Ermittlungen ergeben: Defekter Akku löste Flammeninferno in Laufen BL aus
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Ermittlungen ergebenDefekter Akku löste Flammeninferno in Laufen BL aus

In den frühen Morgenstunden des 10. Juli 2020 brach ein Feuer in einem Industriegebiet der Baselbieter Gemeinde aus. Die Flammen zerstörten grosse Teile des Areals. Die Staatsanwaltschaft hat nun einen technischen Defekt als Ursache ermittelt und die Untersuchungen eingestellt.

von
Steve Last

Stundenlang kämpfte die Feuerwehr gegen die Flammen in Laufen BL. Nun ist die Brandursache ermittelt worden.

20 Minuten News Scout

Darum gehts

  • Bei einem Grossbrand in Laufen BL entstand am 10. Juli 2020 grosser Sachschaden.

  • Das Feuer war in den frühen Morgenstunden in einem Industrieareal ausgebrochen.

  • Die Staatsanwaltschaft Baselland hat nun ihre Ermittlungen abgeschlossen und wird kein Strafverfahren führen.

Im Sommer brach in Laufen BL auf einem Industrieareal ein Feuer aus. Die Feuerwehr kämpfte stundenlang gegen die Flammen, die eine einsturzgefährdete Ruine hinterliessen. Neben dem grossen Sachschaden floss zudem kontaminiertes Löschwasser in den nahen Wahlenbach, was ein Fischsterben zur Folge hatte. Nun hat die Staatsanwaltschaft eine wahrscheinliche Brandursache ermittelt: Eine defekte Zelle eines Lithium-Ionen-Akkus, der auf einem Elektro-Roller abgelegt war.

Zu diesem Schluss kommt die Forensik der Baselbieter Polizei, wie es in einer Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft vom Donnerstag heisst. Die Untersuchungen hätten keine Hinweise auf vorsätzliche oder fahrlässige Handlungen, die strafrechtlich relevant wären, zu Tage gefördert.

Deshalb wird kein Strafverfahren eröffnet, wie die Staatsanwaltschaft weiterschreibt. Es werde eine Nichtanhandnahme des Verfahrens verfügt. Der Entscheid sei rechtskräftig.

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