Aktualisiert 28.03.2020 09:47

«Sei-kein-Arsch!»-Kampagne

«Dein Meeting ist für andere das Todesurteil»

Mit deutlichen Worten und knalligen Sujets gegen die Ausbreitung des Coronavirus: Das ist das Rezept der neuen Social-Media-Kampagne «Sei-kein-Arsch!».

von
gux
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Eingängige Botschaften und ...

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G COVID-19
... und knallige Motive, darauf setzt die ...

... und knallige Motive, darauf setzt die ...

G COVID-19
... Schweizer Social-Media-Kampagne «Sei-kein-Arsch!».

... Schweizer Social-Media-Kampagne «Sei-kein-Arsch!».

G COVID-19

Überall auf der Welt versuchen engagierte Menschen, die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen. Nicht nur in Spitälern, Arztpraxen und anderen sozialen Einrichtungen. Jeder, der zuhause bleibt und «social distancing» übt, übernimmt Verantwortung für die Gesellschaft.

Dennoch gibt es noch immer viele, die dem Aufruf des Bundesamtes für Gesundheit BAG nicht folgen. Sie feiern Corona-Partys, treffen sich zum Fussball-Training oder laden zu Kindergeburtstagen ein.

«Mit Leichtsinn in die Katastrophe hinein»

Damit treiben sie die Ausbreitung des Virus voran und laufen kopfvoran «mit Leichtsinn und Gedankenlosigkeit in die Katastrophe hinein», wie die Initianten der Social-Media-Kampagne «Sei-kein-Arsch!» sagen. Denn dieses asoziale Verhalten gefährde nicht nur die Gesundheit von älteren Menschen und Risikogruppen. Es bringe auch das gesamte Gesundheitssystem an seine Grenzen. Auch Menschen, die nicht an dem Corona-Virus erkranken, könnten so dem Leichtsinn zum Opfer fallen.

Gegen Ignoranz und für mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft, darum geht es der Social-Media-Kampagne «Sei-kein-Arsch!».

Sie will gegen die Verbreitung des Coronavirus ankämpfen und Bewusstsein schaffen, und mit klaren Botschaften und deutlicher Sprache auf Instagram und Facebook Klarheit schaffen: Jeder, der sein Haus verlässt und die Sicherheitshinweise des Bundes missachtet, bringt damit alle in Gefahr.

Zwei Künstler, ein Texter und ein Politiker

Ein Blog klärt ausserdem über die Folgen des eigenen Handelns auf und motiviert mit unmissverständlichen Worten, sich für seine Mitmenschen einzusetzen: «Sei kein Arsch. Bleib zuhause.»

Hinter der Kampagne steht die Interessengemeinschaft COVID-19, bestehend aus den beiden Künstlern Markus Reichenbach (44), Remo Gmür (51) und dem Texter Georg Baumewerd (60) – sowie «einem Politiker, der sich mit dieser Kampagne nicht brüsten und im Hintergrund bleiben will», wie es heisst.

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