Aktualisiert 06.10.2007 20:38

Davos verliert Spitzenkampf - Zürcher Teams schwach

Servette hat den Spitzenkampf gegen Davos in der 9. Runde der National League A gewonnen. In einem dramatischen Spiel siegte Lugano in der Verlängerung gegen Langnau. Niederlagen setzte es dagegen für die Zürcher Teams ab.

Dank zwei Toren von Igor Fedulow setzte sich Genf-Servette im Spitzenspiel gegen Davos 3:2 durch. Es war der vierte Sieg in Serie für den neuen Leader, der am Ende des ersten Drittels Topskorer Kirby Law mit einer Bauchmuskelverletzung verloren hatte.

Der bereits 41-jährige russisch-schweizerische Fedulow zeigte eindrücklich, welche Klasse immer noch in ihm steckt. In der 30. Minute überwand er HCD-Goalie Leonardo Genoni in Powerplay mit einem platzierten Schuss in die nahe Ecke zum 2:0. Und als sich die Zuschauer bereits auf die Verlängerung eingestellt hatten, traf er 3:15 Minuten vor Schluss unmittelbar nach einer abgelaufenen Strafe des HCD aus spitzem Winkel zum siegbringenden 3:2. Damit gelang den Genfern, die schon in der 3. Minute durch den ersten Skorerpunkt von Christopher Rivera in dieser Saison 1:0 in Führung gegangen waren, die Revanche für das 1:2 gegen die Davoser zum Auftakt. Es war die bislang einzige Niederlage vor heimischem Publikum in der laufenden Spielzeit.

Die Bündner, bei denen mit Marc Gianola und Alexandre Daigle zwei Spieler vorzeitig unter die Dusche mussten, taten sich gegen das gut organisierte Heimteam im 5:5 schwer. Das 1:2 (32.) schoss Sandro Rizzi per Shorthander. Und der Ausgleich von Loic Burkhalter (39.) fiel in Überzahl.

Langnau verpasste Historisches

Bis 34 Sekunden vor Schluss führten die SCL Tigers in Lugano 4:3 und schienen auf dem Weg zu einem historischen Sieg. Noch nie hatten die in dieser Saison vor allem zu Hause überzeugenden Emmentaler in Lugano gewonnen.

Doch Yannick Trembaly rettete die Tessiner mit seinem Treffer bei einem Spieler mehr auf dem Eis in die Verlängerung, in der Julien Vauclair nach nur 25 Sekunden den Siegtreffer für das Heimteam markierte und die Langnauer Träume endgültig zerstörte.

Die SCL Tigers, die zuletzt vier Mal in Folge als Sieger vom Eis gingen, waren über lange Zeit das bessere Team und drehten den frühen 0:2-Rückstand (6.) verdient in eine zwischenzeitliche 4:2-Führung. Doch Marty Murray brachte in der 35. Minute mit dem 3:4 die Hoffnung der Tessiner zurück, bevor Tremblay und Vauclair den fünften Sieg der «Bianconeri» im fünften Heimspiel sicher stellten.

Bührers Eigentor entschied

Berns Goalie Marco Bührer war die tragische Figur in einem begeisternden und intensiven Spiel zwischen Zug und dem SCB (3:2). Der Schweizer Internationale lenkte in der 47. Minute einen Schuss von Corsin Casutt zum entscheidenden Treffer ins eigene Tor ab.

Casutt spielte den Puck von der Seite in die Mitte, wo dieser via Bührers Schlittschuh ins Tor kullerte. Die beiden Teams hatten sich zuvor einen packenden Fight geliefert, in der beide Mannschaften als Sieger vom Eis hätten gehen können.

Oleg Petrow mit einem Shorthander und Duri Camichel im Powerplay schossen Zug nach dem 0:1 durch Ivo Rüthemann 2:1 in Führung. Der kanadische Neuzuzug Ramzi Abid glich für die Berner zum 2:2 aus, bevor Casutt die Partie mit dem «Zufallstreffer» entschied. Als letztes der zwölf NLA-Teams musste nun auch Bern in einem Auswärtsspiel erstmals als Verlierer vom Eis.

