Aktualisiert 04.02.2011 10:05

Goaliefight

Den Shutout verprügelt

Islanders-Goalie DiPietro hat der NHL den ersten Torhüter-Faustkampf seit über drei Jahren beschert. Gegen Pittsburgh-Goalie Brent Johnson ging er aber nach nur einem Schlag K.o..

von
fed

Mittwochabend im NHL-Spiel Pittsburgh Penguins gegen die New York Islanders: Kurz vor Schluss und beim Spielstand von 3:0 für Pittsburgh stellt sich Islanders-Goalie Rick DiPietro Pittsburgh-Stürmer Matt Cooke in den Weg, um einen unerlaubten Befreiungsschlag der Pittsburgh Penguins zu erzwingen. Im darauf folgenden Gerangel geraten die Torhüter der beiden Teams aneinander. Es ist der erste Torhüter-Faustkampf der NHL seit über drei Jahren.

In der Saison 2007/08 haben in der NHL zum letzten Mal zwei Torhüter die Fäuste sprechen lassen, auch da war Islanders-Goalie Rick DiPietro involviert. Damals, in der Vorsaison, gewann DiPietro gegen New York Rangers-Goalie Al Montoya. Am Mittwochabend war DiPietro weniger erfolgreich. Nach nur einem Faustschlag von Brent Johnson ging er in die Knie und musste sich mit einem Eisbeutel am Kopf in die Garderobe verabschieden. Doch auch für Pittsburghs Brent Johnson hatte der Fight einen Beigeschmack: Weil er für die Kampfeinlage von den Schiedsrichtern mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe bestraft wurde, wird ihm sein Shutout gegen die New York Islanders in der Statistik nicht zugesprochen. Brent Johnson hat sich weniger als eine Minute vor dem Schlusspfiff den Shutout verprügelt.

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