Fussball-Nati: Dem Doppeladler gehts an den Kragen
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Fussball-NatiDem Doppeladler gehts an den Kragen

Dass Schweizer Nationalspieler auf internationalem Parkett immer wieder mit dem Doppeladler jubeln, ist für viele Leute ein Ärgernis. Nun greift der Fussballverband ein.

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mal

Nati-Spieler Pajtim Kasami tat es am 22. Oktober in der Champions League bei seinem Tor zum 1:0-Sieg von Olympiakos Piräus gegen Juventus Turin. Sein Nati-Kollege Granit Xhaka, wie Kasami albanischstämmig, tat es bei seinem Freistosstor für Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga gegen Hannover 96. Sie feierten ihren Treffer mit dem albanischen Doppeladler.

Doppeladler wird bei Nati-Zusammenzug zum Thema

Dies sorgte für Irritationen bei Schweizer Fans. Erst recht, nachdem wenige Tage zuvor schwere Ausschreitungen die Partie der EM-Qualifikation zwischen Serbien und Albanien wegen schweren Ausschreitungen hatte abgebrochen werden müssen. Doch mit solchen Gesten soll jetzt Schluss sein, wenn es nach dem Schweizerischen Fussballverband (SFV) geht.

Wie die «Sonntagszeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, will dieser sich die Spieler beim nächsten Nati-Zusammenzug am 10. November vorknöpfen. «Wir planen, in der ersten Phase der Vorbereitung auf die EM-Qualifikation vom 15. November in St. Gallen gegen Litauen gewisse Verhaltensformen und deren Wirkung respektive Wahrnehmung mit Team und Staff zu besprechen», lässt sich SFV-Sprecher Marco von Ah zitieren.

Neue Empfehlungen für Jubel im Klub?

In erster Linie interessiert sich der Verband für das Verhalten der Spieler in der Nationalmannschaft. Es sei aber auch denkbar, dass der Verband Empfehlungen für das Jubeln beim jeweiligen Klub erteile. Zudem will der Verband seine Spieler auch nochmals das Social-Media-Reglement in Erinnerung rufen, das etwa emotionale Posts direkt nach dem Spiel verbietet.

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