Helfensteins Rache an den Lions

Nach einem 0:2-Rückstand feierten die Rapperswil-Jona Lakers gegen die ZSC Lions mit 4:3 den ersten Heimsieg nach drei Niederlagen. Den goldenen Treffer schoss in der 57. Minute ausgerechnet der letztjährige ZSC-Spieler Sven Helfenstein.

Obwohl der Rapperswiler Trainer Kari Eloranta nach der 2:3- Niederlage in Davos vom Freitag mit der spielerischen Leistung seiner Equipe zufrieden war, liess er gleich drei Sturmlinien in neuer Zusammensetzung antreten. Trotz drückender Überlegenheit brachte dies den Lakers vorerst nicht die gewünschte Wirkung. Im Gegenteil: In der 14. Minute schoss Dustin Johner die Gäste praktisch mit der ersten Chance 1:0 in Führung. Nur 2:29 Minuten später doppelte Verteidiger Severin Blindenbacher im Powerplay nach.

Die Rapperswiler zeigten jedoch Moral und drehten die Partie bis zur zweiten Drittelspause durch zwei Treffer in Überzahl von Cyrill Geyer (19.) und Oliver Kamber (29.) sowie einem Tor von Niki Sirén (40.). Kambers Ausgleich war insofern glücklich, als sein in die Mitte gedachter Pass vom Schlittschuh von ZSC-Goalie Ari Sulander ins eigene Tor abgelenkt wurde. Auch durch das 3:3 des Kanadiers Donald MacLean (50.), der zum vierten Mal in den letzten fünf Partien traf, liessen sich die Gastgeber nicht aus dem Konzept bringen. Sie taten etwas mehr für den Sieg und wurden mit dem Game- Winner von Helfenstein belohnt; er überwand Sulander mit einem «Buebetrickli».

Gottéron zu Hause weiter makellos

Fribourg bleibt in der heimischen St-Léonard-Halle eine Macht. Das Team von Trainer Serge Pelletier bezwang die Kloten Flyers 3:1 und feierte im vierten Spiel den vierten Sieg. Die Zürcher dagegen gingen zum vierten Mal in Folge als Verlierer vom Eis.

Der ehemalige Klotener Philippe Seydoux mit zwei Treffern und der Finne Antti Laaksonen mit drei Assists waren massgeblich am dritten Freiburger Sieg in Serie beteiligt. Daneben brillierte einmal mehr der kanadische Torhüter Sébastien Caron.

Die Zürcher kehrten durch Romano Lemms 1:2 (31.) zwar vorübergehend in die Partie zurück, doch offensiv bleiben die Zürcher weiter vieles schuldig. In den letzten drei Spielen gelangen ihnen lediglich zwei Treffer.

National League A, 9. Runde

Genf-Servette - Davos 3:2 (1:0, 1:2, 1:0)

Les Vernets. - 5342 Zuschauer. - SR Eichmann, Arm/Küng.

Tore: 3. Rivera (Breitbach) 1:0. 30. Fedulow (Bezina/Ausschlüsse Gobbi; Daigle, Winkler) 2:0. 32. Rizzi (Reto von Arx/Ausschluss Daigle!) 2:1. 39. Burkhalter (Jan von Arx, Reto von Arx/Ausschlüsse Vigier; Niinimaa, Deruns) 2:2. 57. Fedulow (Conz, Cadieux) 3:2.

Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Gobbi) gegen Genf-Servette, 6mal 2 plus zweimal 5 (Gianola/Daigle) plus 1mal 10 Minuten (Reto von Arx) plus zweimal Spieldauer (Gianola/Daigle) gegen Davos.

PostFinance-Topskorer: Law; Marha.

Genf-Servette: Mona; Mercier, Goran Bezina; Gobbi, Olivier Keller; Höhener, Breitbach; Schilt, Julien Bonnet; Law, Aubin, Conz; Fedulow, Vigier, Kolnik; Cadieux, Savary, Déruns; Rivera, Augsburger, Jérôme Bonnet.

