Sarah Connor - «Depressionen, Suizidgedanken, Selbsthass – ich kenne das»
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Sarah Connor«Depressionen, Suizidgedanken, Selbsthass – ich kenne das»

Auf Instagram spricht die deutsche Sängerin Sarah Connor über psychische Erkrankungen. Mit ihrem neuen Song «Stark» möchte sie Betroffenen und deren Angehörigen Kraft spenden.

von
Saskia Sutter
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In einem neuen Instagram-Post spricht die deutsche Sängerin Sarah Connor (43) über die Bedeutung ihrer jüngsten Single «Stark».

In einem neuen Instagram-Post spricht die deutsche Sängerin Sarah Connor (43) über die Bedeutung ihrer jüngsten Single «Stark».

imago images / Future Image
Dabei gibt sie preis, dass sie selbst schon unter Depressionen gelitten hat. «Nur weil man auf einer Bühne steht, heisst das nicht, dass man unverwundbar ist. Ganz im Gegenteil», so Sarah.

Dabei gibt sie preis, dass sie selbst schon unter Depressionen gelitten hat. «Nur weil man auf einer Bühne steht, heisst das nicht, dass man unverwundbar ist. Ganz im Gegenteil», so Sarah.

Instagram/sarahconnor
Vor wenigen Wochen erst hat sich die 41-Jährige darüber beschwert, dass die Corona-Regeln ihr die Planung von Konzerten erschweren würden. 

Vor wenigen Wochen erst hat sich die 41-Jährige darüber beschwert, dass die Corona-Regeln ihr die Planung von Konzerten erschweren würden.

Instagram/sarahconnor

Darum gehts

  • In ihrem neuesten Instagram-Post spricht Sarah Connor offen über Depressionen.

  • Die 41-Jährige habe bereits am eigenen Leib erfahren, wie die «tückische Krankheit» das Leben von Erkrankten und Angehörigen beeinflusst.

  • Mit ihrem neuen Song «Stark» möchte die Sängerin Kraft und Hoffnung spenden.

  • Darin gehe es nämlich um jene Themen, mit denen sich Betroffene oft auseinandersetzen müssen.

Am Donnerstag hat Sängerin Sarah Connor einen Post mit drei Schwarz-Weiss-Bildern auf Instagram veröffentlicht. Ihr Kommentar dazu ist lang, am Ende wird auf eine Website verwiesen. Die 41-Jährige spricht darin über Depressionen, zeigt sich verletzlich. Ihre jüngste Single «Stark» habe sie für einen geliebten Menschen geschrieben, der durch eine «sehr dunkle Zeit» gegangen sei.

Doch auch sie litt schon unter psychischen Erkrankungen. «Depressionen, Suizidgedanken, Selbsthass. Ich kenne diese Gefühle selbst», so die vierfache Mutter. Diesmal sei sie aber auf der Seite der Angehörigen gewesen und habe nicht gewusst, wohin mit ihrer Sorge. Deshalb habe sie den Song «Stark» geschrieben. Connor zufolge sei er «aus Sicht eines Tröstenden für den Erkrankten.» Demnach solle das Lied beiden Seiten Hoffnung schenken.

«Es kann die Hölle bedeuten»

«Auch für Partner oder Angehörige eines an Depressionen erkrankten Menschen kann es die Hölle bedeuten, immer wieder zu hoffen, dass es besser wird», schreibt Connor mitfühlend in ihrem Text. Depressionen seien eine oft tückische Krankheit, die den Betroffenen vereinsamen und isolieren würden. Selbst habe sie schon ihr ganzes Leben mit Depressionen zu tun: «In jeglichen Beziehungen und Formen. Nur weil man auf einer Bühne steht, heisst das nicht, dass man unverwundbar ist. Ganz im Gegenteil», stellt die 41-Jährige klar.

Ganz am Ende ihres Kommentars weist die Sängerin auf die Arbeit des Freunde fürs Leben e.V. hin. Der deutsche Verein gibt unter anderem über Depressionen, seelische Gesundheit und Hilfsangebote Auskunft.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, eine psychische Erkrankung?

Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Kinderseele Schweiz, Beratung für psychisch belastete Eltern und ihre Angehörigen

Verein Postpartale Depression, Tel. 044 720 25 55

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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