Ahmadinedschad: Dem Westen «hart ins Gesicht schlagen»
Aktualisiert

AhmadinedschadDem Westen «hart ins Gesicht schlagen»

Einen Monat nach seiner umstrittenen Wiederwahl hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad dem Westen mit grosser Härte gedroht.

«Sobald die mit zehnmal mehr Autorität und Macht ausgestattete neue Regierung im Amt ist, wird sie die Weltbühne betreten und die globale Arroganz niederringen», sagte Ahmadinedschad bei seiner ersten Reise in die Provinz seit der Wahl am 12. Juni.

Der Präsident hat die USA und ihre Verbündeten wiederholt mit dem Begriff «globale Arroganz» bedacht. Dem Westen stehe eine neue Welle revolutionären Denkens aus dem Iran bevor, die ihm schlaflose Nächte bescheren werde, kündigte Ahmadinedschad laut Staatsfernsehen Irib an.

Vorwürfe gegen den Westen

Der iranische Präsident warf dem Westen Einmischung in die inneren Angelegenheiten nach der Wahl vor und beschuldigte ihn, die Proteste gegen das Ergebnis der Abstimmung initiiert zu haben.

«Aber ich habe den Feinden erklärt, dass diese Nation ihnen so hart ins Gesicht schlagen wird, dass sie nicht mehr nach Hause finden werden», sagte Ahmadinedschad nach den vom englischsprachigen Fernsehsender Press-TV wiedergegebenen Äusserungen.

Der Iran hatte den USA und Grossbritannien vorgeworfen, hinter den Demonstrationen zu stehen, die von den Sicherheitskräften mit massiver Gewalt unterdrückt wurden.

(sda)

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