Aktualisiert 11.01.2010 11:14

Reisen

Den Schweizer Jugis gehts gut

2009 war trotz weltweiter Krise für die Schweizer Jugendherbergen ein gutes Jahr. Die Logiernächte konnten nicht ganz auf Vorjahresniveau gehalten werden.

Insgesamt verzeichneten die Schweizer Jugendherbergen im vergangenen Jahr 955.550 Übernachtungen, wie die Non-Profit-Organisation am Montag mitteilte. Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Rückgang von rund drei Prozent. Zu berücksichtigen gelte es jedoch, dass die Jugendherbergen Basel St. Alban und Dachsen das ganze Jahr wegen Umbau geschlossen waren. Die Herberge in Maloja war per Ende 2008 geschlossen worden.

Im Realvergleich betrachtet konnte denn auch eine leichte Steigerung von 1,3 Prozent verzeichnet werden. Trotz den fehlenden Umsätzen von Basel St. Alban und Dachsen verharrte der Gesamtumsatz - ohne Franchisebetriebe - auf dem Vorjahresniveau von 40,5 Millionen Franken. Zudem wurde gegenüber 2008 ein Mitgliederzuwachs von 8,6 Prozent verzeichnet. Die Zahlen seien als gut einzuschätzen, so die Schweizer Jugendherbergen. Dies umso mehr weil das Jahr 2008 das Beste in der 85-jährigen Geschichte war.

Der Verein Schweizer Jugendherbergen betreibt 46 Jugendherbergen in Eigenregie. Zusätzlich werden elf als Franchisebetriebe von Dritten geführt. Die Herberge in Basel St. Alban steht kurz vor der Eröffnung am kommenden 15. März. Sie soll die Angebotslücke füllen, die mit der Schliessung vor einem Jahr entstanden ist. Die Ausweich-Jugendherberge Basel City ist noch bis zu diesem Zeitpunkt in Betrieb.

Weitere Umbauprojekte sind in Arbeit. Im April schliesst die Jugendherberge St. Moritz für drei Monate für die Realisierung einer vollständigen energetischen Sanierung mit Erweiterung. Im Frühjahr 2010 öffnet die Jugendherberge Dachsen am Rheinfall nach einem Jahr Betriebsunterbruch. In Bezug auf den Umbau der Jugendherberge Bern soll der Entscheid über den Start der Projektierung bis Frühjahr 2010 fallen. (sda/dapd)

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