Wegen Splittergefahr: Denner und Manor rufen Bier zurück

Aktualisiert

Wegen SplittergefahrDenner und Manor rufen Bier zurück

Wegen eines Produktionsfehlers drohte bei Bierflaschen, die Denner und Manor im Sortiment hatten, der Hals zu brechen. Die Detailhändler haben nun reagiert.

Denner und Manor rufen Bierflaschen zurück.

Denner und Manor rufen Bierflaschen zurück.

Denner und Manor haben am Freitag Bier wegen Bruchgefahr des Flaschenhalses beim Öffnen zurückgerufen. Die Flaschen stammen vom gleichen Hersteller.

Bei Denner ist dessen Spezialbier 10x33cl mit den Ablaufdaten zwischen dem 8.11.2011 und dem 11.01.2012 betroffen. Denner ruft insgesamt 1,2 Millionen Flaschen oder 120 000 Pack zurück, wie Sprecherin Nicole Schöwel der Nachrichtenagentur sda sagte. Sie seien zwischen Mai und dem 11. Juli in die Filialen geliefert worden. Bisher habe sich kein Kunde beklagt.

Der Discounter entschied sich für den Rückruf, nachdem er am Donnerstag vom Hersteller Ramseier Suisse SA über die Bruchgefahr der Flaschen informiert worden war. Kunden, die das Getränk in den Laden zurückbringen, werden entschädigt.

Kunden erhalten Geld zurück

Auch Manor rief am Freitag wegen Bruchgefahr der Flaschen das Manor Lagerbier der Marke «Swiss Classic» zurück. Betroffen seien die Waren mit Ablaufdaten zwischen dem 18.11.2011 und dem 11.01.2012, teilte das Unternehmen mit. Von den insgesamt 14 000 gelieferten Flaschen seien 6200 bereits verkauft worden.

Die Flaschen wurden ebenfalls von der Firma Ramseier hergestellt, wie Manor-Sprecherin Elle Steinbrecher auf Anfrage sagte. Auch bei Manor erhalten Kunden das Geld zurück, welche die Flaschen in eine Filiale bringen. (sda)

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