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Basel-StadtDem Tiefbauamt geht das Personal aus

Der Kanton Basel-Stadt gibt vermehrt Aufträge an Privatfirmen ab. Dies, weil für die steigende Zahl an Veranstaltungen nicht mehr genug Leute vorhanden sind.

von
mak
Immer mehr Aufgaben im öffentlichen Raum werden nicht mehr von Kantonsangestellten, sondern von privaten Firmen erledigt.

Immer mehr Aufgaben im öffentlichen Raum werden nicht mehr von Kantonsangestellten, sondern von privaten Firmen erledigt.

Die Arbeiten auf Basels Strassen werden meist von Staatsmitarbeitern in den orangen Westen erledigt. Doch vermehrt sind auch Private im Einsatz, die einfache Aufträge, wie Fussgängerstreifen malen oder Absperrgitter bei Veranstaltungen aufstellen, übernehmen. Laut der «Basellandschaftlichen Zeitung» seien die Absperrgitter des Slow-up in Basel zumindest teilweise von einer Möbeltransportfirma eingesammelt worden. Auch beim White Dinner in der Innenstadt griff der Kanton auf externe Helfer zurück.

Verantwortlich für diese Aufgaben wäre das Tiefbauamt, genauer die Allmendverwaltung. Doch dort kann man die Arbeiten nicht mehr alleine bewältigen. «Es gibt immer mehr Veranstaltungen in der Stadt, die wir mit dem aktuellen Personalbestand nicht abdecken können», sagt André Frauchiger, Sprecher des Basler Tiefbauamts. Zudem würden einzelne Anlässe immer grösser. So zum Beispiel das Basel Tattoo, das Jugend-Kultur-Festival oder der Jungle Street Groove.

Keine Aufstockung vorgesehen

Jeder Fall werde laut Frauchiger überprüft. Wo kein Fachwissen nötig sei, könnten allfällige Arbeiten nach Submission an Private vergeben werden. «Wir müssen mit den uns verfügbaren Ressourcen wirtschaften, da eine Aufstockung in dieser Abteilung nicht vorgesehen ist», so Frauchiger.

Die Auslagerung der Arbeiten belaste das Portemonnaie der Steuerzahler nicht zusätzlich. «Mehrkosten fallen dadurch keine an. Die Ausgaben bewegen sich jeweils innerhalb des Budgets, das uns zur Verfügung gestellt wird.»

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