Party: BE, Freitag: Deep Underground: «Auf dem Sofa tanzen»
Aktualisiert

Party: BE, FreitagDeep Underground: «Auf dem Sofa tanzen»

Was vor
fünf Jahren nach einer
schweren Geburt aussah,
schaukelt Markus Moerler
am Freitag in die hundertste
Partynacht: sein Baby
Deep Underground.

von
Denise Liebchen

Seine erste Deep-Underground-Party stellte Markus Moerler im April 2003 auf die – noch unsicheren – Beine; er erinnert sich: «Damals lief in jedem Club House, und von diesem Trend war ich natürlich beeinflusst.»

Aber nicht lange, denn an den ersten Partys kamen nicht genügend Nachteulen zusammen – und schon die erste Sommerpause diente zum Aushecken eines neuen Konzeptes. «Dann bin ich sehr schnell auf Funk gekommen, weil das der Sound ist, den ich auch zu Hause höre und der mir Spass macht», beginnt Markus seine Schwärmerei für den facettenreichen Musikstil, der nun alle zwei Wochen erfolgreich die Hüften der Deep-Underground-Meute schmiert.

Die Leute seien richtig angetan von den langen groovy Nächten, aber auch von dem gemütlichen Wohnzimmer-Flair, das Markus mit Perserteppichen, Sofas und Stehlampen herbeizaubert, und ebenso von der Feier-Freiheit: «Die Leute dürfen auch auf dem Sofa tanzen, schwitzen und schreien.»

Und das kommt an, das wird nun zum 100. Mal von drei- bis vierhundert Deep-Undergroundlern gelebt: Die ungeschminkte, reine Freude am Feiern.

Heisskalt

An der Deep-Underground-Jubiläumsausgabe am Freitag leuchten 80 Speziallampen, kühlen CO2-Düsen, spukt der Nebel, erfreuen sich Black-Music-DJs (Capri-Sonne, Doc-T & Friends) über alles zwischen Old School und Elektro-Funk.

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