:3. 59. Sannitz (ins leere Tor) 6:3.

Strafen: 4mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Helbling) gegen Lugano, 7mal 2 plus 10 Minuten (Aubin) gegen Gottéron.

PostFinance-Topskorer: Robitaille; Aubin.

Lugano: Aebischer; Chiesa, Hirschi; Helbling, Profico; Akerman, Nodari; Hamilton, Robitaille, Domenichelli; Murray, Kamber, Tristan Vauclair; Näser, Romy, Sannitz; Schlagenhauf, Nummelin, Grassi.

Fribourg-Gottéron: Caron; Heins, Collenberg; Ngoy, Leuenberger; Abplanalp, Birbaum; Lukas Gerber; Mowers, Aubin, Lachmatow; Casutt, Jeannin, Knoepfli; Sprunger, Bykow, Benjamin Plüss; Leblanc, Wirz, Hasani; Botter.

Bemerkungen: Lugano ohne Conne, Deveraux, Julien Vauclair, Romano Lemm (alle verletzt), Jörg (U20-WM), Gottéron ohne Ouellet (überzähliger Ausländer) sowie Voisard, Loeffel und Lauper (alle überzählig). - Lugano testet ab heute Montag den Langenthal- Amerikaner Matt Murley (zuletzt Langenthal/62 NHL-Spiele für Pittsburgh und Phoenix) für eine Woche im Probetraining (als Ersatz für Boyd Deveraux). 24. Pfostenschuss Hasani. - Gottéron von 57:58 bis 58:26 ohne Torhüter.

Biel - Zug 2:3 (0:1, 1:1, 1:0, 0:0) n.P.

Eisstadion. - 4613 Zuschauer. - SR Eichmann, Küng/Wermeille.

Tore: 5. Christen (Holden) 0:1. 27. Ehrensperger (Peter) 1:1. 36. Snell (Oppliger) 1:2. 56. Nüssli (Fata, Brown/Ausschluss Diaz) 2:2.

Penaltyschiessen: Corsin Camichel -, Ehrensperger -; Brunner -, Fata -; Holden -, Lötscher -; Diaz 0:1, Nüssli -; Steinmann -, Bordeleau -.

Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten (Schneeberger) plus Spieldauer (Schneeberger) gegen Biel, 6mal 2 plus 5 (Rüfenacht) plus 10 Minuten (Snell) plus Spieldauer (Rüfenacht) gegen Zug.

PostFinance-Topskorer: Bordeleau; Holden.

Biel: Berra; Schneeberger, Trunz; Jackman, Seydoux; Meyer, Brown; Kparghai; Ehrensperger, Peter, Deny Bärtschi; Lötscher, Fata, Nüssli; Truttmann, Bordeleau, Tschantré; Zigerli, Gloor, Wetzel; Tschannen.

Zug: Markkanen; Dupont, Blaser; Schefer, Snell; Patrick Fischer, Diaz; Di Pietro, Duri Camichel, Rüfenacht; Damien Brunner, Holden, Fabian Schnyder; Björn Christen, Oppliger, Corsin Camichel; Kress, Steinmann, Fabian Lüthi.

Bemerkungen: Biel ohne Gossweiler, Fröhlicher und Steinegger. Zug ohne McTavish (alle verletzt), Zurkirchen, Loichat, Jannick Fischer (alle U20-Nati).

Langnau - Bern 3:7 (1:1, 1:3, 1:3)

PostFinance-Arena. - 13 215 Zuschauer. - SR Rochette, Mauron/Schmid.

Tore: 18. (17:11) Claudio Moggi (Gmür) 1:0. 19. (18:32) McLean (Vigier) 1:1. 25. Vigier (Furrer, Plüss) 1:2. 27. Plüss (Neuenschwander/Ausschluss Sandro Moggi) 1:3. 35. Daigle (Brooks) 2:3. 40. Rüthemann 2:4. 44. (43:00) Gamache (Dominic Meier, McLean) 2:5. 45. (44:13) Camenzind (Blum) 3:5. 46. (45:06) Trevor Meier (Rüthemann, Plüss/Ausschluss Haas) 3:6. 60. Dominic Meier (Roland Gerber, Reichert) 3:7.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Langnau, 5mal 2 Minuten gegen Bern.

PostFinance-Topskorer: Brooks; Plüss.

Langnau: Schoder; Murphy, Blum; Simon Lüthi, Reber; Naumenko, Gmür; Christian Moser; Sandro Moggi, Bieber, Claudio Moggi; Brooks, Camenzind, Daigle; Helfenstein, Fabian Sutter, Simon Moser; Schild, Haas, Aurelio Lemm.

Bern: Bührer; Jobin, Philippe Furrer; Dominic Meier, Beat Gerber; Stettler, Hänni; Rytz; Vigier, McLean, Gamache; Pascal Berger, Froidevaux, Bartecko; Neuenschwander, Martin Plüss, Rüthemann; Roland Gerber, Trevor Meier, Reichert.