Davos: Genoni; Gianola, Blatter; Stoop, Niinimaa; Jan von Arx, Müller; Winkler, Furrer; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Bürgler, Marha, Burkhalter; Marc Wieser, Rizzi, Dino Wieser; Guggisberg, Taticek, Ambühl.

Bemerkungen: Genf-Servette ohne Trachsler (verletzt) und Meunier (überzähliger Ausländer). Davos ohne Crameri und Leblanc (beide verletzt). Law am Ende des ersten Drittels verletzt ausgeschieden. Davos ab 58:49 ohne Torhüter.

Lugano - SCL Tigers 5:4 (2:2, 1:2, 1:0, 1:0) n.V.

Resega. - 3368 Zuschauer. - SR Kunz, Bürgi/Marti.

Tore: 1. (0:46) Paterlini (Chiesa) 1:0. 6. (5:14) Wilson (Paterlini) 2:0. 7. (6:53) Claudio Moggi (Fabian Sutter, Adrian Gerber) 2:1. 15. (14:47) Christian Moser (Neff, Fabian Sutter/Ausschluss Stettler!) 2:2. 26. Toms (Stettler, Holden/Ausschlüsse Paterlini, Helbling) 2:3. 28. Joggi (Stephan Moser) 2:4. 35. Murray (Romy, Jeannin/Ausschluss Debrunner) 3:4. 60. (59:26) Helbling (Tremblay/Lugano ohne Torhüter) 4:4. 61. (60:25) Julien Vauclair (Hentunen) 5:4.

Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Lugano; 8mal 2 plus 10 Minuten (Toms) gegen SCL Tigers.

PostFinance-Topskorer: Jeannin; Toms.

Lugano: Züger; Tremblay, Julien Vauclair; Hänni, Nodari; Timo Helbling, Chiesa; Hentunen, Murray, Jeannin; Wilson, Sannitz, Paterlini; Näser, Wirz, Conne; Knöpfli, Romy, Tristan Vauclair.

SCL Tigers: Flückiger; Blum, Murphy; Lüthi, Bayer; Aegerter, Stettler; Christian Moser; Varada, Zeiter, Debrunner; Neff, Fabian Sutter, Joggi; Toms, Holden, Bieber; Stephan Moser, Adrian Gerber, Claudio Moggi.

Bemerkungen: Lugano ohne Hirschi, Kostovic und Cantoni; SCL Tigers ohne Haas (alle verletzt). - Lugano von 59:00 bis 59:26 ohne Torhüter.

Fribourg - Kloten Flyers 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)

St-Léonard. - 5320 Zuschauer. - SR Stricker, Abegglen/Dumoulin.

Tore: 14. Seydoux (Chouinard, Laaksonen/Ausschluss Stancescu) 1:0. 26. Chouinard (Laaksonen) 2:0. 31. Romano Lemm (Rothen) 2:1. 45. Seydoux (Laaksonen/Ausschluss Pittis) 3:1.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Fribourg; 5mal 2 plus 10 Minuten (Rothen) gegen Kloten Flyers.

PostFinance-Topskorer: Sprunger; Lindemann.

Fribourg: Caron; Heins, Birbaum; Snell, Marc Abplanalp; Seydoux, Reist; Hezel; Neuenschwander, Chouinard, Laaksonen; Sprunger, Bykow, Benjamin Plüss; Deny Bärtschi, Montandon, Botter; Lauper, Sandro Abplanalp, Rizzello.

Kloten Flyers: Rüeger; von Gunten, Hamr; Schulthess, Alavaara; Grossmann, Welti; Rintanen, Pittis, ven Lindemann; Wick, Jenni, Stancescu; Rothen, Liniger, Romano Lemm; Ehresperger, Kellenberger, Bühler.

