SC Bern – HC Lugano: Den Klassiker gibts diesmal zum Auftakt

Aktualisiert

SC Bern – HC LuganoDen Klassiker gibts diesmal zum Auftakt

Ganze 35 Punkte mehr als Lugano hat der SC Bern in 50 Spielen der Regular Season geholt. Im Playoff-Viertelfinal zählt das nichts mehr. Darauf baut Lugano.

von
Peter Berger
Berns Verteidiger Travis Roche hält die Luganesi auf Distanz.

Berns Verteidiger Travis Roche hält die Luganesi auf Distanz.

Die Tessiner hoffen zudem auf ein erneutes Nervenflattern der Berner. Dreimal scheiterte der SCB in den vergangenen vier Jahren als Qualifikationssieger schon in der ersten Playoff-Runde. Jetzt sind die Mutzen wieder Qualifikationssieger. Um die Versagensängste zu beseitigen, hat das Team von Larry Huras sportpsychologische Hilfe beansprucht. Der Amerikaner Saul Miller kam extra nach Bern, mit Jörg Wetzel arbeitete der SCB schon länger.

Bern – Lugano ist ein Klassiker. Die Teams pflegen sich in der Regel später im Titelrennen zu begegnen. Viermal ermittelten sie schon den Meister, nur eines der sieben Duelle war ein Viertelfinal. Weil die hochgehandelten Luganesi sich allzu oft als launische und lustlose Divas präsentierten, findet das Wiedersehen nun schon in der Startserie statt. «Mit Philippe Bozon an der Bande verfügt Lugano wieder über mehr Emotionen», weiss Huras. Für HCL-Goalie David Aebischer ist klar: «Wir müssen unser bestes Hockey spielen.» Der Torhüter rechnet mit einer «interessanten Serie».

In der Regular Season gewannen die Tessiner nur einen der vier Vergleiche mit dem SCB. Obwohl die Berner mit 102 Punkten 35 Zähler mehr holten, erzielten sie mit 154 Treffern nur ein einziges Tor mehr als Lugano.

Tipp: Die Angst vor dem Versagen lähmt den SCB nur zu Beginn, dann übersteht der Qualisieger die Viertelfinals problemlos – 4:2.

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