Bemerkungen: Langnau ohne Stefan Flückiger (verletzt), Cunti (krank) und Benjamin Conz (U20-Nati). Bern ohne Dubé, Thomas Ziegler (beide verletzt), Roche (krank), Josi und Tristan Scherwey (beide U20-Nati). - Pfostenschüsse: 10. Lemm, 55. Gamache. - Timeout Langnau (45.).

Rapperswil-Jona Lakers - Kloten Flyers 0:3 (0:2, 0:1, 0:0)

Diners Club Arena. - 5171 Zuschauer. - SR Stricker, Abegglen/Kaderli.

Tore: 2. Jenni (Wick, Liniger) 0:1. 12. Bell (Forrest, Du Bois/Ausschluss Sirén) 0:2. 24. Stancescu (Zeiter, Lindemann/Ausschluss Berglund) 0:3.

Strafen: 1mal 2 plus 5 Minuten (Berglund) plus Spieldauer (Berglund) gegen die Rapperswil- Jona Lakers, 1mal 2 Minuten gegen die Kloten Flyers.

PostFinance-Topskorer: Berglund; Rintanen.

Rapperswil-Jona Lakers: Manzato: Pöck, Sven Berger; Andreas Furrer, Blatter; Tim Bucher, Geyer; Reuille, Sirén, Paterlini; Nordgren, Tschuor, Berglund; Riesen, Roest, Rizzello; Voegele, Samuel Friedli, Walser.

Kloten Flyers: Rüeger; Von Gunten, Forrest; Du Bois, Sidler; Winkler, Schulthess; Julien Bonnet; Sven Lindemann, Santala, Rintanen; Bell, Zeiter, Stancescu; Wick, Liniger, Jenni; Rothen, Kellenberger, Jacquemet.

Bemerkungen: Lakers ohne Burkhalter, Guyaz und Raffainer. Flyers ohne Hamr, Welti und Nicholas Steiner (alle verletzt).

Genève-Servette - Ambri-Piotta 6:2 (1:1, 2:1, 3:0)

Les Vernets. - 6808 Zuschauer. - SR Popovic, Niquill/Zosso.

Tore: 12. Rubin (Toms, Kolnik) 1:0. 20. (19:30) Murovic (Demuth, Walker) 1:1. 31. Rubin 2:1. 34. Law (Neff, Adrian Brunner) 2:2. 36. Rivera (Florian Conz, Hürlimann) 3:2. 44. Rubin (Savary, Déruns/Ausschluss Walker) 4:2. 48. Trachsler (Cadieux, Suri) 5:2. 53. Vukovic (Malik) 6:2.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genève- Servette, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

PostFinance-Topskorer: Salmelainen; Law.

Genève-Servette: Stephan; Mercier, Goran Bezina; Vukovic, Malik; Höhener, Breitbach; Maurer; Toms, Rubin, Kolnik; Déruns, Savary, Salmelainen; Cadieux, Trachsler, Suri; Rivera, Florian Conz, Hürlimann; Randegger.

Ambri-Piotta: Bäumle; Kobach, Kutlak; Bundi, Stirnimann; Rivers, Mattioli; Duca, Westrum, Pestoni; Walker, Murovic, Demuth; Law, Adrian Brunner, Neff; Botta, Bianchi, Juri.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Gobbi, Pivron (überzählig) und Antonietti (U20-WM), Ambri ohne Clarke (überzähliger Ausländer), Schneider und Casserini sowie Gautschi (alle verletzt), Schönenberger (familiäre Gründe). 400. NLA-Spiel von Breitbach. - 56. Pfostenschuss Suri.

National League B

Vor den Spielen

In der zweiten Runde des neuen Jahres kommt es in der National League A zum Duell der beiden Meister aus den letzten zwei Jahren. Dabei geht es für beide Teams darum, den Platz in der Spitzengruppe zu sichern.

Die ZSC Lions (Meister 2008) und der HC Davos (Meister 2009) sind unterschiedlich ins neue Jahr gestartet. Während die Lions dank einem starken Schlussdrittel Lugano mit 5:2 bezwangen, verpasste Davos nach turbulenten 20 Schlussminuten in Ambri die ersten Punkte im Jahr 2010 einzufahren (4:5). Im Direktduell geht es heute darum an der Spitze zu bleiben. Während Davos im besten Fall auf den dritten Rang vorrücken kann (bei einer Niederlage Servettes gegen Ambri), winkt dem ZSC gar der Leaderthron. Davür muss Bern allerdings im zweiten Derby in zwei Tagen in Langnau verlieren.

Der Kampf am Strich wird nach dem Direktduell gestern, heute im Fernduell ausgetragen. Die Lakers empfangen Kloten, während Fribourg mit einem Sieg in Lugano gar auf Rang 7 vorstossen könnte. Bei einer Niederlage Gottérons wären die Romands aber – vorausgesetzt Rapperswil siegt – wieder unter dem Strich.

Die Runde komplettiert das Spiel Biel – Zug. Die Seeländer müssen dabei siegen, um die leisen Playoffhoffnungen am Leben zu erhalten.

National League A, 37. Runde 15.45 Uhr

Davos – ZSC Lions

Lakers – Kloten

Servette – Ambri

Lugano – Fribourg

Biel – Zug

Langnau – Bern

National League A

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