Bemerkungen: Fribourg ohne Ngoy, Geoffrey Vauclair, Marquis und Bielmann; Kloten Flyers ohne Guignard und Hofer (alle verletzt). - 25. Pfostenschuss Neuenschwander. 2. Drittel nach 37:56 vorzeitig abgebrochen (schlechte Eisqualität). 58. (57:29) Timeout Kloten. Kloten ab 58:57 ohne Torhüter.

Rapperswil-Jona - ZSC Lions 4:3 (1:2, 2:0, 1:1)

Diners Club Arena. - 5030 Zuschauer. - SR Kurmann, Simmen/Zosso.

Tore: 14. Johner (Lachmatow, Alston) 0:1. 16. Blindenbacher (Alston, Monnet/Ausschluss Schefer) 0:2. 19. Geyer (Roest/Ausschluss Wichser) 1:2. 29. Kamber (Ausschluss Seger) 2:2. 40. Sirén (Nordgren, Roest) 3:2. 50. MacLean (Gardner, Wichser/Ausschluss Helfenstein) 3:3. 57. Helfenstein (Schrepfer) 4:3.

Strafen: je 5mal 2 Minuten.

PostFinance-Topskorer: Roest; Adrian Wichser.

Rapperswil-Jona: Streit; Schefer, Fischer; Koivisto, Geyer; Voisard, Guyaz; Gmür, Berger; Czerkawski, Kamber, Reuille; Nordgren, Roest, Sirén; Schrepfer, Bütler, Helfenstein; Steiner, Hürlimann, Micheli.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Forster; Seger, Suchy; Stoffel, Daniel Schnyder; Leeger; Bastl, Monnet, Lemm; Gardner, Adrian Wichser, MacLean; Alston, Johner, Lachmatow; Krutow, Gloor, Grauwiler.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Friedli (überzählig). ZSC Lions ohne Pavlikovsky, Murovic, Martin Wichser (alle verletzt). 58:47 Time-Out ZSC; ab 59:07 ohne Torhüter.

Zug - Bern 3:2 (1:1, 1:0, 1:1)

Herti. - 5259 Zuschauer. - SR Reiber, Wehrli/Wirth.

Tore: 10. Bordeleau (Rüthemann, Dubé/Ausschluss Casutt) 0:1. 18. Petrow (Auschluss Back!) 1:1. 38. Duri Camichel (Dominic Meier/Ausschluss Berglund) 2:1. 42. Abid (Bordeleau/Ausschluss McTavish) 2:2. 47. Casutt (Schnyder) 3:2.

Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Zug; 9mal 2 plus 10 Minuten (Philippe Furrer) gegen Bern.

PostFinance- Topskorer: McTavish; Dubé.

Zug: Weibel; Dominic Meier, Kress; Diaz, Oppliger; Back, Maurer; McTavish, Duri Camichel, Grosek; Petrow, Di Pietro, Björn Christen; Steinmann, Fabian Schnyder, Casutt; Walser, Patrick Fischer, Trevor Meier.

Bern: Bührer; Dempsey, Steinegger; Jobin, Philippe Furrer; Beat Gerber, Kobach; Josi; Patrik Bärtschi, Ziegler, Reichert; Bordeleau, Dubè, Rüthemann; Corsin Camichel, Berglund, Daniel Meier; Abid, Froidevaux.

Bemerkungen: Zug ohne Richter und Patrick Sutter; Bern ohne Leuenberger, Rytz, Chatelain (alle verletzt), Sandro Moggi und Berger (beide in Neuenberg). - 18. Patrick Bärtschi mit Bänderüberdehnung im rechten Knie ausgeschieden. 21. Lattenschuss Bordeleau. 57. (56:44) Timeout Bern. Bern von 59:37 bis 59:57 ohne Torhüter.

LIVE-TICKER

60. Das Spiel ist aus. Servette übernimmt dank dem Sieg die Tabellenspitze vor Davos.

60. Letzte Chance. Bully vor Mona. Davos ohne Torhüter.

60. Das Spiel läuft wieder. Reto von Arx hat noch eine Zehnminuten Strafe kassiert. Derweil hält Mona seinen Kasten trotz viel Verkehr vor seinem Tor rein.

