Aktualisiert 01.09.2018 17:44

Stadt ZürichDemonstration sorgt für Verkehrschaos

Der Verkehr in der Innenstadt stand still. Laut Organisatoren demonstrieren 3000 Menschen für Solidarität mit Flüchtlingen.

von
oli
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Organisiert wurde die Demonstration von Aktivisten unter dem Motto «Seebrücke»: Der Umzug an der Werdstrasse in der Nähe der Haltestelle Stauffacher. (1. September 2018)

Organisiert wurde die Demonstration von Aktivisten unter dem Motto «Seebrücke»: Der Umzug an der Werdstrasse in der Nähe der Haltestelle Stauffacher. (1. September 2018)

Tamedia
Auf ihrer Webseite beschreiben sie sich als eine internationale Bewegung, die sich mit Flüchtlingen solidarisieren und für eine Stärkung der Seenotrettung einsetzen. (1. September 2018)

Auf ihrer Webseite beschreiben sie sich als eine internationale Bewegung, die sich mit Flüchtlingen solidarisieren und für eine Stärkung der Seenotrettung einsetzen. (1. September 2018)

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Die Demonstranten hielten auch Plakate gegen Gewalt auf und nahmen Bezug auf die Vorfälle in Chemnitz (D).

Die Demonstranten hielten auch Plakate gegen Gewalt auf und nahmen Bezug auf die Vorfälle in Chemnitz (D).

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Ein Demonstrationsumzug zog am Samstagnachmittag vom Helvetiaplatz Richtung Hauptbahnhof. Der Verkehr zwischen dem Autobahnende in Wiedikon und dem Stauffacherquai kam während rund 20 Minuten zum Erliegen.

Auch der öffentliche Verkehr war betroffen. Auf den Tramlinien 2, 3, 4, 6, 7, 8, 9, 11, 13 und 14 kam es zu Umleitungen und Unregelmässigkeiten, wie die VBZ mitteilten. Die Verkehrsbetriebe rechnen damit, dass die Beeinträchtigungen bis 16.30 Uhr dauern.

3000 Teilnehmer erwartet

Die Demonstranten hielten Plakate hoch, mit denen sie unter anderem gegen Gewalt aufriefen. Sie bezogen sich unter anderem auf die Vorfälle in Chemnitz, wo es gleichzeitig zu einer Kundgebung kam.

Im Zentrum der Kundgebung standen sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und solidarische Städte. Laut den Organisatoren nahmen 3000 Menschen teil. Sie forderten, dass Schweizer Städte Geflüchtete aufnehmen sollten.

Die Kundgebung war bewilligt, wie die Zürcher Stadtpolizei auf Anfrage von 20 Minuten mitteilt. Die Polizei erwartete 3000 Teilnehmer.

Organisiert wurde die Demonstration von Aktivisten unter dem Motto «Seebrücke». Auf ihrer Webseite beschreiben sie sich als eine internationale Bewegung, die sich mit Flüchtlingen solidarisieren und für eine Stärkung der Seenotrettung einsetzen.

Die Organisatoren kündigten mehrtägige europaweite Demonstrationen an. (oli/sda)

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