Update ratsam - Dell schliesst zwölf Jahre alte Sicherheitslücke
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Update ratsamDell schliesst zwölf Jahre alte Sicherheitslücke

Eine Schwachstelle, die als besonders kritisch bezeichnet wurde, ist auf Dell-Geräten entdeckt worden. Nun kann die Lücke geschlossen werden.

von
Dominique Zeier
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Eine Schwachstelle, die seit zwölf Jahren auf Dell-Geräten existiert, wird nun geschlossen. 

Eine Schwachstelle, die seit zwölf Jahren auf Dell-Geräten existiert, wird nun geschlossen.

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Betroffen sind PCs, Notebooks und Tablets. 

Betroffen sind PCs, Notebooks und Tablets.

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Besitzerinnen und Besitzern wird geraten, zu überprüfen, ob ihr Gerät betroffen ist. 

Besitzerinnen und Besitzern wird geraten, zu überprüfen, ob ihr Gerät betroffen ist.

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Darum gehts

  • Dell-Geräte verfügen seit zwölf Jahren über eine Sicherheitslücke.

  • Diese wurde im letzten Jahr von einer Sicherheitsfirma entdeckt.

  • Die Lücke wird als besonders schwerwiegend eingeschätzt.

  • Dell rät seinen Kundinnen und Kunden, zu überprüfen, ob auch ihre Geräte betroffen sind.

Besitzerinnen und Besitzer von Dell-Laptops, -PCs oder -Tablets werden dazu aufgerufen, schleunigst eine als kritisch eingestufte Sicherheitslücke auf ihrem Gerät zu schliessen. Betroffen ist ein Treiber für die Firmware-Updates, der sich «dbutil_2_3.sys» nennt, wie t2n.de berichtet. Er enthalte fünf schwerwiegende Schwachstellen, die bis ins Jahr 2009 zurückdatiert werden können.

Die Schwachstelle gefunden hat die Sicherheitsfirma Sentinel Labs. Man habe Dell bereits am 1. Dezember 2020 darüber informiert, heisst es von Seiten des Unternehmens. Tatsächlich geben die Sicherheitsexperten der Schwachstelle einen Schweregrad 8,8 von zehn, was ihn als besonders kritisch kennzeichnet.

Sicherheits-Update

Durch die Sicherheitslücke sei es Angreifern möglich, Berechtigungen auf dem Computer zu erlangen, die es erlauben, Malware auf dem Gerät zu installieren. Glücklicherweise sei bisher noch kein Fall bekannt, bei welchem Hacker die Schwachstelle tatsächlich ausgenutzt haben.

Besitzerinnen und Besitzern von Dell-Geräten wird nun geraten, zu überprüfen, ob ihr Gerät möglicherweise von der Schwachstelle betroffen ist. Dies kann in dieser Liste getan werden, in welcher alle betroffenen Produkte aufgelistet sind.

Wer das eigene Gerät auf der Liste wiederfindet, sollte den betroffenen Treiber sofort löschen. Um dies so einfach wie möglich zu gestalten, hat Dell ein Tool veröffentlicht, das dieses selbst ausführt. Das Tool kann unter diesem Link heruntergeladen werden.

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