Aktualisiert 03.05.2006 15:08

Deiss-Nachfolge: Auch Chassot verzichtet

Die Freiburger Staatsrätin Isabelle Chassot will nicht Nachfolgerin von Bundesrat Joseph Deiss werden. Sie stehe für eine Kandidatur nicht zur Verfügung.

Der CVP mangle es nicht an ausgezeichneten Kandidaten, hiess es in Chassots Brief, der kopiert auch an die Medien verschickt wurde. Falls Parteipräsidentin Doris Leuthard auf eine Kandidatur verzichten würde, könne die CVP Freiburg mit Überzeugung Nationalrat und Fraktionspräsident Urs Schwaller portieren.

Die 41-jährige Chassot wurde im November 2001 in die Exekutive des Kantons Freiburg gewählt und übernahm das Erziehungsdepartement. Vorher war sie persönliche Beraterin von Bundesrätin Ruth Metzler. Ab 1. Juli wird Chassot Präsidentin der Erziehungsdirektorenkonferenz.

Vor Chassot haben schon zwei andere Regierungsräte ihren Verzicht erklärt: Es sind dies Jean-Michel Cina, früherer Walliser Nationalrat und Ex-Fraktionspräsident sowie Stefan Engler, Bündner Baudirektor. Weiterhin im Gespräch sind der Luzerner Regierungsrat Markus Dürr und der Tessiner Staatsrat Luigi Pedrazzini.

Die Kantonalparteien haben bis Mitte Mai Zeit, mögliche Kandidatinnen und Kandidaten für die Deiss-Nachfolge zu nennen.

(sda)

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