60. Time-out Davos.

60. Die letzte Minute läuft. Davos gibt noch nicht auf.

59. Noch zwei Minuten. Davos jetzt mit dem Mut der Verzweiflung. Die Bündner sind endlich erwacht.

57. Tor für Servette! Fedulov nutzt das Powerplay doch noch aus spitzem Winkel. Servette kommt dem Leaderthron sehr nahe.

57. Servette tut sich auch in diesem Powerplay schwer. Davos wehrt sich clever.

56. Strafe gegen Ambühl. Die erste Strafe in diesem Abschnitt. Das könnte die Chance für Servette sein.

54. Das Spiel plätschert im Moment etwas vor sich hin. Es scheint, als ob beide Teams bereits auf die Verlängerung spekulieren.

52. Die Verlängerung rückt immer näher. Davon würde im Moment Langnau profitieren, das in Lugano weiter überraschend 4:3 vorne liegt.

50. Servette kommt immer besser auf in diesem Drittel. Die Genfer riechen am 3:2.

47. Chance für Servette. Fedulov kommt im Slot an die Scheibe, er scheitert aber an Genoni.

45. Ausgeglichene Partie zu Beginn des dritten Drittels. Beide Mannschaften kommen zu ihren Torchancen.

42. Davos scheint besser aus der Kabine gekommen zu sein. Die Bündner suchen den erstmaligen Führungstreffer.

41. Das dritte Drittel läuft. Servette auch in diesem Drittel ohne Kirby Law, der schon zum zweiten Abschnitt aufgrund einer Verletzung nicht mehr erschien.

40. Drittelspause. Davos hat dank einem Shorthander und einem Powerplay-Treffer den Ausgleich in diesem Drittel erzielen können.

39. Tor für Davos! Loïc Burkhalter nutzt das Powerplay zum 2:2. Der Davoser zog nach einem Querpass sofort ab - keine Chance für Mona.

38. Nächste Strafe: Deruns muss für seinen Angriff auf Torhüter Genoni für zwei Minuten auf die Strafbank. Überzahl für Davos.

37. Jetzt regnet es Strafen: Servettes Vigier muss zwei Minuten draussen Platz nehmen, genau so wie Davos' Niinima.

36. Servette übersteht die Boxplaysituation ohne grosse Mühe. noch vier Minuten in diesem Mitteldrittel.

34. Beide Teams für einen Moment wieder komplett, aber da muss schon ein Servettien auf die Strafbank. Davos jetzt mit der Chance zum Ausgleich.

33. Servette kommt in diesem langen Powerplay überhaupt nicht in Fahrt. Man merkt kaum, dass die Genfer einen Mann mehr auf dem Eis haben. Noch 50 Sekunden Überzahl.

32. Tor für Davos! Ein Shorthander von Sandro Rizzi. Ein herrlicher Konter über von Arx und Rizzi führt zum überraschenden Anschlusstreffer. Das ist die kalte Dusche für die Genfer.

31. Die Partie geht kurz mit vier gegen vier weiter, bevor Servette rund dreieinhalb Minuten in einfacher Überzahl agieren kann.

30. Tor für Servette! Igor Fedulov trifft in der 4 gegen 3 Überzahl in die kurze hohe Ecke zum 2:0.

29. Strafe gegen Davos. Winkler wandert für zwei Minuten in die Kühlbox, Alexandre Daigle gar fünf Minuten. Dazu läuft noch die Strafe gegen Servette. Im Moment wehren sich drei Davoser gegen vier Genfer.

28. Überzahl für Davos. Aber auch die Bündner können daraus keinen Nutzen ziehen.

25. Chance für Davos. Loïc Burkhalter taucht plötzlich alleine vor Mona auf, doch der Torhüter bleibt Sieger.

25. Unglaublich. Servette kam in fünf Minuten Powerplay nur zu einer kleinen Gelegenheit. Trotzdem, die Genfer weiterhin mit 1:0 vorne.

