Denzel Washington: «Der erste Oscar war ein Segen»

Aktualisiert

Denzel Washington: «Der erste Oscar war ein Segen»

Als Regierungsbeamter ist Denzel Washington (52) in «Déjà Vu» einem Komplott auf der Spur. Im Gespräch gibt sich der Oscar-Preisträger bescheiden. «Ich bin kein Star», so Washington, «bloss ein Mensch.»

«Déjà Vu» ist bereits Ihr dritter Film mit Tony Scott. Warum arbeiten Sie so gerne mit ihm zusammen?

Denzel Washington: Tony ist ein ganz alter Hase im Filmgeschäft. Wir sind mittlerweile ein sehr eingespieltes Team.

Auch mit Spike Lee haben Sie mehrere Streifen gedreht. Nach «Malcolm X» war es dieses Jahr «Inside Man». Wie hat Lee Hollywood verändert?

Washington: Spike hat viele farbige Nachwuchsregisseure motiviert, ihre eigenen Filme zu drehen. Das ist ein grosses Verdienst, das ich ihm hoch anrechne.

Für Ihre Rollen in «Glory» und «Training Day» haben Sie je einen Oscar bekommen. Wie haben die begehrten Trophäen Ihr berufliches Leben verändert?

Washington: Der erste Oscar war ein Segen, zumal er mir die Türen zu vielen genialen Filmprojekten geöffnet hat. So gesehen bot der zweite Oscar eigentlich nichts Neues mehr.

Fühlen Sie sich als Hollywood-Star?

Washington: Oh Gott, nein. Ich weiss nicht einmal, was der Ausdruck Star bedeutet. Ich bin nur ein Schauspieler. Nein. Eigentlich bin ich bloss ein Mensch.

Wo werden Sie Silvester feiern?

Washington: Dieses Jahr zuhause mit der Familie. Früher wars auch schon so, dass wir Neujahr auf dem Filmset feiern mussten.

Mohan Mani

«Déjà Vu» läuft in den Schweizer Kinos.

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