13.06.2014 18:19

Shailene Woodley«Den Tod fürchte ich nicht»

«The Fault in Our Stars» ist ihr bislang emotionalster Film: Die 22-jährige Shailene Woodley spricht mit 20 Minuten über Hoffnung und Tod.

von
zoe

Shailene Woodley, «The Fault in Our Stars» erzählt eine sehr tragische Geschichte. Wie war der Dreh für Sie?

Die Emotionen sind zentral und mir bereiten solche Szenen Freude. Ich muss mich dabei mit Schicksalsschlägen ausei­nandersetzen, die wohl nur wenige Menschen kennen.

Der Film gleicht einer kosten­losen Therapiesitzung. Warum soll das Publikum ihn sehen?

Sie werden weinen, aber sich auch gross­artig fühlen, gut schlafen können und 200 Dollar sparen.

Im Film spielen Sie eine Krebspatientin. Fürchten Sie selber den Tod?

Ich fürchte den Tod nicht, er ist unausweichlich. Ihn zu fürchten, wäre verschwendete Energie. Nichts ist garantiert, irgend­etwas könnte dir auf den Kopf fallen ... aber ich weiss es ja nicht und ich habe auch keine Kontrolle darüber. Also genies­se ich das Leben.

Was gibt Ihnen die Kraft, jeden Morgen mit dieser positiven Grundhaltung aufzustehen?

Ein Atemzug? Ich weiss nicht. Ich wache auf und bin dankbar.

Was würden Sie für eine bessere Welt tun?

Das klingt jetzt sehr klischeehaft: Liebet euch und seid nett zueinander, auf niedrigem Level. Du kannst in einen Ozean springen und versuchen, das Harpunieren von Walen zu verhindern, aber es gibt so vieles auf der Welt, das verändert werden muss.

Was denn?

Solange wir nicht verstehen, dass wir die Natur sind, dass wir Teil der Erde sind, wird sich kaum etwas nachhaltig ändern. Ich glaube an die kleinen Momente. Entspann dich und sei freundlich, sei die beste Version deiner selbst, die du hinkriegst.

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