«Dead or Alive Ultimate»: Ein faustdickes Remake
Aktualisiert

«Dead or Alive Ultimate»: Ein faustdickes Remake

Mit «Dead or Alive Ultimate» bringt Tecmo die ersten zwei Teile des Prügelklassikers auf die Xbox. Und haut noch ein paar Funktionen oben drauf.

Das Spielprinzip eines Prügelgames folgt einem einfachen Muster: Hau den Gegner auf die Rübe, bis er kaputt ist, dann gehts in die nächste Runde. Daran lässt sich auch mit einer neuen Spielversion in der Regel nicht viel ändern. Oder doch? Tecmo zumindest hat sich entschieden, nicht eine weitere Version von «Dead or Alive» auf den Markt zu bringen, sondern die ersten beiden Teile des Beat'em-up-Klassikers einfach in neue Kleider zu packen und als «Dead or Alive Ultimate» auf den Markt zu bringen.

Einfach? Zum Glück für Gamer haben es sich die Japaner nicht ganz so einfach gemacht. Sowohl «DOA 1» als auch «DOA 2» wurden neu mit einer Xbox-Live-Anbindung versehen. Zocker mit lockeren Fäusten können sich so nun online mit der ganzen Welt um den Titel des Prügelchefs schlagen. Im Spectator-Mode dürfen Gamer auch nur zusehen, wie sich zwei aufs Dach geben, und können auf Wunsch als Nächstes in den Ring steigen.

Während «DOA 2» mit der atemberaubenden Grafik von «DOA 3» aufgefrischt wurde, hat Tecmo «DOA 1» ganz im alten, pixeligen Stil belassen – für sentimentale «DOA 1»-Fans ein gefundenes Fressen. Für «DOA 2» kamen neue Kampfarenen und Kostüme – sprich: knappe Bikinis – dazu. Die Story um die Spielfiguren wurde vertieft, wodurch es sich lohnt, den Story-Mode noch einmal komplett durchzuspielen. Mit «Dead or Alive Ultimate» halten Besitzer von «DOA 3» somit die gesamte Saga für eine Videokonsole in den Händen.

Jan Graber

«Dead or Alive Ultimate» für Xbox; Tecmo. Release: 18. Februar.

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