solothurn: Den Jägern hat es zu viele Luchse

Aktualisiert

solothurnDen Jägern hat es zu viele Luchse

Den Solothurner Luchsen gehts vielleicht schon bald an den ­Kragen.

Die Jäger im Kanton fordern laut der «Solothurner Zeitung», dass der Bestand von zehn bis 15 Tieren um die Hälfte reduziert werde. Der Kanton sei zu klein für so viele Luchse. Gespräche mit der Regierung über geeignete Massnahmen seien im Gang, so Bruno Born, Präsident von Revierjagd Solothurn. Man könne sich seitens der Jäger etwa vorstellen, Luchse in einen anderen Teil der Schweiz umzusiedeln. Aber auch die Tötung der geschützten Tiere dürfe kein Tabu sein. «Die Idee war aber nie, Luchse zu erschiessen. Wir würden sie fangen und einschläfern lassen», betont Born. Inwiefern das Töten der Raubkatzen überhaupt möglich ist, werde jetzt auf Bundesebene geprüft, sagt dazu Marcel Tschan vom kanto­nalen Amt für Wald, Jagd und Fischerei.

nj

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