Tipps gegen ZSC: Del Curto half Leuenberger – zum Dank hat er nun frei
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Tipps gegen ZSCDel Curto half Leuenberger – zum Dank hat er nun frei

Lars Leuenberger steht mit dem SC Bern im Playoff-Final. Das hat der Jungtrainer auch HCD-Coach Arno Del Curto zu verdanken.

von
Peter Berger

Seit gestern Dienstag ist Lars Leuenberger 41 Jahre alt. Welches ist der grösste Geburtstagswunsch? «Gesundheit für die Familie», und mit einem Grinsen fügte der SCB-Trainer an: «Sportlich gesehen, das dürfte klar sein, da gibt es nur einen.»

Dass Leuenberger mit dem SCB nach dem Meisterpokal greifen kann, hat er auch Arno Del Curto zu verdanken. Der HCD-Kulttrainer wollte am Samstag nach dem Halbfinal-Aus gegen den SCB nichts über den Kontrahenten sagen. «Aber man muss ihn vielleicht mal fragen, wo er sich vor der Viertelfinal-Serie gegen den ZSC Tipps geholt hatte.» Bei ihm? «Nächste Frage.» Während Del Curto die Antwort also schuldig blieb, hat Leuenberger nun zugegeben: «Ja, ich habe mich bei Arno über die Lions erkundigt.»

Das Resultat ist bekannt: Die Berner bodigten den souveränen Qualifikationssieger und meistgenannten Titelkandidaten mit dem früheren Stanley-Cup-Sieger Marc Crawford mit 4:0 Siegen. Quasi zum Dank schickte Leuenberger nun auch Del Curto in die verfrühten Fe­rien. «Ich kenne Arno schon seit 20 Jahren. Wir haben ein gutes Verhältnis. Aber ich habe nicht nur mit ihm gesprochen.» Bei wem der Jungtrainer danach Tipps gegen den HCD ­eingeholt hat und nun auch Informationen über Lugano sammelt, verriet er noch nicht.

«Swiss Connection» spielt

Dass die «Swiss Connec­tion» unter den Trainern spielt, ist indes nicht verwerflich und eigentlich eine logische Folge. Schliesslich ist es ein offenes Geheimnis, dass sich auch die nordamerikanischen Trainer in der Schweiz gegenseitig mit Tipps und Infos versorgen.

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