Delfin-Massensterben wird untersucht
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Delfin-Massensterben wird untersucht

Die Behörden der Inselgruppe Sansibar lassen Gewebeproben von mehr als 600 verendeten Delfinen in Schweden untersuchen. Die schwedischen Experten sollen die Todesursache der Tiere erforschen.

Dies erklärte Nariman Jidawi, Wissenschafterin des Instituts für Meeresbiologie an der Universität von Daressalam in Tansania, am Dienstag. Die toten Delfine waren vergangene Woche an die Küste der Hauptinsel Sansibars angeschwemmt worden.

Experten spekulieren seitdem über die Todesursache der Delfine. So könnten die Tiere durch Ölverschmutzung, giftige Meeresalgen, das Radar von U-Booten oder einfach durch eine schnell zurückgehenden Flut verendet sein.

Das Beobachten von Delfinen und das Schwimmen mit den Tieren sind beliebte Touristenattraktionen auf den Sansibar-Inseln, die vor Ostafrika liegen. Die Inselgruppe ist ein autonomer Teil von Tansania.

(sda)

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