Magere Torausbeute: Del Curto erklärt das HCD-Problem
Aktualisiert

Magere TorausbeuteDel Curto erklärt das HCD-Problem

Seit Monaten dasselbe Lied: Der HC Davos hat Mühe, den Puck im Tor unterzubringen. Der Trainer sagt, warum das so ist.

von
kai

Arno Del Curto über die Torflaute seiner Mannschaft und den Ausfall von Félicien Du Bois. (Video: 20 Minuten)

Am Tag nach dem unglücklichen 3:4 im Klassiker gegen Team Canada ist Arno Del Curto gut gelaunt. Während einige seiner Schützlinge übers Eis der Vaillant-Arena kurven, hält er auf der Bank einen Schwatz mit seinem früheren Meisterspieler Jaroslav Bednar. Nach einer herzlichen Umarmung zum Abschied blickt der HCD-Zeremonienmeister kurz auf den Spengler-Cup-Auftakt zurück, bevor am Abend das Duell mit Dinamo Minsk wartet (ab 20.15 im Ticker).

Die Niederlage sei einfach zu verdauen gewesen, schliesslich erhalte man mit diesem Modus weitere Chancen, sich im Turnier zu halten. Mehr als die Niederlage beschäftigt den 60-Jährigen, dass seine Mannschaft einmal mehr Mühe mit dem Toreschiessen bekundet hat. «Seit Monaten spielen wir ums Tor herum, dann gibts ein Tohuwabohu, am Schluss wird gepfiffen und der gegnerische Goalie hat die Scheibe. Das ist uns schon tausendfach passiert. Anscheinend lässt sich das nicht so schnell ändern», sagt er.

Zu umständlich vor dem Tor

Del Curto betont, dass seinem Team momentan ein eiskalter Vollstrecker fehlt und fügt an: «Der wird uns auch heute, morgen und in drei Wochen noch fehlen.» Der Kulttrainer ist der Ansicht, dass seine Akteure nach wie vor zu umständlich agieren im Angriff. «Wir waren natürlich lange, lange erfolgreich und glauben deshalb immer noch, dass wir die Tore mit schönen Spielzügen herausspielen können.»

Was Del Curto weiter zur mageren Ausbeute sagt, wie es um den angeschlagenen Verteidiger Félicien Du Bois steht, der den Match gegen die Kanadier nicht beenden konnte, und wer heute gegen Dinamo Minsk das Tor hütet, erfahren Sie im Video oben.

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