24. Servette kommt im Überzahlspiel zu keiner Torchance. Die Genfer zu unkonzentriert. Noch eine Minute Powerplay.

21. Weiter geht es mit dem zweiten Drittel. Davos für die nächsten vier Minuten weiter in Unterzahl.

20. Drittelspause. Davos rettet sich in die erste Pause. Servette überzeugte mit einer kompakten Leistung.

20. Auch die zweite Strafe übersteht Davos schadlos. Doch bereits muss der nächste Bündner in die Kühlbox. Noch knapp eine Minute im Startdrittel. Marc Gianola kassiert gar eine Matchstrafe. Die Bündner für fünf Minuten in Unterzahl.

19. Dino Wieser ist zurück. Noch 30 Sekunden 4 gegen 5. Schwaches Powerplay der Genfer bisher.

18. Noch eine Strafe gegen Davos. Jetzt müssen sich die Bündner 1:30 Minuten mit 3 gegen 5 wehren.

17. Zweite Strafe gegen Davos. Diesmal wars ein Wechselfehler. Aber Arno Del Curto ist mit diesem Entscheid überhaupt nicht zufrieden. Dino Wieser sitzt die Strafe ab.

17. Die Partie hat sich ausgeglichen. Davos jetzt mit den Servettien ebenbürtig.

14. Erste Strafe der Partie: Es trifft ein Davoser.

12. Davos hat sich etwas gefangen und startet mit ersten Offensivaktionen. Doch Servette steht in der Defensive bisher kompakt und lässt noch keine Tormöglichkeit zu.

10. Davos bisher völlig überfordert. Es spielt nur das Heimteam in der Les Vernets-Halle in Genf.

7. Pfostenschuss von Servette. Serge Aubin kann die Vorarbeit seines Mitspielers nicht nutzen und trifft statt dem leeren Tor nur den Aussenpfosten.

5. Davos hat weiterhin Mühe ins Spiel zu finden. Servette nutzt den Schwung des frühen Treffers.

3. Tor für Servette! Da ist schon das 1:0 für die Genfer. Der verdiente Lohn für die starke Startphase. Genoni sah dabei allerdings schlecht aus und ermöglichte Rivera den Treffer mit einer ungenügenden Abwehr.

2. Servette beginnt aggressiver. Die Genfer spielen erfrischend nach vorne.

1. Los gehts! Die Scheibe ist eingeworfen. Kann Servette die Tabellenspitze im Heimspiel erobern?

- Im Tor von Davos steht heute wieder Genoni.

- In Kürze geht es los. Servette empfängt den HC Davos zum Spitzenspiel.

Vor den Spielen

Der Meister aus Davos muss in der 9. Runde der National League A nach Genf reisen. Servette findet sich im Moment etwas überraschend auf dem zweiten Platz wieder. In zwei weiteren Partien machen vier Teams die nächsten Verfolger aus.

Nach dem Sieg gestern gilt es für Davos auch im Auswärtsspiel in Genf die Leaderposition zu verteidigen. Hinter dem Leader warten in den Partien Lugano - SCL Tigers und Zug - Bern vier Teams auf einen Patzer der Bündner. In der besten Ausgangslage stehen dabei die Langnauer. Die Emmentaler liegen momentan nur einen Punkt hinter Davos. Siegt Servette im Spitzenspiel nach Verlängerung, wäre Christian Webers Team bei einem Erfolg in der regulären Spielzeit gar Leader.

Am Zürichsee duellieren sich derweil mit den SCRJ Lakers und den ZSC Lions zwei Mannschaften, die man vor der Saison eher im oberen Teil erwartet hätte. Im Augenblick sind aber beide Equipen unter dem Strich platziert.

Die Runde komplettieren heute Fribourg und Kloten. Die Partie zwischen Basel und Ambri findet am Sonntag statt (15.45 Uhr).

National League A, 9. Runde 19.45 Uhr

Servette - Davos

Lugano - SCL Tigers

Fribourg - Kloten

SCRJ Lakers - ZSC Lions

Zug - Bern

(fox)

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